Die Freiheit im Alter ist ein Genuss

Falten – eine Auseinandersetzung mit dem Älterwerden Hinter ihren Falten verbirgt sich ein langes Leben. Ein Leben voller Glück, Leiden, Genuss und Verzicht.

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Die Protagonisten im Film «Falten» sind sich einig: Im Alter hat man die Freiheit, nichts mehr zu müssen. (Bild: Outnow)

Die Protagonisten im Film «Falten» sind sich einig: Im Alter hat man die Freiheit, nichts mehr zu müssen. (Bild: Outnow)

Falten – eine Auseinandersetzung mit dem Älterwerden Hinter ihren Falten verbirgt sich ein langes Leben. Ein Leben voller Glück, Leiden, Genuss und Verzicht. Der Malermeister Fredy Frey, die Lehrerin Ruth Frey, die Künstlerin Monica von Rosen, die Bewegungspädagogin Rita Maeder und der Trödler Urs Wydler blicken besinnlich und auch mit einem Schmunzeln zurück und erzählen, ob sie im Leben die waren, die sie sein wollten.

Sie nehmen einem ein Stück mit auf ihren Lebensweg und schildern, was ihr Leben geprägt hat, was sie bereuen und was sie nie vergessen werden, wie sich ihr persönliches Altsein anfühlt und warum es sich denn lohnt, alt zu werden. Die fünf Protagonisten sind sich einig: Im Alter hat man die Freiheit, nichts mehr zu müssen, mit einer gewissen Gelassenheit nichts mehr beweisen zu müssen, nicht mehr stark sein zu müssen, nicht mehr schön sein zu müssen, sich frei zu fühlen und stets sagen zu können, was man gerade denkt, ohne auf Konsequenzen achten zu müssen. Diese Freiheit sei ein Genuss. Dialekt, 85 Min. (ab 12/10)

Fr, 1.4., 19.30 Autorenabend in Anwesenheit der Regisseurin. Nach dem Film Diskussion. Anschliessend Apéro. Weitere Vorstellung: Mi, 6.4., 20. 15

Grüsse aus Fukushima Marie möchte alles richtig machen – und zudem einiges vergessen, was schief gelaufen ist in ihrem Leben. So reist die junge Frau aus Deutschland nach Japan. In Fukushima will sie Menschen unterstützen, für die nach der Katastrophe im Jahr 2011 immer noch kein Alltag eingekehrt ist. Bald muss sich Marie jedoch eingestehen, dass sie für diese Aufgabe nicht wirklich geeignet ist. Da begegnet sie der älteren Japanerin Satomi, der letzten Geisha von Fukushima. Diese hat sich in den Kopf gesetzt, in ihr Zuhause zurückzukehren, das mitten in der Sperrzone liegt. Die zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die aber beide Erinnerungen und Träume loslassen müssen, machen sich gemeinsam auf den Weg. Ov/d, 108 Min. (ab 12/10)

Do, 31.3., 20.15 Mo, 4.4., 20.15

Son of Saul Oktober 1944, Auschwitz-Birkenau. Saul gehört zum sogenannten Sonderkommando – einer Gruppe von jüdischen Häftlingen, die gezwungen werden, die Nazis bei der Ermordung der deportierten Juden zu unterstützen. Saul arbeitet in einem der Krematorien. Eines Tages entdeckt er einen toten Jungen, in dem er seinen Sohn zu erkennen glaubt. Als die Mitglieder des Sonderkommandos einen Aufstand planen, beschliesst Saul, das eigentlich Unmögliche zu versuchen: den Jungen auf würdige Weise zu beerdigen. «Son of Saul» hat in Cannes eine der wichtigsten Auszeichnungen gewonnen: den Grand Prix. Das spricht für die aussergewöhnliche Qualität dieses Erstlingsfilms wie dass er mit einem Golden Globe ausgezeichnet und für einen Oscar nominiert wurde. Ein furioses, mutiges Werk, das unter die Haut geht. Ov/d/f, 107 Min. (ab 14/12)

Fr, 1.4., 20.15 Di, 5.4., 20.15

Kung Fu Panda 3 Nach der überraschenden Rückkehr von Pos verloren geglaubtem Vater macht sich das wiedervereinte Duo auf den Weg in ein geheimes Panda-Paradies, wo sie jede Menge lustige neue Pandas kennenlernen. Der Spass hat jedoch ein Ende, als der übermächtige Bösewicht Kai in China einen Kung-Fu-Meister nach dem anderen bezwingt und Po vor eine schier unlösbare Aufgabe stellt: Er muss aus einem Dorf voller lebenslustiger, schwerfälliger Pandas ultimative Kung-Fu-Panda-Kämpfer machen. Deutsch, 95 Min. (ab 6(4)

