THURGAU-TICKER
11-jähriger Velofahrer muss nach Kollision mit Auto in Romanshorn ins Spital +++ 9-Jährige bei Verkehrsunfall in Busswil leicht verletzt +++ 300 Liter Dieselöl in Homburg ausgelaufen

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Samstag, 8. Mai, 14:05 Uhr

11-Jähriger Bub bei Kollision mit Auto in Romanshorn verletzt

(kapo/nat) Ein 40-jähriger Autofahrer war am Freitagabend in Romanshorn unterwegs. In einer Rechtskurve kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden Velofahrer.

Beim Unfall wurde der 11-Jährige verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Samstag, 8. Mai, 10:07 Uhr

Kollision zwischen zwei Autos: 9-jähriges Mädchen muss ins Spital gebracht werden

Beim Unfall wurde eine Person leicht verletzt.

Beim Unfall wurde eine Person leicht verletzt.

Bild: Kapo TG

(kapo/nat) Eine 39-jährige Autofahrerin war am Freitagabend in Busswil unterwegs. Als die Frau abbiegen wollte, kam es zu einer Kollision mit dem Auto einer 47-Jährigen, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt.

Die beiden Lenkerinnen blieben unverletzt. Eine 9-jährige Mitfahrerin wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei abgeklärt.

Samstag, 8. Mai, 08:36 Uhr

Während Tankvorgang: 300 Liter Dieselöl läuft in Beerebach aus

Die Feuerwehr Homburg stand im Einsatz.

Die Feuerwehr Homburg stand im Einsatz.

Symbolbild: Sven von Holzen

(kapo/nat) Ein 45-Jähriger betankte am Freitagnachmittag einen Traktor mit Dieselöl auf einem landwirtschaftlichen Betrieb. Aus noch ungeklärten Gründen sind rund 300 Liter Dieselöl ausgelaufen und über die Entwässerungsschächte in den nahegelegenen Beerebach gelangt, teilt die Kantonspolizei Thurgau in einem Communiqué mit.

Die Feuerwehr Homburg sicherte das Dieselöl auf dem Gelände. Die Feuerwehr Müllheim-Pfyn richtete eine Ölsperre im Bach ein. Im Einsatz standen zudem Funktionäre des Amtes für Umwelt, der Jagd- und Fischereiverwaltung sowie eine Kanalreinigungsfirma. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei kamen keine Fische zu Schaden.

Freitag, 7. Mai, 18:49 Uhr

#ichbinsophiescholl im Zug nach München

Luna Wedler als Sophie Scholl.

Luna Wedler als Sophie Scholl.

Bild: PD

(alr) Luna Wedler spielt die Widerstandskämpferin Sophie Scholl in einem neuen Filmprojekt auf Instagram. Es trägt den Namen «#ichbinsophiescholl» und ist diese Woche live gegangen. Es dokumentiert die letzten Monate Scholls bevor sie von den Nazis hingerichtet wurde. In Instagram-Posts und Stories fährt Wedler, eine junge Schauspielerin mit Wurzeln in Kreuzlingen, als Sophie Scholl im Zug nach München oder macht ein Selfie mit ihrem Bruder Hans Scholl. «Das ist eine wahnsinnige Ehre! Aber da ist auch ein grosser Druck», sagt Wedler in «20 Minuten» zu ihrer Rolle als Sophie Scholl. Sie habe riesigen Respekt vor Scholl als Frau und vor ihrem Kampf gegen den Nationalsozialismus.

«Ich bewundere sie und sie ist ein echtes Vorbild. Sophies innere Stärke und ihr Gerechtigkeitssinn beeindrucken mich sehr.»

Sie habe für die Freiheit gekämpft und versucht, die Leute aufzuwecken. «Das kann sie uns heute noch beibringen.» Das Projekt «#ichbinsophiescholl» wird bis Februar 2022 auf Instagram laufen.

Freitag, 7. Mai, 17:23 Uhr

Auto mit schwangerer Frau prallt bei Notaufnahme in eine Mauer

(red) Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall, bei dem eine Person zu Tode kam und zwei weitere teils lebensgefährlich verletzt wurden, kam es am Freitag gegen 11.45 Uhr vor dem Haupteingang des Klinikums Friedrichshafen in der Röntgenstrasse.

Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen des Polizeipräsidiums Ravensburg zufolge befuhr ein mit drei Personen besetzter VW-Golf die Zufahrt zum Krankenhaus und prallte Zeugenaussagen zufolge mit hoher Geschwindigkeit in der Zufahrt zur Notaufnahme frontal gegen eine Betonmauer. Unmittelbar zur Unfallstelle geeiltes medizinisches Personal des Klinikums und die Freiwillige Feuerwehr Friedrichshafen, die mit etwa 20 Einsatzkräften zum Unfallort ausgerückt war, retteten die drei Insassen aus dem Fahrzeug. Der 39-jährige Fahrer und eine auf der Rücksitzbank befindliche, 31-jährige hochschwangere Frau, zeigten dabei keine Lebenszeichen mehr und mussten unter Reanimation in die Notaufnahme gebracht werden.

Symbolbild für einen Polizeieinsatz.

Symbolbild für einen Polizeieinsatz.

Bild: PD

Die 33-jährige Frau auf dem Beifahrersitz wurde ebenfalls mit schweren Verletzungen im Krankenhaus aufgenommen. Trotz aller medizinischer Bemühungen gelang es nicht, den Fahrzeuglenker wiederzubeleben, er verstarb kurz nach dem Unfall. Die Hochschwangere konnte von den Ärzten erfolgreich reanimiert und das ungeborene Kind mittels Notkaiserschnitt auf die Welt gebracht werden. Beide befinden sich in lebensbedrohlichem, aber derzeit stabilem Zustand in der Klinik. Die Verkehrspolizeiinspektion Ravensburg hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Den Umständen nach erscheint es möglich, dass der 39-jährige Fahrer bereits vor dem Aufprall auf die Mauer ein medizinisches Problem erlitten und dann die Kontrolle über den Wagen verloren haben könnte.

Freitag, 7. Mai, 16:29 Uhr

Ehemaliger Klinikdirektor in den Kantonen Schaffhausen und Zürich

(red) Stephan Eckhart übernimmt die Leitung des Sozialamts des Kantons Thurgau. Der 61-Jährige Schaffhauser verfügt über eine grosse Führungserfahrung und kann per 1. Juni die Amtsleitung im Sozialamt nahtlos sicherstellen, nachdem seine Vorgängerin das Amt auf Ende Mai auf eigenen Wunsch verlässt, teilt das Departement für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau mit.

Stephan Eckhart, neuer Leiter Sozialamt des Kantons, ab 1. Juni.

Stephan Eckhart, neuer Leiter Sozialamt des Kantons, ab 1. Juni.

Bild: PD

Der 61-jährige Stephan Eckhart ist ursprünglich eidgenössisch diplomierter Drogist und hat sich in der Folge stetig weitergebildet. Er verfügt über eine jahrzehntelange Führungserfahrung unter anderem als CEO der IVF Hartmann in Schaffhausen sowie als stellvertretender Geschäftsführer der Rausch AG in Kreuzlingen. Er war während rund zwölf Jahren als Klinikdirektor in Schaffhausen und Zürich tätig. Zuletzt als Direktor der Klinik im Park in Zürich. «Damit verfügt Stephan Eckhart genau über jene Führungskompetenzen, die ich mir für das Amt gewünscht habe», sagt Regierungsrat Urs Martin, Chef des Departements für Finanzen und Soziales, «zudem freut es mich, dass die Amtsführung nahtlos übergehen kann». Stephan Eckhart ist verheiratet, Vater einer erwachsenen Tochter und wohnt in Schaffhausen.

Freitag, 7. Mai, 15:27 Uhr

Zeugen gesucht nach unklarem Unfallhergang

(kapo/sko) Bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos entstand am Freitag in Roggwil Sachschaden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen. Eine 41-jährige Autofahrerin wollte kurz nach 10 Uhr von der St.Gallerstrasse links in die Hubgasse abbiegen. Dabei kam es aus noch ungeklärten Gründen zur Kollision mit dem Auto eines 38-Jährigen, der von der Hubgasse auf die St. Gallerstrasse einbiegen wollte.

Die Beteiligten blieben unverletzt, es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Weil sie gegenüber der Kantonspolizei Thurgau unterschiedliche Aussagen zum Unfallhergang machten, werden Zeugen gesucht.

Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Arbon unter 058 345 21 00 zu melden.

Freitag, 7. Mai, 14:29 Uhr

Betrunkener Mann schreit Passanten an und tritt nach Polizisten

(red) Polizeibeamte mussten am Donnerstag gegen 19 Uhr zum Lago-Shoppingcenter in Konstanz ausrücken, weil sich dort ein stark betrunkener Mann aggressiv gegenüber Passanten verhielt und diese lautstark anpöbelte. Er zeigte sich anschliessend unkooperativ gegenüber den Polizisten und leistete den Anweisungen nicht Folge, die Angabe seiner Personalien verweigerte er, wie es in einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Konstanz vom Freitag heisst.

Das Einkaufszentrum Lago in Konstanz.

Das Einkaufszentrum Lago in Konstanz.

Bild: Andrea Stalder

Aufgrund der zu erwartenden weiteren Störungen wurde der 34-Jährige mit auf die Dienststelle genommen. Bei der anschliessenden Fahrt griff er die Beamten mit Tritten tätlich an. Er verbrachte die Nacht auf richterliche Anordnung in einer Gewahrsamszelle des Polizeireviers.

Freitag, 7. Mai, 13:17 Uhr

Gesamtbild, bei welchem die Bevölkerung mitwirken kann

(red) Die Agglomeration Frauenfeld, zu welcher die Stadt Frauenfeld sowie die Gemeinden Felben-Wellhausen und Gachnang gehören, hat ein auf Grün- und Freiraum-, Verkehrs- sowie Siedlungsplanung abgestimmtes Gesamtbild entwickelt. Es bildet den Rahmen für die räumliche Entwicklungsplanung, wie die Verantwortlichen an einer Medienkonferenz am Freitagvormittag mitgeteilt haben.

Roger Jung, Gemeindepräsident Gachnang, Andreas Elliker, Stadtrat Frauenfeld, Anders Stokholm, Stadtpräsident Frauenfeld und Werner Künzler, Gemeindepräsident FelbenWellhausen, diskutieren über das Gesamtbild der Agglomeration Frauenfeld.

Roger Jung, Gemeindepräsident Gachnang, Andreas Elliker, Stadtrat Frauenfeld, Anders Stokholm, Stadtpräsident Frauenfeld und Werner Künzler, Gemeindepräsident FelbenWellhausen, diskutieren über das Gesamtbild der Agglomeration Frauenfeld.

Bild: PD

Im Zukunftsbild werden die Leitsätze im Kontext des gesamten Raums der Agglomeration für den Zeithorizont 2040 dargestellt. Das künstlerische Bild des Szenografen Matthias Gnehm zeigt die angestrebte räumliche Entwicklung der Agglomeration. Entwicklungspotenziale und bedeutsame Orte werden gestalterisch hervorgehoben, daneben sind sämtliche zu erhaltende Grün-, Freiraum- und Siedlungsstrukturen sowie Verkehrsinfrastrukturen erkennbar. Am 10. Mai startet die öffentliche Mitwirkung zum Gesamtbild. Bis 11. Juli besteht die Möglichkeit, sich online, per Mail oder auf dem Postweg zum Gesamtbild zu äussern.

Freitag, 7. Mai, 12:11 Uhr

Mit Masken- und Abstandspflicht sowie mit Schutzkonzept

(sko) Die Rechnungsgemeindeversammlung draussen auf der Grieswiese in Diessenhofen geht am Freitagabend, 7. Mai, um 19.30 Uhr definitiv über die Bühne. Dies teilt die Stadtverwaltung auf ihrer Website mit. Es gilt Masken- und Abstandspflicht sowie ein Schutzkonzept. Zudem werden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger gebeten, ab 19 Uhr beim Versammlungsplatz zu erscheinen.

Zugang zur Grieswiese in Diessenhofen.

Zugang zur Grieswiese in Diessenhofen.

Bild: Nana do Carmo
Freitag, 7. Mai, 11:16 Uhr

Mehr Infizierte, dafür weniger Personen in Isolation

(sko) Die Coronafallzahlen im Kanton Thurgau bleiben stabil. Gegenüber dem Vortag zeigen die Statistiken zwar 52 weitere bestätigte Fälle von Covid-19-Erkrankungen, dafür sinkt die Zahl von infizierten Personen in Isolation (-11). Einen leichten Anstieg gibt’s bei den Hospitalisierungen (+1) sowie den Personen davon, die sich auf der Intensivstation befinden (+1).

Neuigkeiten verkündet der Kanton am Freitag auch bezüglich Impfkampagne. Gegenüber dem Vortag sind 2561 weitere Dosen Covid-19-Vakzine verabreicht worden. Zudem hat der Kanton mitgeteilt, dass er die Alterslimite für Coronaimpfungen ab Mitte Mai aufheben will.

Freitag, 7. Mai, 10:34 Uhr

Zoll entdeckt gefälschte Diplomatenpässe und Barmittelanmeldungen

(red) Ein falscher Diplomat ging Ende April Zöllnern des Hauptzollamts Singen bei einer Kontrolle in Gottmadingen-Randegg ins Netz. Der Mann wies sich nicht nur mit einem gefälschten Diplomatenpass aus, in seinem Gepäck fanden die Kontrolleure auch gefälschte Barmittelanmeldungen und dubiose Zertifikate. Auf Befragen gab der 44-jährige Mann aus dem Landkreis Karlsruhe gegenüber den Zöllnern an, dass er gerade aus der Schweiz eingereist sei und keine anmeldepflichtigen Waren oder Barmittel im Wert von 10'000 Euro oder mehr mit sich führen würde.

Bei der anschliessenden Kontrolle fanden die Zöllner in einer Aktentasche mehrere Barmittelanmeldungen in Höhe von insgesamt fast 38 Millionen Euro, wie das Hauptzollamt Singen mitteilt. Alle Barmittelanmeldungen waren mit einem entsprechenden Registrierkennzeichen des Zolls versehen. Nach eingehender Prüfung stellten die Ermittler jedoch fest, dass die Registrierkennzeichen auf den Anmeldungen gefälscht waren. Auf die gefälschten Barmittelanmeldungen angesprochen, zeigte der Mann plötzlich einen französischen Diplomatenpass vor und wies die Zöllner auf seine diplomatische Immunität hin.

Deutsche Zollbeamte kontrollieren ein Fahrzeug.

Deutsche Zollbeamte kontrollieren ein Fahrzeug.

