Lehrkräfte der Unterstufe schätzen Methodenfreiheit

TEUFEN. Die Unterstufenkonferenz fand dieses Jahr im Lindensaal in Teufen statt. Präsidentin Julia Bachmann begrüsste die Unterstufenlehrpersonen, Lehrkräfte für musikalische Grundschule und für Deutsch als Zweitsprache.

Martina Bischof
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TEUFEN. Die Unterstufenkonferenz fand dieses Jahr im Lindensaal in Teufen statt. Präsidentin Julia Bachmann begrüsste die Unterstufenlehrpersonen, Lehrkräfte für musikalische Grundschule und für Deutsch als Zweitsprache. Im Speziellen begrüsste sie Anja Gemperle, Vertretung des Departements Bildung, und den Teufner Gemeindepräsidenten Walter Grob. Er sprach über die interessante Aufgabe, Kinder auf die grosse Welt mit vorzubereiten. Für die «Arbeit am Fundament» wünschte er den Anwesenden viel Freude.

Der Jahresbericht wurde mit Herzblut vorgetragen. Julia Bachmann sprach über den Berufsauftrag, die Schrift und Klassenassistenzen. Auch der Lehrplan 21 wurde thematisiert. Die Unterstufe schätzt die darin vorgesehene Methodenfreiheit. Eine praktische und nützliche Beurteilungsform sowie Flexibilität bei allfälligen Anpassungen – das wünscht sich die Unterstufe. Die engagierte Präsidentin vertritt die Unterstufenlehrkräfte seit Juni 2013 im LAR-Vorstand. Auf dessen Website ist auch der schriftliche Jahresbericht zu lesen.

Martin Schweizer erläuterte die Jahresrechnung. Er verglich die Aufgaben des Kassiers früher und heute. Praktisch, dass es nun E-Banking gibt. Unsere Revisorin Nelly Mühlemann wurde mit einem Präsent verabschiedet. Gabi Nussbaumer, Herisau, wurde einstimmig als Nachfolgerin gewählt. Anja Gemperle informierte über die geplante Einführung des Lehrplans 21. 2014 beschäftigt sich das Bildungsdepartement mit den kantonsspezifischen Bereichen. Anja Gemperle bezeichnete den Lehrberuf als besonders lebensnahe Aufgabe und grosse Herausforderung. Ob der Berufsauftrag wieder auf die politische Agenda kommt? Das wird sich in den nächsten Monaten zeigen.

Die trockene Materie zur Pensionskasse trug Nathalie Teta-Ender interessant und sympathisch vor. Fachspezialisten beantworteten danach in Gruppen persönliche Vorsorgefragen. Auf Wunsch der Mitglieder organisierte der Vorstand für den Nachmittag Workshops unter dem Motto «Museum und Theater».

Im nächsten Jahr findet eine halbtägige Konferenz am Samstag, 1. November statt.