Gleichzeitig mit der Sanierung sollen die Steige und Wege sicherer gemacht werden, wurde am Dienstagabend entschieden.

Grund für die Sanierungspläne sind die teilweise schlechten Zustände der Steige. Deshalb sei ihre Beschaffenheit im letzten Jahr systematisch erfasst worden, wie Werkvorstand Urs Landis erklärte. «An einigen Orten gibt es Stolperfallen. Zudem fehlen teilweise auch Geländer. Das ist vor allem im Winter gefährlich», hielt er fest. Ziel sei es, sämtliche Wege und Steige auf ein ähnliches Niveau zu bringen. Allerdings werde nur ein Teil der Arbeiten dieses Jahr ausgeführt. Die verbleibenden Sanierungsvorhaben verteilten sich auf die Jahre 2012 und 2013.

Rechnung weist Gewinn aus

Ebenfalls genehmigt wurde die Jahresrechnung 2011. Sie schliesst mit einem Gewinn von rund 519 000 Franken. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 232 300 Franken. Diese Resultatsverbesserung ist einerseits auf die höheren Steuererträge zurückzuführen. Andererseits hat der Verkauf des gemeindeeigenen Grundstücks Sood zu einem Buchgewinn von rund 479 000 Franken geführt. Dieser Buchgewinn war im Voranschlag 2010 enthalten gewesen. Da der Verkauf erst letztes Jahr erfolgt ist, hat man ihn dementsprechend verbucht. «Zudem hatten wir in anderen Bereichen, beispielsweise beim Strassenunterhalt, weniger Ausgaben als geplant», sagte Gemeindepräsident Paul Studer.

Diskussionslos wurde auch ein Verpflichtungskredit in der Höhe von 70 000 Franken für den Trottoirausbau auf der nördlichen Strassenseite gegenüber den Liegenschaften an der Haldenstrasse 2 bis 8 genehmigt. Ebenfalls keinen Grund zur Diskussion gaben die beiden traktandierten Kreditabrechnungen. Jene für die Sanierung der Dorfstrasse weist einen Gesamtumfang von rund 1,1 Millionen Franken auf. Die Abrechnung für die Sanierung und Optimierung von baulichen Massnahmen innerhalb der bestehenden Tempo-30-Zone an der Hüttikerstrasse weist Gesamtkosten von rund 46 000 Franken auf. Beide wurden ohne Gegenstimme genehmigt.

Zurückgezogen wurde der Kreditantrag über 120 000 Franken für die Sanierung der Aussenmauer des Gemeindehauskellers. «Kurz, nachdem das Geschäft vom Gemeinderat verabschiedet wurde, haben wir eine Firma gefunden, die die Arbeiten zur Trockenlegung der Mauer wesentlich günstiger und mit einer Garantie ausführt», sagte Bauvorstand Walter Bühler. Der Gemeinderat wolle deshalb diese Möglichkeit ausprobieren, bevor das Geschäft allenfalls nochmals vor die Gemeindeversammlung komme. (zim)