Bild: Reto Martin

Davon unbeeindruckt setzten die Beamten die Kontrolle fort und fanden einen weiteren Diplomatenpass sowie diverse Zertifikate über die Echtheit von insgesamt 5 Milliarden Irakischen Dinar. Die anschliessende Überprüfung der Diplomatenpässe ergab, dass diese – wie auch die Barmittelanmeldungen – Totalfälschungen waren. Wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen wurde gegen den 44-Jährigen ein Strafverfahren eingeleitet. Die gefälschten Pässe und Anmeldungen wurden sichergestellt. Was der Mann mit den gefälschten Barmittelanmeldungen und den Echtheitszertifikaten vorhatte, ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Jede Person, die mit Barmitteln im Gesamtwert von 10'000 Euro oder mehr aus einem Drittland nach Deutschland einreist oder aus Deutschland in ein Drittland ausreist, muss diesen Betrag bei der Ein- oder Ausreise unaufgefordert bei der zuständigen deutschen Zollstelle schriftlich anmelden.

Freitag, 7. Mai, 09:33 Uhr

Wildschweinekadaver werden auf Afrikanische Schweinepest untersucht

(red) Die Schweiz ist nach wie vor frei von der Afrikanischen Schweinepest. Diese hat sich in den letzten Jahren jedoch von Osteuropa her nach Ostdeutschland ausgebreitet und könnte eines Tages auch unser Land erreichen. Eine frühe Entdeckung eines Seucheneintrags ist für eine rechtzeitige Eindämmung dieser Tierkrankheit entscheidend. Ab dem 1. Juni sollen deshalb die Kadaver von verendet aufgefundenen, krank erlegten oder dem Strassenverkehr zum Opfer gefallenen Wildschweinen verstärkt auf das Virus beprobt werden, heisst es in einer Mitteilung des kantonalen Veterinäramtes vom Freitag. Mit der Beprobung beauftragt werden die Thurgauer Jägerinnen und Jäger. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nicht.

Wildpark Roggenhausen: Wildschwein

Wildpark Roggenhausen: Wildschwein

Nadja Rohner / Aargauer Zeitung

Ziel der Beprobungen sei es, den Ausbruch der Seuche früh zu erkennen, um Massnahmen ergreifen zu können, die ein Übergreifen auf die Hausschweinebestände möglichst verhindern. Im Kanton Thurgau werden nach Luzern und Bern am drittmeisten Schweine gehalten. Insgesamt sind es in 336 Betrieben rund 164'000 Hausschweine.

Freitag, 7. Mai, 08:39 Uhr

Überdachungen und Zelte für die Bewirtschaftung im Aussenbereich

(red) Normalerweise ist eine Baubewilligung notwendig, wenn Gastronomiebetriebe ein Zelt oder eine Überdachung für länger als 14 Tage aufstellen wollen. Um der Branche in der pandemiebedingt besonders anspruchsvollen Zeit unter die Arme zu greifen, hat der Stadtrat Romanshorn beschlossen, dass an Stelle eines ordentlichen Baubewilligungsverfahrens eine temporäre Bewilligung erteilt werden kann. Das teilt er in einer Mitteilung vom Freitag mit. Sie sollen unkompliziert ausgestellt werden, die Stadt verzichtet zudem auf die Erhebung einer Bewilligungsgebühr. Voraussetzung dafür ist ein schriftliches Gesuch an die Stadtkanzlei mit einem Situationsplan.

Zwei Gäste geniessen die Zweisamkeit an einem Tisch im Hafen Romanshorns kurz nach der Öffnung der Terrassen.

Zwei Gäste geniessen die Zweisamkeit an einem Tisch im Hafen Romanshorns kurz nach der Öffnung der Terrassen.

Bild: Andrea Stalder (Romanshorn,
19. April 2021)

Die Bedienung im überdachten Aussenbereich setzt ein Schutzkonzept voraus. Laut Covid-19-Verordnung sind maximal vier Personen, oder Familien aus dem gleichen Haushalt pro Tisch gestattet, es gilt Abstand-, Sitz- und Maskenpflicht, Kontaktdaten sind zu erheben. Ebenfalls zu beachten ist, dass Zelte oder Überdachungen in jedem Fall auf zwei Seiten geöffnet sein müssen, um die Luftzirkulation sicherzustellen. Ein entsprechendes Formular gibt's bei der Stadt Romanshorn.

Am Mittwoch hat der Grosse Rat einer Parlamentarischen Initiative klar zugestimmt, die eine Verlängerung der Nichtbewilligungspflicht für temporäre Bauten von 14 Tage auf drei Monate fordert.

Donnerstag, 6. Mai, 19:45 Uhr

Take-Away bringt's

(alr) Arthur Rohlof betreibt die Louisiana Bar und Restaurant in Tägerwilen. Seit 19. April hat auch er seine Terrasse wieder geöffnet, mit Erfolg. «Die Gäste sind zahlreich erschienen und bleiben zum Teil bis um 23 Uhr auf der Terrasse sitzen», sagt Rohlof. Die Leute hätten richtig darauf gewartet, dass sie wieder auswärts essen können. Neben der Louisiana Bar betreibt Rohlof mit seinem Sohn ausserdem den Foodtruck «Bob’s Diner» auf dem Parkplatz des Gemeindehauses in Tägerwilen. Rohlof sagt:

«Unsere Burger und Wraps eignen sich gut für Take-Away, schon vor Corona. Die Leute sind sich das deshalb gewohnt.»
Arthur Rohlof, Louisiana Bar Tägerwilen.

Arthur Rohlof, Louisiana Bar Tägerwilen.

Bild: PD

Er bietet beim Restaurant Louisiana ausserdem ein Wohnmobildinner an. Dort fahren Campende einfach auf den Parkplatz vor dem Restaurant, können ihr Essen bestellen und können auf dem Parkplatz ihre Burger auf dem Teller geniessen. «Wenn sie wollen, können sie auch auf dem Parkplatz übernachten.»

Donnerstag, 6. Mai - 14:46 Uhr

Auffahrkollision in Sulgen

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und zwei Autos in Sulgen wurden am Mittwoch zwei Personen verletzt.

Beim Verkehrsunfall wurden zwei Personen verletzt.

Beim Verkehrsunfall wurden zwei Personen verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Kurz nach 17 Uhr waren eine 34-jährige sowie eine 20-Jährige Autofahrerin auf der Weinfelderstrasse in Richtung Amriswil unterwegs. Aufgrund des starken Verkehrsaufkommens mussten die beiden Frauen abbremsen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte dies eine nachfolgende Lieferwagenfahrerin zu spät und verursachte eine Auffahrkollision.

Während die 20-Jährige selbstständig einen Arzt aufsuchte, musste die 34-Jährige durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die 23-jährige Lieferwagenfahrerin blieb unverletzt. Der Sachschaden beträgt einige zehntausend Franken.

Der Verkehr in Richtung Weinfelden musste während der Unfallaufnahme für rund eine Stunde umgeleitet werden.

Donnerstag, 6. Mai - 13:38 Uhr

Chrüzlinger Fäscht findet nicht statt

Am 5. Juni hätte auf dem Boulevard das Chrüzlinger Fäscht 2021 gefeiert werden sollen. Doch wie bereits im letzten Jahr hat das OK nun den Beschluss gefällt, den Anlass wegen der aktuellen Situation abzusagen. Stadtpräsident Thomas Niederberger betont, dass man das sehr bedauere. Das OK gebe die Hoffnung allerdings noch nicht ganz auf, dass die Nationen dieses Jahr trotzdem gemeinsam mit den Kreuzlingern feiern können. Man prüfe aktuell die Verschiebung des Festes auf einen Ausweichtermin im September.

Donnerstag, 6. Mai - 12:49 Uhr
Screenshot von www.tg.ch

Screenshot von www.tg.ch

Bild: PD

35 neue Fälle von Coronainfektionen

(red) Der Kanton veröffentlicht heute folgende Zahlen in Zusammenhang mit dem Coronavirus: Neuansteckungen gab es 35. Hospitalisiert sind derzeit 23 Personen, das sind zehn weniger als am Mittwoch. Davon befinden sich acht Personen auf der Intensivstation. Bei den Todesfällen mussten heute drei weitere verkündet werden. Die Gesamtzahl in Zusammenhang mit Covid-19 verstorbenen Personen beträgt 447.

Donnerstag, 6. Mai - 12:05 Uhr

Bodensee-Schiffsbetriebe starten an Auffahrt in die Saison

An Auffahrt soll es für die Weisse Flotte heissen: «Leinen los!»

An Auffahrt soll es für die Weisse Flotte heissen: «Leinen los!»

Bild: PD

(red) Die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) planen, kommende Woche in die Saison zu starten.

«Aufgrund der aktuellen Corona-Inzidenzzahlen warten wir noch ein paar Tage ab. Aber da die Zahlen weiter sinken, sind wir sehr optimistisch, dass es an Christi Himmelfahrt losgeht.»

Das sagt BSB-Geschäftsführer Frank Weber. Nach aktuellem Stand ist der Saisonstart für Donnerstag, 13. Mai, geplant. Es wird zunächst einen Notfahrplan für den Überlinger See, den Obersee und den Untersee zwischen Radolfzell und Reichenau geben. Die Insel Mainau und die Landesgartenschau in Überlingen werden angefahren. Falls es die Corona-Lage erlaubt, wollen die BSB dann noch vor Pfingsten mit dem Frühjahrs-Fahrplan starten.

Die Bord-Gastronomie auf den Schiffen wird vermutlich nur einen Kioskverkauf anbieten dürfen. Sobald das Angebot ausgeweitet wird, informieren die BSB darüber. Das Unternehmen hat alle Vorbereitungen getroffen, um die Abstandsregeln und Hygienevorschriften zu erfüllen. Es sind auch Mundschutzmasken vorrätig.

Der aktuelle Fahrplan im Internet: www.bsb.de/fahrplan

Donnerstag, 6. Mai - 11:23 Uhr

Lotteriefondsbeitrag für die Operette Sirnach

Giuseppe Spina führt Regie.

Giuseppe Spina führt Regie.

Bild: PD

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat der Operette Sirnach für die Produktion «Im weissen Rössl» einen Lotteriefondsbeitrag von 50'000 Franken aus dem Lotteriefonds gewährt. Die Verantwortlichen um Regisseur und Schauspieler Giuseppe Spina planen Anfang 2022 insgesamt 23 Aufführungen.

Die Operette Sirnach produziert seit 1955 im Dreijahresrhythmus eine Operette. Die künstlerische Leitung sowie die Regie und die Verantwortung für das Bühnenbild übernimmt der Regisseur und Schauspieler Giuseppe Spina. Bereits zum zweiten Mal hat Andreas Signer die musikalische Leitung inne. Ebenfalls zum zweiten Mal zeichnen Jasmin Hauck für die Choreographie und Jacqueline Kobler für die Kostüme verantwortlich. Engagiert sind zudem Laiensängerinnen und -sänger aus der Region sowie ein 26-köpfiges Orchester, bestehend aus professionellen Musikerinnen und Musikern sowie Laien. Rund 11'000 Zuschauerinnen und Zuschauer werden erwartet.

23 Aufführungen im Frühjahr 2022

Die insgesamt 23 Aufführungen finden zwischen dem 15. Januar und dem 2. April 2022 im Dreitannensaal in Sirnach statt. Die Kosten der gesamten Operettenproduktion 2022 belaufen sich auf 943'000 Franken und bewegen sich somit im Rahmen der Vorjahre. Aufgrund der Bedeutung der Operette Sirnach – die Theatergesellschaft wurde 1995 für ihre Operettenaufführungen auch mit dem Thurgauer Kulturpreis ausgezeichnet – hat der Regierungsrat einen Beitrag von 50'000 Franken aus dem Lotteriefonds gewährt.

Donnerstag, 6. Mai - 10:13 Uhr

McDonald's in Romanshorn: Einsprachen teilweise gutgeheissen

Der Stadtrat Romanshorn erteilt McDonald's die Baubewilligung für die Umnutzung einer Immobilie an der Reckholdernstrasse zu einem Restaurant. Einsprachen wurden teilweise gutgeheissen.

McDonald's erhält die Baubewilligung in Romanshorn.

McDonald's erhält die Baubewilligung in Romanshorn.

Donato Caspari

Das Unternehmen hatte das erste Baugesuch für den Betrieb eines Restaurants mit Drive-In im Frühling 2020 gestellt. Dagegen gingen neun Einsprachen mit Themen wie Littering, Mehrverkehr oder Lärmbefürchtungen ein. Daraufhin überarbeitete McDonald's das Baugesuch und reichte es Ende Juli 2020 mit baulichen Optimierungen erneut ein. Abermals gingen dagegen neun Einsprachen ein. Nach zeitaufwendigen Abklärungen hat der Stadtrat nun entschieden, dass dem aktuellen Baugesuch unter Auflagen entsprochen wird. Beim Beschluss wurden Einsprachen teilweise geschützt.

So wurden die Betriebszeiten von Montag bis Donnerstag bis 24.00 Uhr sowie von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag bis 1.00 Uhr beschränkt. Nicht bewilligt wurde zudem ein Werbepylon, eine freistehende Leuchtreklame. Dafür wäre ein zusätzliches Baugesuch notwendig. Schallemissionen von den Parkplätzen und den haustechnischen Anlagen werden durch Schallschutzwände reduziert, womit gemäss Lärmgutachten die Planungswerte eingehalten sind.

Zur Vermeidung von Littering sieht das Betriebskonzept aktive Massnahmen der Bauherrschaft vor, die Bestandteil der Baubewilligung der Stadt sind. Dazu gehören neben Abfallvermeidung und -verminderung auch Massnahmen auf dem eigenen Gelände (Abfalleimer, Gästeinformation etc.) sowie zweimal täglich Aufräumtouren ausserhalb. Dabei wird nicht nur eigener Abfall, sondern auch fremder Müll eingesammelt.

Mittwoch, 5. Mai, 18:33 Uhr

Am Donnerstag geht es um die Wurst fürs MoMö

Das Arboner MoMö will einen internationalen Museumspreis gewinnen.

Das Arboner MoMö will einen internationalen Museumspreis gewinnen.

Bild: Reto Martin

(mso) Das Ende 2018 eröffnete Schweizer Mosterei- und Brennereimuseum (MoMö) in Stachen steht am Donnerstag zur Wahl als Europäisches Museum des Jahres 2020. Der Titel hätte bereits im letzten Jahr vergeben werden sollen, wegen Corona verschoben die Organisatoren die Veranstaltung. Statt an einer grossen Gala in Wales findet die Preisverleihung jetzt nur virtuell statt. Die Konkurrenz für das MoMö ist gross. Rund 50 Museen sind im Rennen. In einer Unterkategorie holte sich vor sieben Jahren bereits das Saurer Museum Lorbeeren.

Mittwoch, 5. Mai, 18:27 Uhr

Fitnesspark und Kinderspielplatz

Freuen sich über den Baustart in Kreuzlingen: Thomas Gmünder, Projektleiter Jubiläum TKB, Hans-Jörg Schoop, Leiter der TKB Kreuzlingen, Stadtpräsident Thomas Niederberger, Ruedi Wolfender, Leiter Gesellschaft und Liegenschaften Stadt Kreuzlingen und Stadträtin Dorena Raggenbass.

