Die Kuh auf der Briefmarke

Ab dem 7. Mai reist ein Chüeli aus dem Toggenburg auf dem Briefcouvert in alle Welt. Die Holzkuh mit der speziellen Fellzeichnung – sie dürfte zu Beginn des 20.

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Ab dem 7. Mai reist ein Chüeli aus dem Toggenburg auf dem Briefcouvert in alle Welt. Die Holzkuh mit der speziellen Fellzeichnung – sie dürfte zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden sein, ihr Hersteller ist unbekannt – ist eines von 12 Sujets, welche eine Briefmarkenserie von Pro Patria zieren. Das Chüeli ist als Schenkung in den Besitz des Toggenburger Museums übergegangen, wo es derzeit Objekt der Sonderausstellung «Gort – des Bauern Stolz» ist. Mitte 2012 rief der Verband der Museen der Schweiz seine Mitglieder auf, Bilder von Museumsobjekten für die Serie einzureichen. Aus dem Toggenburger Museum, einziger Ostschweizer Vertreter, wurde eben diese Kuh ausgewählt. Grund für die Kuratorin Christelle Wick, dem Gort, einem typischen Kulturgut des Säntis-Gebietes, eine Ausstellung zu widmen. Die Sonderausstellung dauert bis am 2. Juni. (ohu)