In einer Nacht zurück in die Vergangenheit

An der langen Barocknacht in Trogen tauchten zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Kunstepoche des 17. und 18. Jahrhunderts ein. Abwechslungsweise gab es musikalische Unterhaltung in der Kirche und Führungen in zwei Zellwegerpalästen. Zudem wurden barocke Speisen serviert.

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Landammann Matthias Weishaupt zeigt Stukkaturen im Gemeindehaus.

Landammann Matthias Weishaupt zeigt Stukkaturen im Gemeindehaus.

TROGEN. Die Besucherinnen und Besucher der langen Barocknacht staunten am Samstagabend nicht schlecht, als ihnen die Türen zu zwei der Zellwegerpaläste geöffnet wurden. Heidi Eisenhut, Moritz Flury, Martina Walser und Landammann Matthias Weishaupt führten durch die altehrwürdigen Gemäuer des Gemeindehauses und des Hauses 4. Sie erklärten die aufwendig gestalteten Stukkaturen und führten in die Kellergewölbe längst vergessener Zeiten.

Zwischen den einzelnen Führungen spielte ein Quintett barocke Musik von Johann Sebastian Bach, Henry Purcell und Georg Friedrich Händel in der Trogner Kirche. Das Ensemble, bestehend aus Lina Maria Akerlund (Mezzo-Sopran), Bernhard Bichler (Bariton), Domenico Cerasani (Theorbe/Laute), Marie-Louise Dähler (Cembalo) und Jens Weber (Tenor) führte die Besucher musikalisch in eine vergangene Zeit. Zuvor kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den umliegenden Restaurants Trogens in den Genuss verschiedener Barockmenus. Serviert wurde nicht nur zartes Rindfleisch, sondern auch Schweinsbraten, Siedwürste und feine Windbeutel sowie Torten zum Dessert. (sso)

Barocke Klänge mit Gesang, Laute und Cembalo in der Kirche. (Bilder: sso)

Barocke Klänge mit Gesang, Laute und Cembalo in der Kirche. (Bilder: sso)

In der «Krone» wird diniert wie im 17. und 18. Jahrhundert.

In der «Krone» wird diniert wie im 17. und 18. Jahrhundert.

Heidi Eisenhut führt durch den zweiten Steinpalast.

Heidi Eisenhut führt durch den zweiten Steinpalast.