Freuen sich über den Baustart in Kreuzlingen: Thomas Gmünder, Projektleiter Jubiläum TKB, Hans-Jörg Schoop, Leiter der TKB Kreuzlingen, Stadtpräsident Thomas Niederberger, Ruedi Wolfender, Leiter Gesellschaft und Liegenschaften Stadt Kreuzlingen und Stadträtin Dorena Raggenbass.

Bild: PD/Mario Gaccioli

(red) Anlässlich ihres 150-Jahr-Jubiläums realisiert die TKB in jedem der fünf Thurgauer Bezirke einen Fitnesspark mit der Bezeichnung Fit 21. Der erste Park in Weinfelden wurde bereits im März eröffnet, und kürzlich ist der Spatenstich zum Fitnesspark in Kreuzlingen erfolgt. Der «Fit 21» in Kreuzlingen liegt südlich des Sallmannschen Parks, zwischen der Bärenstrasse und dem Neubau des Alterszentrums. Auf dem Areal plant die Stadt Kreuzlingen ergänzend zum Fitnesspark einen Kinderspielplatz und Sitzgelegenheiten. Der Park soll voraussichtlich im August eröffnet werden.

Mittwoch, 5. Mai, 17:22 Uhr

Ein Muss für alle Militariafreunde: Das Neuhauser Museum im Zeughaus zeigt in Frauenfeld historische Motorfahrzeuge

Ein Saurer-BLD-Lastwagen in voller Fahrt.

Ein Saurer-BLD-Lastwagen in voller Fahrt.

Bild: PD

(red) Wer auf alte Brummis und Militär steht, ist bei diesem Event goldrichtig. Diesen Samstag, 8. Mai, rollt ein Korso von rund 50 historischen Armeefahrzeugen des Neuhauser Museums im Zeughaus nach Frauenfeld. Um 8.30 Uhr erfolgt der Start in Neuhausen. Von dort führt die Route über Schaffhausen, Schlatt, Truttikon, Neunforn und Uesslingen nach Frauenfeld auf Oberes Mätteli. Der Konvoi wird um 9.30 Uhr erwartet. Nach der Aufstellung der Fahrzeuge für die Ausstellung ist diese ab 10.30 Uhr für Besucherinnen und Besucher bereit. Innerhalb der Abschrankungen ist die Personenzahl auf deren 100 beschränkt, und es gilt Maskenpflicht. Die Rückfahrt nach Neuhausen erfolgt ab 15 Uhr.

Unterwegs mit alten Saurer-Lastwagen.

Video: Youtube
Mittwoch, 5. Mai, 16:14 Uhr

Plakate sind zum Abholen bereit

Auf Distanz die Nachbarschaft feiern ist dieses Jahr angesagt.

Auf Distanz die Nachbarschaft feiern ist dieses Jahr angesagt.

Bild: PD

Am 28. Mai 2021 findet der Internationale Tag der Nachbarschaft statt. Aufgrund der Pandemie kann dieser Tag jedoch nur mit kleinen Festen gefeiert werden. Die Stadt Frauenfeld unterstützt den «Tag der Nachbarschaft». Bei der Fachstelle für Alters- und Generationenfragen (neu Rathausplatz 1) und am Empfang beim Werkhof können ab sofort Flyer, Einladungen sowie A3-Plakate bezogen werden, die man verteilen, aufhängen oder den Nachbarinnen und Nachbarn persönlich übergeben kann. Zudem können Bierdeckel und bedruckte Ballone bezogen werden. Ausserdem bietet die Stadt die Möglichkeit, beim Werkhof Festmobliliar (Tische, Bänke, Abfalleimer) für den Tag der Nachbarschaft kostenlos auszuleihen. Da nicht mehr als 15 Personen zulässig sind, werden pro Feier maximal zwei Festbankgarnituren abgegeben.

Alle weiteren Informationen gibt es hier

Mittwoch, 5. Mai, 15:59 Uhr

Schuldenprävention für Jugendliche an der Schule

Über Schulden und Konsumreize bereits in der Schule sprechen? Mit diesen Methoden will der Kanton Thurgau Schuldenprävention bei Schülerinnen und Schüler betreiben.

Über Schulden und Konsumreize bereits in der Schule sprechen? Mit diesen Methoden will der Kanton Thurgau Schuldenprävention bei Schülerinnen und Schüler betreiben.

Bild: PD

(red) Kinder und Jugendliche sind starken Konsumreizen ausgesetzt, sei es beim Online-Shopping, bei In-App-Käufen, Kreditkartenbezügen und anderem. Schuldenexperten sind sich einig: Damit Jugendliche nicht in die Schuldenfalle geraten, ist es wichtig, dass sie sich frühzeitig mit Geld und Konsum auseinandersetzen. Deshalb haben das Amt für Betreibungs- und Konkurswesen sowie die Organisationen Benefo, Caritas Thurgau und FinanceMission im März 2018 das Schuldenmodul Thurgau lanciert. Da das Pilotprojekt auf grosses Interesse stiess, haben sich die Verantwortlichen entschieden, das Fach auch an Berufsfachschulen anzubieten. Dieses startet im neuen Schuljahr.

Mittwoch, 5. Mai, 14:58 Uhr

905 Anträge sind eingegangen

Über die Hälfte der Härtefallgesuche stammt aus der Gastronomie.

Über die Hälfte der Härtefallgesuche stammt aus der Gastronomie.

Bild: Reto Martin

(red) Seit dem Start am 1. Februar 2021 wurden 905 Härtefall-Anträge eingereicht. 815 Anträge erfüllen die von Bund und Kanton geforderten Kriterien. Das sind 90 Prozent aller Gesuche. Bis und mit 4. Mai 2021 bewilligte der Kanton 410 Härtefallentschädigungen im Wert von über 29 Millionen Franken. Davon wurden 130 im Volumen von 8,7 Millionen Franken in Form von A-Fonds-Perdu-Beiträgen ausgezahlt. Die Anzahl Mitarbeitende pro bewilligtem Antrag und Betrieb liegt im Durchschnitt bei 11 Personen. Die durchschnittliche Entschädigung pro Unternehmen beträgt aktuell 74'131 Franken. Etwas mehr als die Hälfte der Anträge stammen aus der Gastronomie. Weitere Schwerpunkte bilden Tourismus, Freizeitbereich, Detailhandel non-food und die Eventbranche.

Mittwoch, 5. April - 13:01 Uhr

Bei Selbstunfall in Kreuzlingen verletzt

(kapo) Ein Autofahrer verletzte sich am Mittwoch bei einem Selbstunfall in Kreuzlingen leicht. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Bei dem Unfall wurde der Lenker leicht verletzt.

Bei dem Unfall wurde der Lenker leicht verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Ein 41-jähriger Autofahrer war kurz vor 5.30 Uhr auf der Autobahn A7 in Richtung Kreuzlingen unterwegs. Aus bislang noch nicht geklärten Gründen fuhr er geradeaus in den Euregiokreisel, durchquerte die Kreisel-Anlage und beschädigte dabei mehrere Betonelemente. Nach mehreren Metern prallte das Fahrzeug in die Leitplanke und kam zum Stillstand.

Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Mittwoch, 5. April - 12:21 Uhr
Screenshot von www.tg.ch

Screenshot von www.tg.ch

Bild: PD

38 neue Fälle von Coronainfektionen

(red) Wie die neusten Zahlen des Kantons zeigen, gab es seit gestern 38 weitere Fälle mit dem Coronavirus. Das sind insgesamt 17'867 Fälle, die bisher im Thurgau aufgetreten sind. Hospitalisiert sind derzeit 33 Personen, zehn davon befinden sich auf einer Intensivstation. Die zweite Impfdosis haben mittlerweile 31'877 Thurgauerinnen und Thurgauer erhalten. Insgesamt beläuft sich die Zahl der verimpften Dosen auf 90'827.

Mittwoch, 5. April - 11:38 Uhr

Public Viewing in Arbon während der Fussball-EM abgesagt

(mso) Schlechte Nachrichten für Fussballfans. Es wird nun doch kein Public Viewing in Arbon am See während der EM im Sommer geben. Radio FM1 und Reto Lütschg als Veranstalter haben das Baugesuch vor kurzem zurückgezogen, das sie Ende 2020 eingereicht hatten. Es fehle die Planungssicherheit, sagt Lütschg. Zudem wäre es schwierig gewesen, die heute geltenden Auflagen und Vorschriften im Zusammenhang mit Corona umzusetzen.

Das Public Viewing in Arbon vom EM Eröffnungsspiel 2016 - dieses Jahr wird es nicht zu solchen Bildern kommen. Die Veranstalter haben das Baugesuch zurückgezogen.

Das Public Viewing in Arbon vom EM Eröffnungsspiel 2016 - dieses Jahr wird es nicht zu solchen Bildern kommen. Die Veranstalter haben das Baugesuch zurückgezogen.

Quelle: PD

Hinzu komme, dass bis heute nicht ganz klar sei, wie die EM über die Bühne gehen werden. Sicher sei nur, dass ohne Zuschauer bei den Spielen in den Stadien und damit vermutlich auch beim Public Viewing die Emotionen fehlen werden. Aus all diesen Gründen hätten sie letztlich schweren Herzens entschieden, einen Rückzieher zu machen. «Wir mussten kapitulieren», sagt Lütschg, der seit dieser Saison neuer Pächter im Campingplatz Arbon ist. Das unternehmerische Risiko wäre zu gross gewesen. «Der bauliche und finanzielle Aufwand für ein Public Viewing ist hoch.»

Geplant war, dass sich Interessierte auf den Quaianlagen zwischen 11. Juni und 11. Juli die Spiele auf einem riesigen Bildschirm anschauen können. Das überdachte Zelt der Arena sollte rund 800 Sitzplätze fassen. Zusätzlich waren auf dem Schlosshügel etwa 400 Steh- und Sitzplätze für die Zuschauer vorgesehen.

Mittwoch, 5. April - 11:05 Uhr

Aktionswoche anlässlich des Welt-Passwort-Tags

(red) Am 6. Mai 2021 steht in der Schweiz der sichere Umgang mit Passwörtern im Fokus – nicht nur wegen des Welt-Passwort-Tags. Auch bei der nationalen Aktionswoche «Sicherheit im digitalen Raum» dreht sich alles um dieses Thema. Auf www.S-U-P-E-R.ch bekommen Interessierte Tipps und Tricks dazu. Ausserdem erfahren sie mehr zu den Themen Datensicherung, Sicherheitsupdates, Virenschutz und richtiges Verhalten im Web. Die Aktionswoche dauert vom 3. bis zum 7. Mai 2021. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt von Behörden, Wissenschaft und Wirtschaft.

Mittwoch, 5. April - 10:46 Uhr

Drei eingeklemmte Ziegen in Frauenfeld befreit

(red) Mehrere Ziegen sind am Wochenende aus ihrem Gehege in Frauenfeld entlaufen. Drei Tiere gerieten dabei in eine missliche Lage und mussten von der Polizei befreit werden.

Eingeklemmt zwischen einem hohen Zaun und grossen Silage-Ballen konnten sich die drei Ziegen nicht mehr fortbewegen. Wie genau sich die Tiere aus dem Gehege befreiten und zwischen Zaun und Silage-Ballen gerieten ist bisher unklar.

Drei Ziegen waren zwischen einem Zaun und Silage-Ballen eingeklemmt.

Drei Ziegen waren zwischen einem Zaun und Silage-Ballen eingeklemmt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Für die Befreiung seien zwei Polizistinnen ausgerückt. Eine Polizistin sei über den Zaun geklettert und konnte die Tiere von dort aus motivieren, sich zu befreien. Gegenüber den Polizistinnen hätten die Ziegen «überhaupt nichts zu meckern» gehabt und sich «mittels gutem Zureden und etwas Rodeo» befreien lassen, berichtet das Newsportal «20min.ch».

Anschliessend habe der Besitzer der Tiere diese wieder an sich genommen. Das Gehege wurde repariert und die Tiere zurückgeführt. Die Ziegen seien bei ihrem Ausflug unverletzt geblieben.

Mittwoch, 5. Mai - 09:15 Uhr

Ein Verletzer bei Kollision in Sulgen

(kapo) Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurde am Dienstag in Sulgen eine Person verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Ein Autofahrer war kurz nach 16 Uhr auf der Hauptstrasse von Kradolf in Richtung Sulgen unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war der 30-Jährige nach dem Ortseingang kurz abgelenkt und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Auto eines 58-Jährigen. Durch die Kollision kam das Fahrzeug des Unfallverursachers von der Strasse ab und prallte in einen Verteilkasten.

Durch die Kollision kam das Auto von der Strasse ab und prallte an einen Verteilerkasten.

Durch die Kollision kam das Auto von der Strasse ab und prallte an einen Verteilerkasten.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Der 58-Jährige wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken.

Dienstag, 4. Mai - 18:19 Uhr

Die URh hebt die Streckensperrung Diessenhofen-Stein am Rhein auf

(red) In den vergangenen fünf Tagen ist der Pegelstand im Rhein wieder angestiegen. Dies erlaubt der Untersee- und Rheinschifffahrt (URh) die Aufhebung der Streckensperrung zwischen Diessenhofen und Stein am Rhein. Ab Donnerstag befahren die Schiffe wieder die gesamte Strecke. «Rechtzeitig zu den steigenden Temperaturen am Wochenende können die Passagiere die Schifffahrt auf Untersee und Rhein uneingeschränkt geniessen», schreibt das Schifffahrtsunternehmen. Die Schiffe verkehren auf der ganzen Strecke Schaffhausen - Stein am Rhein - Kreuzlingen gemäss Fahrplan, bis Pfingsten immer donnerstags bis sonntags. Bis auf Weiteres können sie nur die Schweizer Landestellen und jene in Büsingen bedienen.

Dienstag, 4. Mai - 17:45 Uhr

Verband lehnt Lizenzantrag ab

Mario Gaccioli

Der SC Kreuzlingen trennt sich kurz nach Saisonauftakt per sofort von NLA-Cheftrainer Vinko Rossi. Dieser Schritt sei dem Schwimmclub sehr schwer gefallen. Grund sei, dass der Verband den Lizenzantrag abgelehnt habe. «Trotz kroatischer Trainerlizenz und Trainererfahrung im Ausland ist es ihm nicht erlaubt, die Mannschaft während dem Match zu coachen», schreibt der SC Kreuzlingen in einer Mitteilung. Interimistisch werde mit Sirko Roehl ein Altbekannter den Trainerposten übernehmen. «Seine Erfahrung im Schweizer Wasserball (8x CH-Meister mit dem SCK) lässt sich kein zweites Mal finden und er ist aktuell Sportlicher Leiter der Wasserballabteilung.» Bis zur Bekanntgabe des neuen Trainers werde Roehl in Doppelfunktion beide Funktionen ausführen.

Dienstag, 4. Mai - 15:53 Uhr

Zwei Thurgauer Schweizer Gardisten stehen vor ihrer Vereidigung

Bild der Vereidigung aus dem Jahr 2012.

Bild der Vereidigung aus dem Jahr 2012.

