Unterstufe: Erika Fritsche tritt aus Vorstand zurück

Die Unterstufenlehrkräfte und Lehrpersonen des Musikgrundkurses trafen sich zur Konferenz am 1. November in Urnäsch.

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URNÄSCH. Die Präsidentin Erika Fritsche begrüsste alle Kolleginnen und Kollegen, Anja Gemperle als Vertretung des Departements Bildung und Hansruedi Diem, den Schulpräsidenten von Urnäsch. Dieser brachte den Teilnehmenden die Gemeinde Urnäsch mit ihren Bräuchen auf eine lustige Art näher. Er verglich die Schule als System mit einer Pedalofahrt. Er wies darauf hin, dass alle im gleichen Tempo das Ziel anvisieren sollten und wünschte uns für unsere Arbeit viel Freude. Mit der Geschichte vom Riesen, der über dem heutigen Urnäsch viele einzelne Häuschen verlor, entführte uns Vreni Schmid in die Welt des Geschichtenerzählens. Danach stellte Andres Scholl, Fachstelle Natur- und Landschaftsschutz AR, die Naturerlebnishütte «Streuimoos Urnäsch» vor.

Neu besetzte Ämter

Den Rücktritt aus dem Vorstand gab Erika Fritsche bekannt, was sehr bedauert wird. Fritsche wurde für ihren engagierten Einsatz mit einem Geschenk verabschiedet. Gaby Kellenberger und Barbara Nef treten nächstes Jahr zurück. Alexandra Wirth (Rehetobel) wurde neu in den Vorstand gewählt. Martin Schweizer (Herisau) und Iris Heider (Trogen) stellten sich ebenfalls für den Vorstand zur Verfügung und wurden ebenfalls gewählt. Das Revisorenamt von Martin Schweizer wurde neu durch Nelly Mühlemann (Herisau) besetzt.

Brauchtum als Inspiration

Die Jahresrechnung, erstellt durch Gaby Kellenberger, wurde genehmigt. Zwei Anträge gingen zum Thema «Schulschrift» ein: Macht es Sinn, dass die Kinder in der Unterstufe drei Schriften (Steinschrift, «Schnürlischrift» und das Zehnfingersystem am Computer) lernen müssen? Diese Frage wird den Vorstand weiter beschäftigen. Nach der Pause folgte das lehrreiche Referat von Patrick Fust zum Thema «Dem Körper, dem Geist und der Seele auf die Sprünge helfen – mit einer Schule, die bewegt». Die Teilnehmenden konnten am Nachmittag einen von sieben spannenden Workshops zum Thema «Appenzeller Brauchtum» besuchen. Das Angebot reichte vom Silvesterchlausen und Zauern über das «Bein-Kühe-Schnitzen» bis hin zum Basteln einer Bilderkiste. Auch Volkstänze und Appenzellerlieder wurden eingeübt. Ziel war es, Bräuche des Appenzellerlandes genauer kennenzulernen und sich davon für den Unterricht inspirieren zu lassen.

Martina Bischof