EDU strebt Fraktionsstärke an

Weinfelden. Die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) Thurgau werde wahrscheinlich die Grenze von 400 Mitgliedern durchbrechen, teilte EDU-Kantonalpräsident Daniel Wittwer an einer Pressekonferenz mit. Erstmals ist die EDU in allen fünf Thurgauer Bezirken vertreten.

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Weinfelden. Die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) Thurgau werde wahrscheinlich die Grenze von 400 Mitgliedern durchbrechen, teilte EDU-Kantonalpräsident Daniel Wittwer an einer Pressekonferenz mit. Erstmals ist die EDU in allen fünf Thurgauer Bezirken vertreten. Deshalb strebe man mittelfristig die Gründung von zwei bis drei Ortsparteien je Bezirk an. Zurzeit bestehen lediglich in Bischofszell und Frauenfeld Ortsparteien.

Geht es nach der EDU, so soll in absehbarer Zeit ein neues Wahlgesetz, über das die Thurgauer Bevölkerung am 15. Mai abstimmen wird, dafür sorgen, dass «der Wählerwille exakt abgebildet wird und jede Partei genau die Sitze erreicht, welche ihr aufgrund der abgegebenen Stimmen vom Volk zustehen», erklärte der Romanshorner EDU-Kantonsrat Daniel Frischknecht.

Bei den Lokalwahlen will die Partei in Bischofszell mit Helen Jordi erstmals in den Stadtrat einziehen. Und in Frauenfeld soll neben Christian Mader ein zweites EDU-Mitglied in den Gemeinderat gewählt werden. Für die Nationalratswahlen 2011 strebt die EDU einen Stimmenanteil von 3,5 Prozent an. Ob die EDU mit einem eigenen Ständeratskandidaten antreten wird, ist noch offen. (red.)