Romano Cuonz / Neue Obwaldner Zeitung

(sme) Am Donnerstag werden im Vatikan 34 neue Schweizer Gardisten vereidigt. Darunter sind auch Elias Künzler aus Arbon und Manuel Klingler aus Amriswil. Sie versprechen mit dem Schwur auf die Fahne der Päpstlichen Schweizergarde ewige Treue gegenüber dem Heiligen Vater Papst Franziskus sowie seinen rechtmässigen Nachfolgern. Die Feier um 17 Uhr findet aufgrund der Coronapandemie in reduzierter Form statt. «Erstmals übertragen wir in diesem Jahr live mit deutschem Kommentar», meldet die Onlineplattform vaticannews.va.

An der diesjährigen Vereidigung sind - nebst Eltern und Geschwister der zu vereidigenden Gardisten sowie die Familien der aktiven Gardisten - nur wenige ausgewählte Repräsentanten aus der Schweiz anwesend. Dazu gehört die Delegation der Schweizerischen Eidgenossenschaft, angeführt von Bundespräsident Guy Parmelin, Nationalratspräsident Andreas Aebi sowie Ständeratspräsident Alex Kuprecht. Des Weiteren wird der Chef der Armee durch Divisionär Roland Favre, Höherer Stabsoffizier am Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik, vertreten; die Schweizerische Bischofskonferenz ist mit Alain de Raemy vor Ort.

Dienstag, 4. Mai - 15:23 Uhr

Hausdurchsuchungen und Festnahmen in der Raserszene

Bild: Imago Images

(red) Die Kantonspolizei Zürich hat Ende April in der Raserszene Hausdurchsuchungen durchgeführt und zwölf Personen im Alter zwischen 24 und 40 Jahren aus der Schweiz, Italien, Nordmazedonien, Serbien sowie Bosnien und Herzegowina verhaftet und Fahrzeuge sichergestellt. Knapp 300 km/h auf der Autobahn und fast 200 km/h ausserorts sollen die Beschuldigten mit ihren teils getunten Boliden über die Strasse gedonnert sein. Das berichtet «20 Minuten». Die Aktion sei ein Nachgang zur anfangs 2019 durchgeführten Fahndung gegen Autoraser. Damals ermittelten die Polizeien aus den Kantonen Thurgau, St. Gallen und Zürich gemeinsam und nahmen 21 Personen fest. Acht davon kamen aus dem Thurgau. Ihnen wird vorgeworfen, an verschiedenen Rennen zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten teilgenommen zu haben. Den Beschuldigten werden mehrfache und schwere Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz (teilweise auch Verletzung des Rasertatbestandes) vorgeworfen.

E-Bikefahrerin erleidet bei Sturz Kopfverletzungen

(kapo) Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war eine 58-jährige E-Bike-Fahrerin am Dienstag kurz vor 8 Uhr in Arbon auf dem Radweg der Stickereistrasse in Richtung Steinach unterwegs. Kurz vor der Einfahrt zur Giessereistrasse stürzte sie aus noch ungeklärten Gründen zu Boden und wurde dabei am Kopf verletzt. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde die Verunfallte von der Rega ins Spital gebracht. Die Polizei sucht Zeugen: Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, soll sich bitte beim Kantonspolizeiposten Arbon unter der Nummer 058 345 21 00 melden.

Dienstag, 4. Mai - 11:31 Uhr

Knapp 58’000 Thurgauer sind mindestens einmal geimpft

(red) Die Zahl der Personen, die im Thurgau gegen Corona geimpft worden sind, wächst weiter an. Der Kanton vermeldet am Dienstag 1656 Impfdosen, die im Vergleich zum Vortag neu verabreicht worden sind. Damit haben im Kanton bisher 57'850 Personen die erste Impfung hinter sich. 31'862 Impfwillige haben auch den zweiten Piks erhalten. Einen Rückgang ist bei den Hospitalisierten zu verzeichnen. Diese Zahl nahm gegenüber dem Vortag um 17 Personen ab. Aktuell sind demnach 31 Personen aufgrund einer Covid-Erkrankung in Spitalpflege, 11 davon auf der Intensivstation. Seit Ausbruch der Pandemie sind im Thurgau 443 Personen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben.

Dienstag, 4. Mai - 10:14 Uhr

200 Kilometer Strassen: Jetzt können sich die Gemeinden äussern

Nana Do Carmo

(red) Der Kanton Thurgau startet die Vernehmlassung zur Revision des Gesetzes über Strassen und Wege. Wichtigster Inhalt ist die Bereinigung des Kantonsstrassennetzes mit einem finanziellen Ausgleich für die Gemeinden. Von den knapp 740 Kilometer Strassen, die derzeit das kantonale Tiefbauamt unterhält, sollen 200 Kilometer in die Zuständigkeit der Gemeinden fallen. Diese Strassen würden den Kriterien für Kantonsstrassen nicht erfüllten und sollen deshalb im Rahmen einer Gesetzesrevision an die Gemeinden übergehen. Künftige Sanierungsmassnahmen bezahlt der Kanton im Voraus (total 58,5 Millionen Franken).

Mit der geplanten Gesetzesrevision soll auch eine alte Forderung der Gemeinden erfüllt werden, nämlich eine generelle Erhöhung des Anteils der Gemeinden an der Strassenverkehrssteuer von 4 % (unabhängig von der Netzbereinigung). Die Vernehmlassung bei den Gemeinden, Parteien und Verbänden dauert vom 3. Mai bis zum 13. August.

Dienstag, 4. Mai - 08:39 Uhr

Arbon zeigt sich auf den sozialen Medien

Peter Cade / Stone RF

(red) Die Stadt Arbon will Präsenz auf sozialen Medien markieren. «Künftig werden regelmässig Inhalte bei Facebook und bei Instagram veröffentlicht», heisst es in einer Mitteilung. Zudem will die Stadt Videos auf Youtube posten. Dem Arboner Stadtrat sei sehr am direkten und niederschwelligen Dialog mit der Bevölkerung gelegen. Da biete es sich geradezu an, auch Social-Media-Plattformen zu nutzen. Neben Einheimischen sollen aber auch Auswärtige angesprochen werden, die gern ihre Freizeit oder gar Ferientage in Arbon verbringen.

Montag, 3. Mai - 17:23 Uhr

Neue Modelleisenbahn «Leo» für Locorama in Romanshorn

Von links nach rechts: Leo Saladin, der die Lok «Leo» gebaut hat, Werner Fritschi, Präsident der Locorama sowie Peter Kliebenschädel, Lokführer

Von links nach rechts: Leo Saladin, der die Lok «Leo» gebaut hat, Werner Fritschi, Präsident der Locorama sowie Peter Kliebenschädel, Lokführer

Bild: PD

Bei Sonnenschein hatte der neue Präsident zur Eröffnung der Locorama-Saison gleich Taufpflichten zu erfüllen: «Ich freue mich an meinem ersten offiziellen Anlass, Sie alle hier begrüssen zu können. Gleichzeitig ist es eine Ehre, diese kleine Lokomotive, die zweite für die Gartenbahn , zu taufen. Auf den Namen «Leo», auch ein Dankeschön an Leo Saladin, der uns dieses Schmuckstück schenkt», sagte Werner Fritschi. Es sei sozusagen eine «Upcycling-Lok», hergestellt mit gebrauchtem Material. Etwa drei Jahre habe er zum Bau gebraucht, so Saladin. Sie fährt elektrisch und hat zwei Batterien. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen zur Loktaufe und zur Saisoneröffnung, genossen die familiäre Atmosphäre und probierten zahlreiche Exponate gleich selber aus.

Montag, 3. Mai - 16:30 Uhr

118 Neuinfektionen und zwei Tote über das Wochenende

Der Kanton Thurgau hat am Montag die neuen Coronazahlen veröffentlicht. Über das Wochenende sind 118 Neuinfektionen hinzugekommen. So befinden sich derzeit 407 Personen in Isolation, was 33 Personen weniger sind als noch am Freitag. Seit März 2020 haben sich im Kanton Thurgau 17'785 Personen mit Covid-19 angesteckt.

48 Personen sind derzeit hospitalisiert, davon befinden sich 11 Personen auf der Intensivstation. Über das Wochenende sind zwei Personen an Covid-19 verstorben. Seit Ausbruch der Pandemie sind damit 441 Personen im Kanton Thurgau an Corona gestorben.

Im Thurgau wurden am Wochenende 4790 Impfdosen verabreicht. Damit sind im Kanton bisher 88'056 Dosen verimpft worden. 56'637 Personen haben bisher ihre erste Dosis erhalten. 31'419 Personen im Thurgau haben bereits beide Impfdosen erhalten.

Im Kanton Thurgau wurden bisher 88'000 Impfdosen verabreicht.

Im Kanton Thurgau wurden bisher 88'000 Impfdosen verabreicht.

Bild: Laurent Gillieron / KEYSTONE
Montag, 3. Mai - 16:13 Uhr

Verstärkung im Sturm für den HC Thurgau

Der HC Thurgau sichert sich auf die kommende Spielzeit die Dienste der beiden Stürmer Ian Derungs und Jan Petrig. Sowohl Derungs als auch Petrig haben einen Einjahresvertrag unterzeichnet. Derungs kommt vom SC Langenthal, Petrig wechselt vom EHC Visp. Beide Spieler werden im Verlauf dieser Woche zum HC Thurgau stossen. Am Dienstag beginnt das Sommertraining.

Der HC Thurgau verstärkt sich mit zwei neuen Stürmern.

Der HC Thurgau verstärkt sich mit zwei neuen Stürmern.

Bild: Mario Gaccioli

Ian Derungs stammt aus der Nachwuchsorganisation des EHC Kloten. Bereits mit 18 Jahren debütierte er in der 1. Mannschaft der Flughafenstädter. Der 21-jährige Stürmer hat auf Juniorenstufe internationale Erfahrung sammeln können. Nebst Einsätzen mit den Nachwuchs-Nationalmannschaften der diversen Altersstufen absolvierte Derungs die Saison 2018/19 bei den Kingston Frontenacs in der Ontario Hockey League — eine der drei kanadischen Top-Juniorenligen.

Jan Petrig spielte in der Jugend des EHC Biel. Er konnte im Juniorenalter internationale Erfahrung mit der Schweizer Nationalmannschaft sammeln und feierte in der Saison 2017/18 beim Fanionteam des EHC Biel sein Debüt auf Stufe National League. Die Folgesaison absolvierte der Stürmer auf Leihbasis beim amtierenden Meister HC Ajoie. Von dort führte sein Weg zum EHC Visp, wo Petrig zwei Saisons blieb.

Montag, 3. Mai - 11:07 Uhr

Fahrer aus Bischofszell landet nach Selbstunfall im Spital

Ein Autofahrer verursachte am Sonntagabend in Bischofszell einen Selbstunfall und musste verletzt ins Spital gebracht werden.

Bild: Kapo TG

Gegen 23.15 Uhr bog ein Autofahrer von der Fabrikstrasse her auf die Grabenstrasse ein und beschleunigte das Fahrzeug in Richtung Nordstrasse. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor der 18-Jährige dabei die Kontrolle über das Auto, kam rechts von der Fahrbahn ab und prallte in das Brückengeländer. Der Mann musste mit mittelschweren Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Der Sachschaden beträgt über zwanzigtausend Franken.

Samstag, 1. Mai - 12:15 Uhr

Betrunken Unfall gebaut und im Spital gelandet

Ein alkoholisierter Autofahrer hat in der Nacht zum Samstag nach einem Verkehrsunfall in Märstetten ins Spital gebracht werden müssen

Kurz vor 1 Uhr war der Mann auf der Gillhofstrasse in Richtung Weinfelden unterwegs, wie die Thurgauer Kantonspolizei meldet. Nach bisherigen Erkenntnissen verlor er kurz nach dem Kreisel auf der Weinfelderstrasse die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam rechts von der Strasse ab und prallte in einen Baum.

Bild: Kapo TG

Einsatzkräfte führten beim alkoholisierten Unfallverursacher Atemlufttests durch, die Werte von rund 1,1 Promille ergaben. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutprobe an. Der 22-jährige Schweizer wurde verletzt ins Spital gebracht. Sein Führerausweis wurde eingezogen, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Freitag, 30. April, 16:58 Uhr

Pünktlich zum Saisonstart: Die Fussgängerschutzinsel soll gebaut

(red) «Die bevorstehende Freibadsaison drängt, die Bauarbeiten möglichst schnell anzugehen, damit bis zu den Sommermonaten wieder ein gesicherter Übergang zur Verfügung gestellt werden kann.» Das schreibt das Tiefbauamt des Kantons. Mit der beauftragten Bauunternehmung konnte kurzfristig der Baubeginn auf den 3. Mai 2021 fixiert werden. Die Bauarbeiten werden halbseitig je in einer Längsetappe und unter Verkehr ausgeführt. Der Durchgangsverkehr wird mit einer Lichtsignalanlage geregelt und einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Die eigentliche Zufahrt zur Badi und zum Vitaparcour wird geschlossen und vorübergehend über die Vorheidestrasse geführt. Die Querung der Wittenwilerstrasse erfolgt über einen provisorischen Fussgängerstreifen auf Höhe Vorheidestrasse.

Freitag, 30. April, 16:13 Uhr

Naturkunde anhand von Kunst

Die Ausstellung von Fritz Preisig im Museum Kunst + Wissen Diessenhofen

Die Ausstellung von Fritz Preisig im Museum Kunst + Wissen Diessenhofen

Bild: PD

(red) Im Museum kunst + wissen läuft derzeit eine Ausstellung Fritz Preisig. Der Künstler hat auch die heimische Flora gemalt. In diesem Rahmen gibt im Diessenhofener Museum eine Veranstaltung: Eine Pflanzenbestimmung in den Bildern des Künstlers Preisig, durchgeführt von Botanikerin und Forstingenieurin Melitta Maradi. Die botanische Führung findet morgen Sonntag, dem 2. Mai statt. Um 14.30 Uhr oder um 15.30 Uhr. Die Führung ist auf maximal 15 Personen beschränkt.

Anmeldung erforderlich unter: museum@diessenhofen.ch oder Tel. 052 533 11 67

Freitag, 30. April, 14:52 Uhr

Über 70 touristische Betriebe beteiligen sich

Das Schloss Seeburg gehört zu einem der über 70 Betriebe, in denen der neue Gutschein eingelöst werden kann.

Das Schloss Seeburg gehört zu einem der über 70 Betriebe, in denen der neue Gutschein eingelöst werden kann.

Bild: Andrea Stalder

(red) «Die Nachfrage nach Gutscheinen, die als Geschenk oder Dankeschön für Freunde oder Mitarbeiter online gekauft und an verschiedenen Orten eingelöst werden können, steigt in der aktuellen Zeit stark an.» Das schreibt Thurgau Tourismus in einer Mitteilung. Deshalb hat die Organisation den Thurgau-Gutschein lanciert. Dies sei eine Möglichkeit, die Tourismus Branche in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, heisst es weiter.

