Wohnungsmarkt
Keine Mietzinsreduktionen: Referenzzinssatz wird nicht gesenkt

Mieterinnen und Mieter müssen auf eine erneute generelle Mietzinsreduktion warten. Der Bund belässt den Referenzzinssatz auf 1,25 Prozent.

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Der durchschnittliche Zinssatz für Hypotheken ist nicht genügend gefallen, damit der Referenzzinssatz gesenkt wird. (Symbolbild)

Der durchschnittliche Zinssatz für Hypotheken ist nicht genügend gefallen, damit der Referenzzinssatz gesenkt wird. (Symbolbild)

Keystone

Der hypothekarische Referenzzinssatz bleibt unverändert bei 1,25 Prozent. Dies teilte das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) am Mittwoch mit. Der Referenzzins beeinflusst die Mietzinsen und wird vierteljährlich anhand des Durchschnitts der Hypothekarzinsen berechnet. Dieser ist gemäss dem Bund per Ende Juni gegenüber dem Vorquartal von 1,25 auf 1,23 Prozent gesunken.

Eine erneute Anpassung erfolge erst, falls der durchschnittliche Zinssatz auf unter 1,13 Prozent sinken oder auf über 1,37 Prozent steigen sollte, schreibt das BWO. Auf dem jetzigen Wert liegt der Referenzzinssatz seit März 2020. Falls der Mietzins nicht auf dem aktuellen Referenzzinssatz von 1,25 Prozent basiert, bestehe weiterhin ein Senkungsanspruch, so das BWO. Dieser kann durch die Mieterinnen und Mieter beim Vermieter eingefordert werden. (mg)

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