Sa, 2.4., 17.00 So, 3.4., 14.00 Mi, 6.4., 14.30

Weiterhin im Programm:

Our Little Sister – Umimachi Diary Hirokazu Kore-eda erzählt von einer Familie, in der die Beziehungslinien Brüche aufweisen. Die drei Schwestern Sachi, Yoshino und Chika leben zusammen in Kamakura. Sie reisen ans Begräbnis ihres Vaters, der die Familie vor 15 Jahren verlassen hatte, und lernen ihre 13jährige Halbschwester Suzu kennen. Mit viel Feingefühl für jede der Schwestern betrachtet Kore-eda familiäre Banden. Jap./d, 128 Min. (ab 16/14)

Sa, 2.4., 20.15 Mi, 6.4., 17. 00

Das Tagebuch der Anne Frank Nach der Emigration aus Frankfurt versucht die Familie Frank zu Beginn des Zweiten Weltkrieges in Amsterdam einen Neuanfang. Doch bald werden die Niederlande durch die Deutschen besetzt. Otto und Edith sowie ihre Töchter Anne und Margot müssen wieder um ihr Leben bangen. Annes 13. Geburtstag wird ausgiebig gefeiert – sie bekommt ein Tagebuch geschenkt. Nur Otto Frank überlebt den Holocaust. Nach dem Krieg veröffentlicht er die mutigen Zeilen, die seine Tochter Anne ihrem Tagebuch anvertraute. Deutsch, 128 Min. (ab 12)

Do, 31.3., 20.15 So, 3.4., 17.00 Mo. 4.4., 20.15

Room Jack ist ein aufgeweckter 5jähriger Junge, der von seiner Mutter umsorgt wird. Wie jede fürsorgliche Mutter, macht Ma alles dafür, dass Jack glücklich ist. So gibt sie ihm Wärme, Liebe und verbringt nahezu jeden Augenblick ihrer Zeit mit ihm. Allerdings bestehen auch keine Alternativen: Denn sie sind gefangen in einem fensterlosen, zwölf Quadratmeter kleinen Raum. Als Jacks Neugier wächst, schmiedet Ma einen riskanten Plan, um der Gefangenschaft zu entkommen. E/d/f, 118 Min. (ab 14/12)

Sa, 2.4., 20.15 So, 3.4., 20.15 Di, 5.4., 20. 15

The Chinese Recipe – Copy and Create Der Schweizer Regisseur Jürg Neuenschwander zeigt, was die gängigen Bilder von China meist verdecken: Menschen. Optimistische, neugierige, witzige, warmherzige, ehrgeizige Individuen. Neuenschwander, der sechs Jahre in Shanghai gelebt hat, wirft einen fundierten und ebenso spannenden wie unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen. Ov/d/f, 90 Min. (ab 12/10)

So, 3.4., 20.15

Unsere Wildnis «Unsere Wildnis» ist ein nie dagewesenes, feinfühlig erzähltes Epos mit grandiosen Aufnahmen, das die lange und stürmische Beziehung der Menschen und Tiere näher bringt. Deutsch, 97 Min. (ab 6/4)

Fr, 1.4., 17.30 So, 3.4., 17.30 Mi, 6.4., 20.15

Heidi Die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbringt das Waisenmädchen Heidi zusammen mit ihrem Grossvater, dem Alpöhi in einer Holzhütte in den Bergen. Zusammen mit Geissenpeter hütet sie die Ziegen des Alpöhi und geniesst die Freiheit in den Bergen. Doch die unbeschwerte Zeit endet jäh, als Heidi von ihrer Tante Dete nach Frankfurt gebracht wird. Dialekt, 100 Min. (ab 0/0)

Mi, 6.4., 17.30 Letzte Tage

Zoomania Zoomania ist eine Metropole wie keine andere, eine Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten und Schmelztiegel der unterschiedlichsten Tierarten aus aller Welt. In Zoomania scheint für jeden alles möglich, ob winzige Spitzmaus oder gigantischer Elefant. Deutsch, 108 Min. (ab 6/4)

Fr, 1.4., 16.00 Sa, 2.4., 17.00 So, 3.4., 14.00 Mi, 6.4., 14.30