Und so funktionierts: Der Gutschein kann über die Homepage von Thurgau Tourismus oder an den Infostellen bestellt, selbst ausgedruckt oder zugeschickt werden. Der Gutschein kann anschliessend in über 70 touristischen Betrieben im Kanton eingelöst werden. Eine Liste aller teilnehmenden Betriebe finden sie hier.

Freitag, 30. April, 13:49 Uhr

47 Neuansteckungen seit gestern

Über 80'000 Dosen wurden im Thurgau bereits verimpft.

Über 80'000 Dosen wurden im Thurgau bereits verimpft.

Bild: Laurent Gillieron / KEYSTONE

(sba) Der Kanton veröffentlicht heute folgende Zahlen in Zusammenhang mit dem Coronavirus: Neuansteckungen gab es 47. Hospitalisiert sind derzeit 43 Personen, davon befinden sich elf auf der Intensivstation. Das sind gleich viele wie gestern, auch bei den Todesfällen musste heute kein weiterer verkündet werden. Die Gesamtzahl in Zusammenhang mit Covid-19 verstorbenen Personen beträgt 439.

Im Kanton wurden bereits 83'266 Dosen verimpft, das sind 2'550 mehr als gestern. Rund 53'000 Personen haben die erste Impfung erhalten, knapp 30'000 die zweite.

Freitag, 30. April - 11:26 Uhr

Thurgauer Promis auf den Zahn gefühlt

Reto Scherrer, Peter Stamm und Diana Gutjahr sind drei Persönlichkeiten aus einer Reihe von geladenen Promis, die in der Ausstellung des Historischen Museums Thurgau erzählen, wie sie zum Thurgauer Kopf geworden sind. Den Anfang macht am Samstag, 8. Mai 2021 die Politikerin und Unternehmerin Diana Gutjahr, die auch schon als SVP-Präsidentschaftskandidatin gehandelt wurde.

Am Gespräch im Alten Zeughaus Frauenfeld gewähren Thurgauer Promis Einblick in ihr Leben.

Am Gespräch im Alten Zeughaus Frauenfeld gewähren Thurgauer Promis Einblick in ihr Leben.

Bild: Meinrad Schade

Ob Fernsehstar, gefeierter Schriftsteller, Modepapst oder bestgewählteste Politikerin: Alle eingeladenen Promis in der Talk-Reihe des Historischen Museums Thurgau haben gemeinsam, dass sie von der Öffentlichkeit als Thurgauer Köpfe wahrgenommen werden. In der Sonderausstellung «Thurgauer Köpfe – Tot oder lebendig» im Alten Zeughaus Frauenfeld zeigt das Museum, wie man es im Thurgau an die Spitze schafft. So liegt es auf der Hand, auch eine Reihe bekannter Thurgauer Promis live vor Ort zu ihrem Werdegang zu befragen.

Thurgauer Überfliegerin im Gespräch
Den ersten Promi-Talk in der Ausstellung bestreitet Diana Gutjahr, die sich mit einem Glanzresultat ihren Nationalratssitz sicherte. Zusammen mit der Historikerin Petra Hornung ergründet sie das Zusammenspiel zwischen Erfolg, Macht, Medien und Einflussnahme im Thurgau. Das Publikum hat dabei die einmalige Gelegenheit, einem waschechten Thurgauer Kopf den Puls zu fühlen. Inmitten von historischen Köpfen wie Napoleon III. und Häuptern der alteingesessenen Familien Häberlin, Gonzenbach, Kappeler und Bachmann erhalten Besucherinnen und Besucher Einblick in das Leben eines Thurgauer Promis und erfahren, welchen Fallstricken Karrieren in der Öffentlichkeit ausgesetzt sind. Zudem wird Diana Gutjahr enthüllen, welches Ausstellungsstück ihr liebstes ist und weshalb.

Das aussergewöhnliche Gespräch zwischen der SVP-Frau und der Historikerin findet mit 15 Gästen statt – stehend, auf einer Tour durch die Ausstellung. Der Anlass startet um 15 Uhr im Alten Zeughaus Frauenfeld. Der Eintritt ist frei und es gilt eine Maskenpflicht. Anmeldung unter historisches-museum.tg.ch.

Freitag, 30. April - 10:08 Uhr

Kreuzlingen: Mit dem Badi-Bus ins Hörnli

Bis zum 19. September 2021 ist der Badi-Bus in Betrieb. Er verkehrt zwischen 8 Uhr morgens und 20 Uhr abends ab dem Bärenplatz. Mit diesem Angebot will die Stadt Kreuzlingen zur Benutzung des öffentlichen Verkehrs motivieren.

Der Badi-Bus fährt vom Bärenplatz bis zum Schwimmbad Hörnli.

Der Badi-Bus fährt vom Bärenplatz bis zum Schwimmbad Hörnli.

Bild: PD

Die Badi-Saison im Schwimmbad Hörnli hat begonnen. Sobald die Temperaturen steigen, füllen sich auch die Parkplätze, insbesondere an Wochenenden und während den Schulferien. Stadtrat Ernst Zülle sagt:

«Mit dem Badi-Bus wollen wir dieser Situation entgegenwirken. Mit einem attraktiven Fahrplan und dem lustig gestalteten Bus der Linie 902.»
Im Schwimmbad Hörnli hat die Badi-Saison begonnen.

Im Schwimmbad Hörnli hat die Badi-Saison begonnen.

Bild: PD

Der Badi-Bus ist jedoch nicht nur Aussen beschriftet, sondern im Innern mit beliebten Badespielsachen vom Wasserball über Taucherbrille bis zum Sändeligeschirr ausgestattet. «Wir wünschen unseren Gästen eine unbeschwerte Badesaison – die entspannt mit dem Badi-Bus beginnt und ebenso endet», so Stadtrat Ernst Zülle.

Der Badi-Bus verkehrt bis und mit 19. September auf der Linie 902 ab Busknotenpunkt Bärenplatz in Richtung Seepark bis zum Schwimmbad Hörnli und zurück. Ab 8 Uhr im Viertelstundentakt bis 18 Uhr, anschliessend im Halbstundentakt bis 20 Uhr. Der Fahrplan steht online zur Verfügung: www.bahn-mit-bus.com oder analog; das Büchlein kann am Informationsschalter im Stadthaus kostenlos bezogen werden.

Freitag, 30. April - 9:15 Uhr

Aktion Seidenbiene und Erdhummel – Wildbienen im Thurgau

Eine Erdhummel auf Futtersuche an einem Natterkopf, einer bei Wildbienen besonders beliebten Wildpflanze. Auch Hummeln sind Wildbienen. Ihr lateinischer Gattungsname Bombus bedeutet «das Brummen». In der Schweiz gibt es 40 Hummelarten.

Eine Erdhummel auf Futtersuche an einem Natterkopf, einer bei Wildbienen besonders beliebten Wildpflanze. Auch Hummeln sind Wildbienen. Ihr lateinischer Gattungsname Bombus bedeutet «das Brummen». In der Schweiz gibt es 40 Hummelarten.

Bild: Cornelia Hürzeler / stadtwildtiere.ch

(red) Der Frühling nimmt Fahrt auf. Obstbäume, Blumenwiesen und Gärten erblühen in ihrer ganzen Pracht. Bei der Bestäubung vieler Blütenpflanzen sind Wildbienen unverzichtbar. Das Projekt «Wilde Nachbarn Thurgau» widmet sich in diesem Jahr den unscheinbaren aber faszinierenden Bestäuberinnen. Los geht’s mit einem Fotowettbewerb.

Wer schiesst das schönste Wildbienenbild?
Hinter «Wilde Nachbarn Thurgau» stehen das Naturmuseum, Pro Natura und der WWF Thurgau, die Thurgauische Naturforschende Gesellschaft sowie der Verein StadtNatur. Gemeinsam wollen sie die Öffentlichkeit für Wildtiere im Siedlungsraum sensibilisieren und Wissenslücken um deren Verbreitung schliessen. Dieses Jahr steht ganz im Zeichen der Wildbienen und startet mit der «Aktion Seidenbiene und Erdhummel – Wildbienen im Thurgau». Es gilt Wildbienen zu suchen, zu fotografieren und das Bild spätestens bis Ende September auf der Meldeplattform thurgau.wildenachbarn.ch einzutragen. Dort findet sich auch eine Übersicht einiger häufiger Wildbienenarten. Unter den eingegangenen Bildern werden attraktive Preise verlost.

Die blaue Holzbiene ist die grösste heimische Wildbienenart. Sie kann bis zu 2,8 cm gross werden.

Die blaue Holzbiene ist die grösste heimische Wildbienenart. Sie kann bis zu 2,8 cm gross werden.

Bild: Marlis Diethelm / wildenachbarn.ch

Wildbienen kennenlernen und fördern
Wildbienen sind zunehmend ins Interesse der Öffentlichkeit gerückt. Als emsige Bestäuberinnen spielen sie im Naturhaushalt wie in der Landwirtschaft eine unverzichtbare Rolle. In der Schweiz leben über 600 Arten, viele davon auch im Kanton Thurgau. Ihre grosse Vielfalt ist jedoch bedroht. Bis November gibt es zahlreiche Gelegenheiten, Wildbienen zu erleben, näher kennenzulernen oder selber aktiv zu fördern.

Das aktuelle Programm und weitere Informationen zu Wildbienen und anderen Wildtieren im Thurgau findet sich unter thurgau.wildenachbarn.ch.

Donnerstag, 29. April, 17:40 Uhr

Auswirkungen auf Ertrag noch offen

Eine erfrorene Knospe.

Eine erfrorene Knospe.

Bild: PD

(red) Die kalten Temperaturen der vergangenen drei Wochen haben bei den Reben zu einer Verzögerung der Entwicklung geführt, heisst es im neuen «Winzerinfo». Wie stark sich die Fröste ausgewirkt haben, sei jedoch noch nicht klar abzuschätzen. Sehr früh austreibende Sorten wie Muscaris oder Reben in frühen Lagen zeigen vielfach Frostschäden an den Hauptaugen. Bei später austreibenden Sorten seien in einigen Lagen Knospenschäden zu beobachten. Gänzlich offen sei die Auswirkung auf den Ertrag. Bereits 2017 hat sich laut «Winzerinfo» gezeigt, dass manche Sorten selbst grosse Schäden teilweise durch verstärkten Austrieb der Nebenaugen kompensieren konnten. Mit milderen Temperaturen habe die Vegetationsentwicklung Fahrt aufgenommen. «Wo keine Schäden entstanden sind, ist mit einem zügigen Austrieb zu rechnen.»

Donnerstag, 29. April, 16:27 Uhr

Keine Oldtimer-Ausstellung dieses Jahr

(vpr) Da die Veranstalter die Oldtimermesse Arbon classics bereits 2020 wegen der Pandemie kurzfristig absagen mussten, entschied man sich, den gewohnten 2-Jahres-Rhythmus beizubehalten. Auch nach dem gestrigen Entscheid weiche man von diesem Konzept nicht ab, wie Administratorin Doris Egli auf Nachfrage bestätigt.

Donnerstag, 29. April, 14:43 Uhr

Zerstörungswut vereitelt friedliche Umsiedlung der Biberfamilie

Der Biber baut mit Holz grosse Dämme und staut so das Wasser auf.

Der Biber baut mit Holz grosse Dämme und staut so das Wasser auf.

Symbolbild: Donato Caspari

(red/sba) In Reichenau haben unbekannte Täter zwei Biberdämme sowie Wildtierkameras zerstört. Damit haben sie aber mehr Schaden angerichtet, als nur die Tiere zu verärgern und zu gefährden. Die Biberfamilie haust nämlich seit längerem in diesem Gebiet und hat zunächst einen Damm im Bereich der Bahnlinie gebaut und Wasser aufgestaut. Dies hätte zur Aufweichung des Untergrundes und im schlimmsten Fall zu einer Entgleisung führen können.

Damit dies nicht passiert wurden die Biber mittels Lockfütterung weiter in Richtung des vorgelagerten Feuchtgebietes gelockt. Wie die Regierung nun in ihrer Medienmitteilung schreibt, habe die Zerstörung der Biberdämme dazu geführt, dass die Familie wieder zurück an den alten Ort siedelte und wiederum im Bereich des Bahndammes ihren eigenen Damm gebaut und erneut Wasser aufgestaut hat. Fazit: Nicht nur die Regierung ist verärgert, sondern auch die Biber. Die Regierung hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Donnerstag, 29. April, 13:48 Uhr

Bereits 80'000 Dosen verimpft

Mittels Schnelltest kann eine Coronainfektion festgestellt werden.

Mittels Schnelltest kann eine Coronainfektion festgestellt werden.

Bild: Sebastian Gollnow / dpa

(sba) Wie die neusten Zahlen des Kantons zeigen, gab es seit gestern 79 weitere Fälle mit dem Coronavirus. Das sind insgesamt 17'621 Fälle, die bisher im Thurgau aufgetreten sind. Hospitalisiert sind derzeit 42 Personen, elf davon befinden sich auf einer Intensivstation. Die zweite Impfdosis haben mittlerweile knapp 30'000 Thurgauerinnen und Thurgauer erhalten. Insgesamt beläuft sich die Zahl der verimpften Dosen auf 80'716.

Donnerstag, 29. April - 12:29 Uhr

Kreuzlingen: 28-Jährige beim Überqueren der Strasse angefahren

(kapo/chs) Am Donnerstagmorgen wurde in Kreuzlingen eine Fussgängerin bei einem Verkehrsunfall verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Gegen 6.30 Uhr bog ein 59-jähriger Autofahrer von der Schulstrasse her nach links in die Pestalozzistrasse ein. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es kurz darauf zum Zusammenstoss mit einer Fussgängerin, die vom Trottoir her die Strasse überqueren wollte. Die 28-Jährige wurde gemäss Polizeimeldung verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden

Donnerstag, 29. April - 10.15 Uhr

Kreuzlinger Privatschule bewilligt

Das Priesterhaus Bernrain Kreuzlingen wird zum Montessori-Kinderhaus.

Das Priesterhaus Bernrain Kreuzlingen wird zum Montessori-Kinderhaus.

Andrea Stalder

(pd/wu) Der Regierungsrat hat der Bildung mit Weitblick GmbH ab dem Schuljahr eine provisorische Bewilligung zur Führung einer privaten Primarschule erteilt. Die Privatschule beabsichtigt, ihren Unterricht am 16. August 2021 mit voraussichtlich acht bis zwölf Schulkindern der 1. und 2. Klasse im Erdgeschoss des Priesterhauses der Katholischen Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen in Kreuzlingen zu starten.

Donnerstag, 29. April, 9.10 Uhr

Lufthaltiges Trinkwasser in Diessenhofen

(wu) Aus den Diessenhofer Wasserhahnen floss in den letzten beiden Tagen milchig-weisses Wasser. Der Grund lag in einer defekten Pumpe in der Grundwasserfassung Gries, weshalb viel Luft in die Leitungen gepumpt wurde, wie die Stadt via Facebook mitteilt. Das Wasser könne bedenkenlos konsumiert werden. Zur Sicherheit werde trotzdem eine Probe ans Labor eingeschickt.

