Baustellen übergeben

«Wenn man ein Amt übergibt, ist man nie ganz zufrieden. Offene Baustellen hinterlässt man immer», sagt Noch-Kantonsratspräsident Konrad Meier. Insbesondere das Projekt Geschäftsordnung hätte er gerne noch während seiner Amtszeit abgeschlossen.

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«Wenn man ein Amt übergibt, ist man nie ganz zufrieden. Offene Baustellen hinterlässt man immer», sagt Noch-Kantonsratspräsident Konrad Meier. Insbesondere das Projekt Geschäftsordnung hätte er gerne noch während seiner Amtszeit abgeschlossen. Seinen voraussichtlichen Nachfolger Ivo Müller bezeichnet er als Vollblutpolitiker: «Für ihn ist die Politik wie Sauerstoff.» Konrad Meier hingegen sieht das Jahr als Kantonsratspräsident als «Supplement». Dennoch freut er sich darauf, bald wieder als «gewöhnlicher» Kantonsrat zu amten. Es gebe Themen, bei denen er sich in erster Lesung gerne eingebracht hätte. «Nun freue ich mich, doch noch eingreifen zu können.» Das Jahr als Kantonsratspräsident werde ihm dabei in gewissen Fragen von Nutzen sein. Sein wichtigster Vorsatz als Kantonsratspräsident sei es gewesen, sich selbst treu zu bleiben. «Ich bin ein direkter, geradliniger Typ und wollte als Präsident nicht anders sein. Das ist bei einigen vielleicht nicht so gut angekommen», sagt Konrad Meier. (jw)