Konjunktur
Dank hoher Nachfrage in Asien: Schweizer Industrie erholt sich

Die zweite Welle in der Schweiz schadet der Industrie nicht: Diese befindet sich seit August ununterbrochen in der Wachstumszone. Zu diesem Schluss kommt die Credit Suisse in einer Analyse.

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Die Schweizer Industrie ist dank Exporten nach Asien weiter erstarkt. (Symbolbild)

Die Schweizer Industrie ist dank Exporten nach Asien weiter erstarkt. (Symbolbild)

Keystone

(wap) Mit dem sogenannten Einkaufsmanagerindex erhebt die Grossbank regelmässig die Stimmung im Schweizer Industrie- und Dienstleistungssektor. Die aktuellen Zahlen zeigten, dass die Erholung zum Jahreswechsel andauere, meldete die CS am Montag. Der Einkaufsmanagerindex der Industrie bewege sich seit August ununterbrochen in der Wachstumszone.

Ausserdem zeige die Untersuchung, dass die Unternehmen den Personalbestand zuletzt nicht weiter abgebaut hätten. Verantwortlich für die vergleichsweise gute Lage der Schweizer Industrie sei der asiatische Markt, wovon die hiesige Industrie auch indirekt profitiere, etwa bei Zulieferaufträgen für die in Asien absatzstarke deutsche Automobilindustrie.

Im Dienstleistungssektor ist die Lage gemäss den Zahlen der CS nicht ganz so rosig. Allerdings sei kein Einbruch wie bei der ersten Welle zu beobachten. Die CS geht jedoch davon aus, dass die Geschäftstätigkeit in den kommenden Monaten abnehmen wird, dies wegen der anhaltenden Verschlechterung der Auftragslage infolge der Krise.