Donnerstag, 29. April - 8.45 Uhr

Schönenberger Firma baut THC-Hanf an

Hanfanbau in einer Halle.

Hanfanbau in einer Halle.

Severin Bigler

(pd/wu) Die Firma The Botanicals AG aus Schönenberg hat nach eigenen Angaben vom Bundesamt für Gesundheit die erste Lizenz im Thurgau erhalten, um Cannabis mit THC anzubauen und zu verarbeiten. «Mit dieser Lizenz und unserer Expertise wollen wir Krankheiten besiegen», wird CEO Mike Toniolo in der Mitteilung zitiert. Hierfür werde eine «neue, hoch effiziente Anlage» im Thurgau in Betrieb genommen, deren Standort geheim bleiben müsse.

Donnerstag, 29. April - 08:03 Uhr

Rettungsdienst heisst bald Rettung Thurgau und wird neu organisiert

(pd/chs) Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat den Auftrag für einen Grundlagenbericht zum Rettungsdienst Thurgau erteilt. «Das wichtigste Ziel dabei ist, dass die Notfallversorgung der Thurgauer Patientinnen und Patienten verbessert wird», so der Wortlaut einer Mitteilung des Kantons.

Rettungssanitäter im Einsatz.

Rettungssanitäter im Einsatz.

Bild: Donato Caspari

Gemäss der aktuellen Organisation der Rettungsdienste Thurgau müssen bei dringenden Notfällen in 90 Prozent der Fälle die Patientinnen und Patienten innert 15 Minuten erreicht werden. Das entspricht den Richtlinien des Interverbandes für Rettungswesen. In wenigen Thurgauer Gemeinen könne diese Vorgabe derzeit nicht erfüllt werden, in anderen nur tagsüber oder unter Beizug ausserkantonaler Rettungsdienste. Aktuell wird die rettungsdienstliche Versorgung durch zwei unabhängige Rettungsdienste sichergestellt. Einer wird durch die Spital Thurgau AG betrieben, einer durch die Herz- und Neurozentrum Bodensee AG in Kreuzlingen. Beide Rettungsdienste erfüllen ihre Aufgaben basierend auf einer Leistungsvereinbarung.

Weil die Erreichbarkeit der Patientinnen und Patienten verbessert werden soll und die Leistungsvereinbarungen auslaufen, hat der Regierungsrat einen Auftrag zur Erarbeitung eines Grundlagenberichts zur Neuorganisation des Rettungsdiensts Thurgau erteilt. Eine Arbeitsgruppe soll gemäss Mitteilung des Kantons die heutige Organisationsform überprüfen und eine weitsichtige Planung für die Reorganisation präsentieren. Der Grundlagenbericht soll bis Ende 2021 vorliegen.

Die Ziele der Neuorganisation betreffen verschiedene Aspekte des Rettungswesens. Im Mittelpunkt sollen stets die Patientinnen und Patienten stehen. Unter anderem soll das durch die Schaffung des neuen Rettungsdienstes «Rettung Thurgau» geschehen, dies wäre eine von den Leistungserbringern unabhängige Organisationsform. Im Grundlagenbericht sollen ausserdem die bestehenden Rettungsstandorte überprüft werden.

Donnerstag, 29. April - 07:48 Uhr

170'000 Franken aus Lotteriefond für Kulturzentrum Kreuzlingen

(pd/chs) Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat dem Verein Kult-X Kulturzentrum Kreuzlingen einen Lotteriefondsbeitrag von 170'000 Franken gewährt. Der Beitrag wurde für die Programme 2021 und 2022 gleichzeitig gesprochen, um während der Coronapandemie die finanzielle Planbarkeit zu erhöhen, wie es in einer Mitteilung des Kantons heisst.

Das Kult-X ist das Kulturzentrum der Stadt Kreuzlingen.

Das Kult-X ist das Kulturzentrum der Stadt Kreuzlingen.

Bild: Andrea Stalder

Der Verein Kult-X Kulturzentrum Kreuzlingen (Verein Kult-X) organisiert seit drei Jahren in den Räumlichkeiten des Schiesser-Areals in Kreuzlingen mit einem Leistungsauftrag der Stadt ein Kulturprogramm in mehreren Sparten. Für das Jahr 2021 sind zahlreiche Konzerte, Lesungen und Filmvorführungen programmiert und sollen 2022 weiter ausgebaut werden. Daneben bietet der Verein Kult-X in seinen Räumen Platz für Anbieterinnen und Anbieter von Kursen im Kulturbereich.

Auf der Basis eines mittlerweile dreijährigen Pilotbetriebs soll das Programm weiterentwickelt und ausgebaut werden. Der Verein Kult-X legt dazu einen detaillierten Businessplan vor, der – sofern das Stimmvolk in Kreuzlingen grünes Licht gibt – in den kommenden Jahren umgesetzt werden soll. Der Regierungsrat hat genäss Mitteilung entschieden, dem Verein einen Lotteriefondsbeitrag von 170'000 Franken zu gewähren. Dieser gilt für die Kulturprogramme 2021 und 2022. Die Gewährung für zwei Jahre erfolgt, um die finanzielle Planbarkeit in der aktuellen Coronapandemie zu erhöhen.

Mittwoch, der 28. April - 16:32 Uhr

Rund 90 Prozent der Härtefallgesuche bewilligt

(red) Seit dem Start am 1. Februar 2021 wurden 884 Härtefall-Anträge eingereicht. 791 Anträge erfüllen die von Bund und Kanton geforderten Kriterien. Das sind 89.5 Prozent aller Gesuche. Laut dem Informationsdienst des Kantons wurden 93 Anträge abgelehnt. Die Absagen erfolgten, weil die Anträge die gesetzlichen Erfordernisse wie Geschäftssitz im Thurgau, Gründungsdatum vor dem 1. Oktober 2020 oder die jährliche Mindestumsatzgrenze von 50'000 Franken nicht erfüllten. Der Zulassungsentscheid erfolgt bei über 90 Prozent der Anträge am Tag des Gesucheingangs.

Bis und mit 27. April 2021 bewilligte der Kanton 390 Hartefallentschädigungen im Wert von 24'871'095 Franken. Davon ausbezahlt sind 21'766'095 Franken für 309 Betriebe. Weitere 81 Beiträge im Gesamtvolumen von 3'105'000 Franken werden ausbezahlt, sobald die Gesuchstellenden die unterschriebenen Verträge dem Kanton retourniert haben. 215 zum Härtefallprogramm zugelassene Gesuche können (Stand 27. April 2021) noch nicht bearbeitet werden, weil die zur materiellen Prüfung der Gesuche erforderlichen Unterlagen der Antragstellenden fehlen oder unvollständig sind. Liegen alle Unterlagen vor, erfolgt die Bemessung im Durchschnitt innert zwei Wochen.

Mehr als die Hälfte der Härtefall-Anträge stammen aus der Gastronomie.

Mehr als die Hälfte der Härtefall-Anträge stammen aus der Gastronomie.

Bild: Britta Gut

Die Anzahl Mitarbeitende pro bewilligtem Antrag und Betrieb liegt im Durchschnitt bei 11 Personen. Die durchschnittliche Härtefallentschädigung pro Unternehmen beträgt aktuell 66'323 Franken. Etwas mehr als die Hälfte der Anträge stammen aus der Gastronomie. Weitere Schwerpunkte bilden Tourismus, Freizeitbereich, Detailhandel non-food und die Eventbranche.

Neues Härtefallprogramm

Seit dem 13. April 2021 ist im Thurgau das neue Härtefallprogramm in Kraft. Die bereits zuvor eingereichten oder schon abgeschlossenen Gesuche werden automatisch nach den aktuell geltenden Bestimmungen neu beurteilt. Das befreit die betreffenden Unternehmen von einem zusätzlichen administrativen Aufwand. Bei Betrieben, die auf behördlichen Beschluss hin mindestens 40 Tage schliessen mussten, werden die Darlehen ohne weiteres Gesuch zu 100 Prozent in A-Fonds-Perdu-Beiträge umgewandelt. Bei Betrieben mit einer coronabedingten Umsatzeinbusse von mindestens 40 Prozent werden die nachrangigen, zinsfreien Darlehen automatisch zu 75 Prozent als A-Fonds-Perdu-Beiträge gesprochen.

Mittwoch, der 28. April - 15:16 Uhr

Konstanz schliesst Schulen und Kitas

Auch das Humboldt Gymnasium in Konstanz schliesst ab Freitag seine Türen.

Auch das Humboldt Gymnasium in Konstanz schliesst ab Freitag seine Türen.

Bild: Nana Do Carmo (Konstanz, Juli 2009)

Ab übermorgen Freitag ist wegen Überschreitens der Sieben-Tage-Inzidenz von 165 an drei aufeinander folgenden Tagen die Durchführung von Präsenzunterricht für allgemeinbildende und berufsbildende Schulen, Hochschulen, ausserschulische Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnliche Einrichtungen sowie die Durchführung von Präsenzbetrieb für Kindertageseinrichtungen, Kinderhorte und erlaubnispflichtige Kindertagespflege untersagt. Dies ergibt sich aus der neuen Bundesregelung im Infektionsschutzgesetz. Das Landratsamt Konstanz hat heute die Überschreitung der Inzidenzen öffentlich bekannt gemacht. Die verschärfenden Massnahmen gelten zwei Tage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung, also ab Freitag, 30. April.

Mittwoch, der 28. April - 14:24 Uhr

Saisonstart im Seebad Romanshorn und in den Arboner Bädern

Das Seebad Romanshorn mit seiner 100 Meter langen Rutschbahn.

Das Seebad Romanshorn mit seiner 100 Meter langen Rutschbahn.

Bild: Hanspeter Schiess (Romanshorn, Oktober 2016)

Das Seebad Romanshorn startet diesen Samstag, am 1. Mai, in die Saison. Ein Covid-19-Schutzkonzept regelt den Freizeit-, Trainings- und Wettkampfbetrieb sowie die vorläufig maximale Gästezahl.

Wie schon 2020 sorgen Signalisationen, Desinfektionsstationen und verbindlichen Regeln trotz Corona für unbeschwerte Sommermomente. Dazu gehört auch eine Beschränkung der maximalen Personenzahl gemäss Bestimmungen des Bundesrates. Massgebend dafür ist die nutzbare Fläche im Aussenbereich. Pro Person sind zehn Quadratmeter vorgeschrieben. Im Seebad ergibt das eine Gesamtzahl von maximal 3650 zulässigen Personen. Zum Vergleich: In Spitzentagen tummeln sich im Seebad jeweils gut 4000 Gäste.

«Das ist zahlenmässig eine gute Ausgangslage», erklärt Stadträtin Tamara Wiedermann, Ressortverantwortliche Freizeit und Sport.

«Wir gehen davon aus, dass die Kapazitätsgrenze an den meisten Tagen ausreichen wird.»

Das Seebad verfügt über ein Zählsystem für Ein- und Austritte. Nach Erreichen der zulässigen Personenzahl gemäss Vorschrift darf keinerlei Personen, Vereinen etc. mehr Zutritt gewährt werden, bis wieder genügend Platz ist. Da das Seebad keinen Einfluss auf übergeordnetes Recht hat, besteht kein Anspruch auf Einlass bzw. Abgeltung. Dies gilt auch, sollten Bund oder Kanton die Massnahmen erneut verschärfen.

Im Gegensatz zur letzten Saison gibt es gemäss Bundesamt für Sport bezüglich Wassernutzung keine expliziten Kapazitätsbeschränkungen. Das bedeutet, dass die Benützung der Schwimmbecken in Eigenverantwortung der Gäste geschieht. Dabei gelten weiterhin die Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit, etwa bezüglich Distanz von 1,5 Metern und Maskenpflicht, wenn dies nicht möglich ist. Die Maske muss zudem in allen Innenräumen und dem Kassabereich getragen werden. Im Restaurant gelten separate Regelungen.

Saisonstart auch im Arboner Schwimm- und Strandbad
Nach der Winterpause startet auch Arbon in die Badesaison 2021. Am Samstag, 1. Mai öffnen sich die Türen zum Schwimmbad wieder. Chefbademeister Lars Köhler und sein Team freuen sich, schon bald wieder ihre Gäste begrüssen zu können.

Am Auffahrtsdonnerstag, 13. Mai beginnt auch im Strandbad die neue Saison. Dort erwartet die Besucherinnen und Besucher ein neues Team unter der Leitung von Samuel Spitz. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Bademeister. Tatkräftig unterstützt wird er von seiner Stellvertreterin Daniela Keller, die früher an der Kasse des Schwimmbads Arbon tätig war.

Mittwoch, der 28. April - 13:00 Uhr

54 neue Fälle von Coronainfektionen

Screenshot von www.tg.ch

Screenshot von www.tg.ch

Bild: PD

(red) Der Kanton Thurgau meldet am Mittwoch 54 neue Fälle von Coronainfektionen. Die Anzahl der Hospitalisierten sank um 2 auf 38. Die Anzahl der Patienten auf einer Intensivstation ist seit Dienstag unverändert bei 12 Personen. Eine Person ist seit dem gestrigen Tag verstorben.

2'374 zusätzliche Dosen würden seit Dienstag verimpft. 50'381 Personen haben bereits eine erste Impfung erhalten, 28'471 Personen sind vollständig geimpft.

Mittwoch, 28. April - 12:05 Uhr

Eine Neuverpflichtung und ein Abschied bei Volley Amriswil

Luca Weber kehrt in die erste Mannschaft von Volley Amriswil zurück.

Luca Weber kehrt in die erste Mannschaft von Volley Amriswil zurück.

Bild: Foto Gaccioli

Vor der Saison 18/19 vermeldete Volley Amriswil den Vertragsabschluss mit dem Amriswiler Luca Weber für die Position des zweiten Passeurs hinter Josh Howatson. Es war für die Verantwortlichen eine grosse Freude, einen talentierten Absolventen der Volleyballschule Amriswil ins Kader aufnehmen zu können. In seiner ersten Spielzeit erhielt der 20-Jährige einige Spielzeit in der ersten Mannschaft, stand aber klar im Schatten des erfahrenen Kanadiers Howatson. Auch für die Saison 19/20 vertraute man auf das Eigengewächs, diesmal hinter dem etwas älteren Amerikaner Matt Yoshimoto.

Doch schon kurz nach Saisonbeginn machten sich beim 188 cm grossen Zuspieler gesundheitliche Probleme bemerkbar. Er litt unter konstanten starken Rückenbeschwerden. Deshalb entschloss er sich schweren Herzens, sich aus der 1. Mannschaft zurückzuziehen. Für ihn wurde notfallmässig Rajko Strugar verpflichtet. Anderthalb Jahre später sind Lucas Rückenbeschwerden weitestgehend verschwunden, und der inzwischen 22-jährige Amriswiler meldete sich zurück zum «Dienst im Stammverein». Die Verantwortlichen des Vereins sind glücklich, den Passeurposten hinter Dima Filippov mit dem jungen Einheimischen besetzen zu können.

Mathis Jucker verlässt Amriswil.

Mathis Jucker verlässt Amriswil.

