Auch wenn zwei sich streiten

Der Automobilclub der Schweiz (ACS) hat im Moment zwei Präsidenten – oder zumindest zwei, die sich dafür halten. Die Geschäfte der Ostschweizer Sektionen stört der Streit aber nicht. Einig sind sie sich auch, wer Präsident ist.

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Der ACS Thurgau organisiert regelmässig die Autorenntage Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)

Der ACS Thurgau organisiert regelmässig die Autorenntage Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)

An der Spitze des Automobilclubs der Schweiz tobt ein heftiger Streit. Der Berner Nationalrat Christian Wasserfallen wurde im Juni zwar zum Präsidenten gewählt, der alte Präsident Matthias Ammann erkennt die Wahl aber nicht an. Der Zwist an der Spitze stört die Aktivitäten der Ostschweizer Sektionen aber kaum. Sie seien eigenständig, sagt Christof Papadopoulos, Geschäftsführer der Thurgauer Sektion. Gleich tönt es in der Sektion St. Gallen-Appenzell. Einig sind sich die Ostschweizer auch, auf welcher Seite sie im Streit stehen: Beide unterstützen Wasserfallen. Der alte Präsident Ammann habe seine Aufgabe falsch verstanden, sagt Manfred Trütsch, Präsident des ACS St. Gallen- Appenzell. (ken)

Mehr zum Thema in der Ostschweiz am Sonntag vom 14. August.