Umsatzeinbusse
Schindler leidet unter den Folgen der Coronakrise

Im Coronajahr 2020 verzeichnete Schindler einen Einbruch der Aufträge: Das Volumen ging um 9,1 Prozent zurück, der Umsatz schrumpfte um 5,6 Prozent.

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(wap) Einige Schlüsselmärkte seien rückläufig und würden frühestens 2022 wieder Vorkrisenniveau erreichen, erklärt Schindler in einer am Mittwoch veröffentlichten Medienmitteilung den Umsatzrückgang. Nur wenige Märkte hätten sich schnell erholt, so etwa China. Auch dort bleibe die Situation aber volatil. Neben China sei auch in den Märkten Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) ein Wachstum verzeichnet worden.

Insgesamt beziffert Schindler den Umsatz 2020 auf 10,64 Milliarden Franken, das sind 0,63 Milliarden weniger als im Vorjahr. Das Finanzergebnis (EBIT) betrug 1,032 Milliarden Franken, 18 Prozent weniger als im Vorjahr. Die EBIT-Marge lag bei 9,7 Prozent, im Vorjahr hatte Schindler noch 11,1 Prozent gemeldet. Der Konzerngewinn 2020 beläuft sich auf 774 Millionen Franken, 155 Millionen weniger als 2019.

Schindler reagierte auf die Krise mit einer Fabrikschliessung in Spanien, Initiativen zur Effizienzsteigerung und ein Kostenoptimierungsprogramm. Dabei sollen innerhalb von zwei Jahren 2000 Stellen abgebaut werden. Der Gewinn der Schindler Holding AG stieg um 15 Millionen Franken auf 615 Millionen. Der Generalversammlung wird die Auszahlung einer Dividende von vier Franken pro Namenaktie und Partizipationsschein beantragt.

Das Luzerner Unternehmen Schindler wurde von der globalen Wirtschaftskrise in Mitleidenschaft gezogen.

Das Luzerner Unternehmen Schindler wurde von der globalen Wirtschaftskrise in Mitleidenschaft gezogen.

Keystone