Bild: Foto Gaccioli

In der vergangenen Spielzeit hiess der Backup des griechischen Weltklassepasseurs Filippov Mathis Jucker. Der Innerschweizer war vor der Saison 20/21 aus Luzern zu den Amriswilern gestossen. Trotz seines Talents kam er nur selten zum Einsatz. Der Verein und der gebürtige Aargauer sind übereingekommen, keinen weiteren Vertrag zu unterzeichnen. Jucker wird sich einem Verein in der Nationalliga anschliessen, bei dem er sich mehr Spielgelegenheit erhoffen kann.

Mittwoch, 28. April - 11:06 Uhr

Zerstörte Plakate auf beiden Seiten

Ein zerstörtes Plakat im Thurgau.

Ein zerstörtes Plakat im Thurgau.

Bild: zVg (blick.ch)

(man) «Es ist der Wahnsinn», sagt Natalie Favre vom Komitee der Pestizid-Initiative. Kaum aufgehängt, sei die Werbung der Befürworter der Initiative teilweise schon wieder zerstört worden. «Viele Plakate halten keinen Tag!», sagt Favre zu blick.ch.

Ein Thurgauer Biobauer beklagte sich auf Facebook, dass Vandalen innert kurzer Zeit schon zweimal Plakate von ihm zerstört hätten. Zuerst ein Plakat für die Trinkwasser-Initiative, dann für die Pestizid-Initiative.

Aber auch der Schweizerische Bauernverband berichtet von Anfeindungen und Aggressionen gegen Bauern, welche gegen die beiden Initiativen sind. Und auch auf der anderen Seite seien schon viele Plakate zerstört worden.

Mittwoch, 28. April - 9:51 Uhr

Öffentliche Auflage des Kantons läuft ab Freitag

Beim Wakeboard-Spektakel «Roughriderscup» in Romanshorn wurden die Teilnehmer von einem Boot gezogen. Nun will man einen Wakeboard-Lift erstellen.

Beim Wakeboard-Spektakel «Roughriderscup» in Romanshorn wurden die Teilnehmer von einem Boot gezogen. Nun will man einen Wakeboard-Lift erstellen.

Andrea Stalder (Romanshorn, 15. Juli 2017)

Das kantonale Amt für Umwelt hat die beiden Konzessionsgesuche des Wasserskiclubs Romanshorn und des Vereins WakePark Romanshorn zur öffentlichen Auflage freigegeben. Der Wasserskiclub Romanshorn hat ein Gesuch um die Erteilung einer Konzession für die Erstellung einer Leiter als Bootseinstieg und die Erneuerung der Konzession für die Wasserskianlage und der WakePark-Verein Romanshorn ein Konzessionsgesuchgesuch für die Erstellung und den Betrieb eines Wakeboard-Lifts eingereicht. Für die landseitigen Bauten und Anlagen für den Lift wurde gleichzeitig ein Baugesuch eingereicht.

Die öffentliche Auflage der beiden Konzessionen sowie des Baugesuchs läuft vom 30. April bis 19. Mai 2021. Sie sind nach Voranmeldung während den Schalteröffnungszeiten auf der Romanshorner Bauverwaltung an der Bahnhofstrasse 13 einsehbar.

Mittwoch, 28. April - 8:06 Uhr

Schilfbrand in Scherzingen

(kapo/dwa) In Scherzingen ist es am Dienstag zu einem Schilfbrand gekommen, wie die Thurgauer Kantonspolizei meldet. Kurz vor 14.30 Uhr wurde die Notrufzentrale wegen des Feuers bei der Badi Rietwiese alarmiert.

Bild: Kapo TG

Die Feuerwehr Münsterlingen war rasch vor Ort und löschte das brennende Schilf. Die Brandursache wird abgeklärt. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden, es verbrannten zirka 400 Quadratmeter Schilf.

Dienstag, der 27. April - 18:09 Uhr

Interkantonaler Strassenrettungskurs in Frauenfeld

Auf Grund des Strassenrettungskurses kommt es am 28. und 29. April zu Verkehrseinschränkungen.

Auf Grund des Strassenrettungskurses kommt es am 28. und 29. April zu Verkehrseinschränkungen.

Bild: Daniel Hegglin

(red) Am Mittwoch und Donnerstag, 28. und 29. April 2021 findet in Frauenfeld der interkantonale Strassenrettungskurs der Stützpunktfeuerwehren statt, wie es in der Medienmitteilung heisst.

Der Kurs wird von der Feuerwehr Koordination Ost geleitet und widmet sich dem Thema 'Strassenrettung Führung und Einsatz. Nachdem der Kurs mehrere Jahren in Buchs SG war, ist er dieses Jahr zum ersten Mal in Frauenfeld. Es nehmen ausschliesslich Kader der Feuerwehren aus der Ostschweiz an diesem Kurs teil. Unterstützt werden sie an beiden Tagen durch die Kantonspolizei Thurgau und durch den Rettungsdienst der Spital Thurgau AG.

Nebst einigen Arbeitsplätzen rund um Frauenfeld sind auch an beiden Tagen Einsätze auf der Autobahn A7 vorgesehen. Zu diesem Zweck wird vom Unterhaltsdienst der Gebietseinheit VI auf ca. 1.5 km ein Abbau der Normalspur und eine Baustelle signalisiert. Die Durchfahrt auf der Überholspur ist auf 80 km/h reduziert und der gestellte Einsatzort der Rettungskräfte befindet sich innerhalb der signalisierten Baustelle.

Zeiten der Verkehrseinschränkungen

Spurabbau am 28.04.2021 von 0900 – 1630 Uhr, Abschnitt Frauenfeld Ost – Verzweigung Grüneck / Fahrtrichtung Kreuzlingen (km 12.550 – km 14.300)

Spurabbau am 29.04.2021 von 0900 – 1630 Uhr, Abschnitt Frauenfeld Ost – Verzweigung Grüneck / Fahrtrichtung Kreuzlingen (km 12.550 – km 14.300)

Dienstag, der 27. April - 16:52 Uhr

23-Jährige bei Autounfall verletzt

Eine 23-jährige Autofahrerin verunfallte auf dem Weg Richtung Neuwilen.

Eine 23-jährige Autofahrerin verunfallte auf dem Weg Richtung Neuwilen.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Eine Autofahrerin musste am Dienstag nach einem Verkehrsunfall in Engwilen ins Spital gebracht werden.

Die 23-jährige Autofahrerin war kurz vor 13.30 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Neuwilen unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war sie kurz abgelenkt, verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam rechts von der Strasse ab. Das Auto kollidierte mit einem Baum und kam zum Stillstand.

Die Unfallverursacherin wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst in den Spital gebracht werden. Der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch. Da beim Verkehrsunfall Motorenöl auslief, wurde im Auftrag des Amts für Umwelt Erdreich abgetragen.

Dienstag, 27. April - 16:22 Uhr

Eine Neuheit für den Ostschweizer Tourismus: Das Velocamping

Der Velovan ist ein zusammenklappbarer Anhänger für das E-Bike.

Der Velovan ist ein zusammenklappbarer Anhänger für das E-Bike.

Bild: PD

(red) Thurgau Tourismus und Schaffhauserland Tourismus haben eine Neuheit im Markt lanciert: das «Velocamping». Mit einem sogenannten Velovan sollen die touristischen Trends des Campings und des Velofahrens verbunden werden, wie es in der Medienmitteilung heisst.

Der Velovan ist ein zusammenklappbarer Anhänger fürs Velo. Er integriert einen einfachen Schlafplatz mit 90er Matratze und bietet Platz für bis zu zwei Personen. Er wird im Rahmen eines Packages mit zwei Übernachtungen an exklusiven Stellplätzen und E-Bike-Miete angeboten.

Der Velovan ist mit einem Vorzelt, Campingstühlen und Tisch ausgestattet. Die Stellplätze befinden sich nicht auf öffentlichen Campingplätzen, sondern bei den landwirtschaftlichen Betrieben Berghof Hallau (SH) und Rappenhof Buch (TG). Annahme und Rückgabe des Velovans ist in Stein am Rhein bei der Vermietstation River Bike.

Dienstag, 27. April - 15:26 Uhr

Auto entflammt auf der Fahrt nach Arbon

Auf der Fahrt nach Arbon geriet das Auto einer 31-Jährigen in Brand.

Auf der Fahrt nach Arbon geriet das Auto einer 31-Jährigen in Brand.

Bild: kapo

(kapo) Am Montag ist um 12.35 Uhr auf der Autobahn N23 das Auto einer 31-jährigen in Brand geraten. Die Brandursache ist noch unbekannt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Die 31-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto von Rorschach Richtung Arbon als sie plötzlich Rauch aus den Lüftungsschlitzen wahrnahm. Sie hielt auf dem Pannenstreifen an und verliess mit ihrer 2-jährigen Tochter das Auto. Kurze Zeit später stand das Auto in Flammen. Für die Löscharbeiten musste die Autobahn für ca. 20 Minuten gesperrt werden. Die genaue Brandursache wird von Spezialisten des Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen standen rund 15 Angehörige der örtlichen Feuerwehr sowie der Nationalstrassenunterhaltsdienst im Einsatz.

Dienstag, der 27. April - 15:08 Uhr

Heizöl aus Tanklastwagen ausgelaufen

(kapo) Heute sind in Neuwilen mehrere Dutzend Liter Heizöl aus einem Tanklastwagen ausgelaufen. Ein Schaden für die Umwelt konnte laut Thurgauer Kantonspolizei verhindert werden.

Mehrere Duzend Liter Heizöl sind laut Thurgauer Kantonspolizei aus einem Tanklastwagen ausgelaufen.

Mehrere Duzend Liter Heizöl sind laut Thurgauer Kantonspolizei aus einem Tanklastwagen ausgelaufen.

Bild: Reto Martin

Kurz nach 10.45 Uhr meldete ein Lastwagenfahrer der Kantonalen Notrufzentrale das Auslaufen von mehreren Dutzend Litern Heizöl aus einem Tanklastwagen auf die Kreuzlingerstrasse. Der 33-jährige Chauffeur gab gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau als Ursache einen technischen Defekt an einem Ventil an.

Die Feuerwehren Kemmental und Lengwil konnten die auf einer Länge von rund 30 Meter ausgelaufene Flüssigkeit binden und eine Verschmutzung des Grundwassers verhindern. Die Fahrbahn wurde in Zusammenarbeit mit dem Kantonalen Tiefbauamt gereinigt. Ein Funktionär des Amts für Umwelt begleitete die Massnahmen. Während den Reinigungsarbeiten musste der Verkehr einspurig geführt werden.

Dienstag, 27. März - 14:32 Uhr

Arboner Blumenpracht blüht

(red) Auch diesen Frühling säumen bunte Blumenrabatten das Seeufer in Arbon. Stadtgärtner Manfred Birk und das Werkhof-Team haben einmal mehr viel Arbeit in den Anblick gesteckt, wie die Stadt Arbon berichtet.

Stadtgärtner Manfred Birk (Mitte) mit Marcel Braun (links) und Luca Widmer vom Werkhof-Team.

Stadtgärtner Manfred Birk (Mitte) mit Marcel Braun (links) und Luca Widmer vom Werkhof-Team.

Bild: PD
Dienstag, 27. April - 13:22 Uhr

Stadtrat ratifiziert Klima- und Energiecharta

(red) Mit der Ratifizierung der "Klima- und Energie-Charta Städte und Gemeinden" setzt der Stadtrat ein weiteres Zeichen. Die vom Klima-Bündnis Schweiz erarbeitete Charta unterzeichneten mittlerweile über 30 Schweizer Städte und Gemeinden, wie der Gemeinderat mitteilt.

Stadtpräsident Thomas Niederberger sammelt in seinem Garten Regenwasser in einem 1000-Liter-Tank.

Stadtpräsident Thomas Niederberger sammelt in seinem Garten Regenwasser in einem 1000-Liter-Tank.

Bild: PD

Um die Anstrengungen im Bereich Klimaschutz weiter zu intensivieren, definierte der Stadtrat über 100 Massnahmen, die bis ins Jahr 2033 umgesetzt werden sollen. In der ratifizierten Klima- und Energie-Charta sind allgemeine Grundsätze, Hauptziele, Handlungsleitsätze und Empfehlungen aufgeführt.

Für die Stadt Kreuzlingen entstehen mit der Ratifizierung weder zusätzliche Verpflichtungen noch budgetrelevante Kosten. Einerseits, weil die Stadt Kreuzlingen den Klimaschutz seit Jahren fördert, anderseits, weil die Exekutive die Bereiche "Natur, Umwelt und Energie" als Aufgabenschwerpunkte in seinem Legislaturprogramm 2019-2023 festhielt.

Dienstag, der 27. April - 11:53 Uhr

49 neue Fälle von Coronainfektionen

Screenshot von www.tg.ch

Screenshot von www.tg.ch

Bild: PD

(red) Der Kanton Thurgau meldet am Dienstag 49 neue Fälle von Coronainfektionen seit Montag. Die Anzahl der Hospitalisierten sank um 3 auf 40. Die Anzahl der Patienten auf einer Intensivstation stieg hingegen um 1 auf 12.

1'730 zusätzliche Dosen würden seit gestern verimpft. Insgesamt 48'857 Personen haben bereits eine erste Impfung erhalten, 27'621 Personen sind vollständig geimpft.

Dienstag, 27. April - 11:37 Uhr

Zöllner finden 60 Kilogramm Haschisch

(red) Zöllnern des Hauptzollamts Singen gelang am 09. April 2021 in Gottmadingen-Randegg erneut ein empfindlicher Schlag gegen den grenzüberschreitenden Drogenschmuggel. Nachdem sie bereits Anfang März 50 Kilogramm Cannabisharz beschlagnahmen konnten, ging ihnen diesmal ein Drogenschmuggler mit 60 Kilogramm Haschisch ins Netz.

Das Hauptzollamt Singen fand in sechs Kartons 60 Kilogramm Haschisch.

Das Hauptzollamt Singen fand in sechs Kartons 60 Kilogramm Haschisch.

Bild: PD

Zu Beginn der Kontrolle war der 55-jährige Mann aus dem Grossraum Frankfurt gegenüber den Zöllnern noch recht gesprächig, wie das Hauptzollamt Singen in seiner Mitteilung schreibt. Auf Befragen gab der Mann an, einen Bekannten in der Schweiz besucht zu haben. Die Frage nach mitgeführten Betäubungsmitteln, Waffen und sonstigen verbotenen Gegenständen wurde von ihm verneint.

Die Zöllner entdeckten sechs Kartons im Kofferraum seines Fahrzeuges. Bei einer Kontrolle des Inhalts fanden sie über 60 Kilogramm Haschisch, welche die Zöllner sicherstellten. Wegen des Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde gegen den 55-Jährigen ein Strafverfahren eingeleitet. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Konstanz erging gegen den Mann Haftbefehl. Die weiteren Ermittlungen, welche noch andauern, führt das Zollfahndungsamt in Stuttgart.

Dienstag, 27. April - 10:29 Uhr

Jugendmusik Kreuzlingen verschiebt Jubiläumsfest

Die Jugendmusik Kreuzlingen – Pandemiebedingt verschiebt sie ihr Jubiläumsfest.

Die Jugendmusik Kreuzlingen – Pandemiebedingt verschiebt sie ihr Jubiläumsfest.

Bild: PD

(red) Dieses Jahr wird die Jugendmusik Kreuzlingen (JMK) 150 Jahre alt. Das zum Jubiläum geplante grosse Fest vom 18. bis 20. Juni kann pandemiebedingt nicht stattfinden und wird deshalb um ein Jahr verschoben. Das Fest wird voraussichtlich am letzten Wochenende im Juni 2022 stattfinden.

Trotzdem werden die neuen Uniformen der Musikantinnen und Musikanten des Blasorchesters und der JMK Teens am Samstag, 19. Juni 2021 eingeweiht. Die Präsentation der Uniformen erfolgt im Rahmen des jährlichen Galakonzerts, das auf diesen Zeitpunkt verlegt wird. Die beiden Konzerte vom 19. und 20. Juni 2021 finden mit so vielen Zuschauern statt, wie dann erlaubt sind. Daneben sorgt ein Live-Stream mit zusätzlichen Video-Clips dafür, dass die Auftritte zuhause an den Bildschirmen von allen mitverfolgt werden können.

Dienstag, 27. April - 09:28 Uhr

«Attacken»: SVP-Kantonsrat stört sich an Artikeln

(seb) «Propaganda mit Staatsgeldern»: Diesen Titel trägt eine Einfache Anfrage aus der Feder des SVP-Kantonsrats Hermann Lei (Frauenfeld). Er spielt auf Beiträge des Kulturportals Thurgaukultur.ch an. Dieses Portal – «praktisch vollständig vom Kanton Thurgau finanziert» – wäre zur politischen Neutralität verpflichtet, hält Lei mit Verweis auf demokratische Prinzipien fest. «Immer aber wieder lese ich dort Attacken gegen eine dem Portal offenbar nicht genehme Partei», schreibt Lei und meint damit offenkundig seine SVP.

Hermann Lei (SVP).

Hermann Lei (SVP).

Bild: Reto Martin

Er listet Beispiele auf: Kampagne gegen Fragen des heutigen Regierungsrates Martin und mir zur Kulturstiftung, Abrechnung mit einem SVP-Stadtpräsidenten. «Wobei sich nebenbei fragt, was politische Meinungsäusserung überhaupt auf einem Kulturportal zu suchen hat», schreibt Lei.

Von der Regierung will er erfahren, wie diese sicherstelle, dass sich «vom Kanton finanzierte Einheiten» an das Gebot der politischen Neutralität halten. In eine Frage verpackt, stellt er eine Forderung: «Ist der Regierungsrat im konkreten Fall bereit, die Leistungsvereinbarung an die Einhaltung grundsätzlicher demokratischer Prinzipien zu koppeln?» Aus dem Lotteriefonds erhält das Portal vom Kanton aktuell jährlich 190 000 Franken, wie in einer Übersicht des Kulturamtes zu lesen ist, weitere Mittel kommen von der Kulturstiftung. Im Redaktionsstatut des Mediums heisst es: «Thurgaukultur.ch ist ein überparteiliches, unabhängiges Online-Magazin.»

Montag, 26. April, 17:30 Uhr

Waldrapp-Weibchen «Bonsi» rastet am Märwiler Weiher

Waldrapp-Weibchen «Bonsi».

Waldrapp-Weibchen «Bonsi».

(Bild: PD/Roger Zimmermann)

(red) Von Freitag auf Samstag rastete das Waldrapp-Weibchen «Bonsi» am Märwiler Weiher. Es ist auf dem Weg vom Überwinterungsquartier in der Toskana zum Brutplatz in der Nähe von Ueberlingen, wie Leser Roger Zimmermann aus Amlikon weiss.

«Bonsi» gehöre zu einer Gruppe, die 2018 in Ueberlingen handaufgezogen worden sei. Sie flog im Rahmen der menschengeführten Migration (per motorisiertem Deltasegler als «Leittier» ins Wintergebiet Oasi Laguna di Orbetello. Nach 2020 kehrt sie zum zweiten Mal zurück in den Raum Ueberlingen.

Nähere Angaben zum Projekt unter www.waldrapp.eu

Montag, 26. April, 16:12 Uhr

Auseinandersetzung um halb 5 Uhr morgens am Grillplatz: ein Verletzter

Symbolbild eines Grillplatzes

Symbolbild eines Grillplatzes

(Bild: PD)

(kapo) Bei einer Auseinandersetzung in Kreuzlingen wurde am frühen Sonntagmorgen eine Person verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen kam es am frühen Sonntagmorgen um zirka 4.30 Uhr beim Grillplatz unterhalb des Pfadiheims «Alte Mühle» zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ein 23-jähriger Mann wurde dabei verletzt und musste sich ärztlich behandeln lassen. Die Hintergründe und der Ablauf der Auseinandersetzung werden von der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Zeugenaufruf: Wer Angaben zum Vorfall machen kann, soll sich bitte beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter der Nummer 058 345 20 00 melden

Montag, 26. April, 16:07 Uhr

Kemmentaler befinden über ein neues Schulhaus

Im November wurde das Siegerprojekt für einen Ergänzungsbau des Schulhauses Alterswilen präsentiert.

Im November wurde das Siegerprojekt für einen Ergänzungsbau des Schulhauses Alterswilen präsentiert.

(Bild: Reto Martin)

(ubr) Am Donnerstag, 20 Uhr, findet in der Mehrzweckhalle Alterswilen die Versammlung der VSG Kemmental statt. Wichtigstes Traktandum: ein Kredit über fünf Millionen Franken für einen Erweiterungsbau auf dem Schulgelände in Alterswilen. Weil die Schülerzahlen steigen und die Zeit drängt, habe sich die Behörde entschieden, über Planungs- und Baukredit in Einem abstimmen zu lassen, erklärt Schulpräsidentin Isabelle Wepfer. Bereits im Sommer 2023 soll der Neubau stehen. Die Finanzen der Schule sind stabil, für 2022 ist gar eine Steuersenkung geplant.

Entschieden wird auch über die Jahresrechnung. Sie schliesst mit 695’000 Franken im Plus.

Montag, 26. April, 14:36 Uhr

Deutsche Bodensee-Kursschiffe bleiben noch in den Häfen

Die MS Schwaben bleibt im Konstanzer Hafen.

Die MS Schwaben bleibt im Konstanzer Hafen.

(Bild: PD)

Die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) müssen ihren Saisonbeginn aufgrund der aktuellen Infektionslage in Deutschland weiter verschieben, wie das Unternehmen mitteilt. Die ersten Tourismusbetriebe hätten ihre Pforten zwar geöffnet, doch die Schiffe blieben noch in den Häfen. BSB-Geschäftsführer Frank Weber:

«Wir würden sehr gerne in die Saison starten. Aber angesichts der hohen Inzidenzzahlen ist uns das Risiko zu gross.»

Die BSB werden kommende Woche die Lage neu bewerten.

Montag, 26. April, 13:51 Uhr

Mehr Likes für Landschaften

Personen in eine Landschaft einzubetten wie bei diesem Ausschnitt aus einer Leinwandtapete, war bis ins späte Mittelalter unüblich.

Personen in eine Landschaft einzubetten wie bei diesem Ausschnitt aus einer Leinwandtapete, war bis ins späte Mittelalter unüblich.

(Bild: PD)

(red) Lange Zeit hat man keine Landschaften abgebildet. Allmählich aber eroberte sich die Natur ihren Platz auch auf Bildern. Wie es zu diesem Wechsel in der Bildkunst kam, ist Thema der öffentlichen Führung vom Samstag, 1. Mai 2021 mit Dr. Margrit Früh im Historischen Museum Thurgau.

An ihrer Führung durch Schloss Frauenfeld lenkt die Kunsthistorikerin den Blick auf die wie heute idyllisch oder idealisiert inszenierten Landschaftsbilder. Ähnlich wie im Corona-Lockdown boten die gemalten Sehnsuchtsorte den Menschen die Möglichkeit, zumindest geistig in die Ferne zu reisen, als Reisen noch für die meisten die Ausnahme war.

Die Führung findet um 15 Uhr im Schloss Frauenfeld statt. Der Eintritt ist frei, und es gilt eine Maskenpflicht. Beschränkte Teilnehmerzahl, Anmeldung über Museumswebsite erforderlich: historisches-museum.tg.ch

Montag, 26. April, 11:55 Uhr

Frauenfelder Covid-Fonds: Bisher 165'000 Franken gesprochen

Tanzen und Bewegung gegen die Covid-Folgen wird von der Stadt Frauenfeld unterstützt.

Tanzen und Bewegung gegen die Covid-Folgen wird von der Stadt Frauenfeld unterstützt.

(Bild: PD)

(red) Mit dem Fonds Covid-19 will Frauenfeld ansässige Unternehmen und Institutionen unterstützen, die das gesellschaftliche Leben in der Kantonshauptstadt wieder in Schwung bringen. Der Stadt stehen 1,26 Mio. Franken aus dem Gewinn der Stadtrechnung 2019 zur Verfügung. Eine Fachjury entscheidet über die eingegangenen Gesuche.

Bis Ende März wurden 16 Gesuche im Umfang von 482'000 Franken bearbeitet. Diese stammen mehrheitlich aus der Gastronomie. Fünf Gesuchen konnte nicht entsprochen werden. Meist wurde das Kriterium «Folge der Coronakrise» nicht oder zu wenig erfüllt. Die übrigen elf Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller reichten gute Ideen ein, die zu deren Unternehmen passen und die betriebliche Fortführung sicherstellen. Es wurden 165'000 Franken gewährt, die im Rahmen der Projekteumsetzung zur Auszahlung gelangen.

Ein Beispiel, das die Idee des Fonds Covid-19 treffend umsetzt, ist «the motion factory GmbH». Das Projekt wurde von den Betreibern der Rock Academy um Annika Schöni und Dimitri Isenring initiiert. Auf zirka 600 Quadratmetern entsteht im Zaunteam-Gebäude ein Bewegungszentrum mit fünf Räumen für unterschiedliche Aktivitäten wie Tanz, Rückbildungsturnen, Mentaltraining und ähnlichem.

Der Fonds kann von Frauenfelder Betrieben und Institutionen, das heisst auch von Vereinen, genutzt werden, bis das Geld aufgebraucht ist oder die Frist zur Verwendung am 30. November 2023 abläuft.

www.frauenfeld.ch/fondscovid19

Montag, 26. April, 11:21 Uhr

149 Fälle übers Wochenende

Screenshot von www.tg.ch

Screenshot von www.tg.ch

(Bild: PD)

(red) Der Kanton Thurgau meldet am Montag 149 neue Fälle von Coronainfektionen seit Freitag. Die Anzahl der Hospitalisierten stieg um 3 auf 43. Die Anzahl der Patienten auf einer Intensivstation sank hingegen um 1 auf 11. Drei Personen sind verstorben.

3508 zusätzliche Dosen würden seit Freitag verimpft. 47'726 Personen haben bereits eine erste Impfung erhalten, 27'022 Personen sind vollständig geimpft, annähernd zehn Prozent der Thurgauer Bevölkerung.

Montag, 26. April, 10:06 Uhr

Bischofszeller Feuerwehr löscht Sträucher und Hecken

Die Feuerwehr Bischofszell konnte den Brand rasch löschen.

Die Feuerwehr Bischofszell konnte den Brand rasch löschen.

(Bild: Kapo TG)

«(kapo)» Beim Band von Sträuchern und einer Hecke entstand am Sonntag in Bischofszell Sachschaden. Kurz vor 13.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass am Bruggwiesenweg ein Feuer ausgebrochen sei. Die Feuerwehr Bischofszell konnte drei Sträucher sowie rund zwei Meter Hecke, die in Brand geraten waren, rasch löschen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist mehrere hundert Franken hoch.

Die Kantonspolizei Thurgau hat Abklärungen zur Brandursache aufgenommen.

Montag, 26. April, 9:58 Uhr

Unterstützung auf für Freischaffende aus dem Kulturbereich

(red) Die Coronapandemie hat trotz der Lockerungsschritte seit dem 19. April 2021 nach wie vor schwerwiegende Auswirkungen auf den Kultursektor. Neu können nebst Kulturunternehmen und selbständigerwerbenden Kulturschaffenden auch Freischaffende aus dem Kulturbereich Ausfallentschädigung beim Kulturamt Thurgau beantragen, wie dieses mitteilt.

Dank der Änderung des Covid-19-Gesetzes vom 20. März 2021 können auch Freischaffende aus dem Kulturbereich rückwirkend ab dem 1. November 2020 Ausfallentschädigung beantragen. Voraussetzung dafür ist, dass sie mindestens zu 50Prozent als Kulturschaffende tätig sind, zudem seit 2018 insgesamt mindestens vier befristete Anstellungen bei insgesamt mindestens zwei verschiedenen Arbeitgebern aus dem Kulturbereich nachweisen können.

Weiterhin können Kulturunternehmen und selbständigerwerbende Kulturschaffende Ausfallentschädigung für durch die Coronapandemie entstandene Schäden beantragen. Für selbständigerwerbende Kulturschaffende mit einem EO-Taggeld von unter 60 Franken besteht seit 1. Februar 2021 die Möglichkeit, ein vereinfachtes Verfahren zu wählen. Im vereinfachten Verfahren kann der Kanton Thurgau direkt und ohne Berücksichtigung weiterer staatlicher Covid-Ersatzleistungen eine Ausfallentschädigung ausrichten. Dies bedeutet für alle Beteiligten (Kulturschaffende, Ausgleichskasse, Suisseculture Sociale und Kulturamt) weniger Bürokratie und schnellere Entscheidungswege.

Gesuche für Transformationsprojekte, welche die Anpassung von Kulturunternehmen und Kulturvereinen an die durch die Covid-19-Epidemie veränderten Verhältnisse bezwecken und die strukturelle Neuausrichtung oder Publikumsgewinnung zum Gegenstand haben, können weiterhin bis zum 30. November 2021 eingereicht werden.

Weitere Informationen:
Dossier Coronavirus beim Kulturamt Thurgau; Covid-19-Gesetz; Kulturverordnung

Montag, 26. April, 09:01 Uhr

Spontane Pressekonferenz angesagt

Willkommenstafel des historischen Unterseestädtchens Steckborn.

Willkommenstafel des historischen Unterseestädtchens Steckborn.

Bild: Donato Caspari

(red) Am Montagmorgen hat die Stadt Steckborn kurzfristig eine Medienorientierung mit Stadtpräsident Roman Pulfer (FDP) und Vizestadtpräsidentin Kathrin Mancuso (parteilos) angekündigt. Zuletzt ist der Druck auf den Stadtrat stark gestiegen, nachdem mit Micha Ruh ein weiterer Rücktritt bekannt geworden ist. Zudem haben sich Kündigungen bei den Sozialen Diensten auf viele umliegende Gemeinden ausgewirkt.