Jahreszahlen
Sika verzeichnet trotz Coronavirus Rekordergebnisse

Trotz der weltweiten Wirtschaftskrise konnte Sika 2020 den Gewinn vor Steuern (EBIT) um 7,1 Prozent auf rund 1,3 Milliarden steigern. Dies sei ein neuer Rekord, so das Unternehmen.

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Sika konnte sich trotz rückläufiger Verkäufe behaupten und gibt eine Erhöhung der Dividenden bekannt.

Sika konnte sich trotz rückläufiger Verkäufe behaupten und gibt eine Erhöhung der Dividenden bekannt.

Keystone

(wap) Der Reingewinn sei sogar um 8,8 Prozent auf 825,1 Millionen Franken gestiegen, meldete Sika am Freitag. Insbesondere die Bereiche Betrieb und Sanierung hätten zu dem guten Ergebnis beigetragen, wird CEO Paul Schuler in der Mitteilung zitiert. Trotz Lockdowns und Reisebeschränkungen sei es gelungen, die Kundenkontakte zu intensivieren. Dabei habe man auf Homeoffice und Digitalisierung gesetzt. So seien 2020 rund 150'000 Webinars abgehalten worden.

Am meisten Wachstum sei in Asien verzeichnet worden, insbesondere in China, gefolgt von den Märkten Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA). Auch in den beiden Amerikas sei ein leichtes Wachstum realisiert worden. Insgesamt seien die Verkäufe leicht rückläufig gewesen: Das Volumen 2020 betrug rund 7,9 Milliarden Franken, im Vorjahr waren es 8,1 Milliarden gewesen. Die Dividenden sollen an der Generalversammlung vom 20. April um 8,7 Prozent auf 2,5 Franken pro Aktie erhöht werden.

Ausserdem soll die Generalversammlung den bisherige CEO Paul Schuler in den Verwaltungsrat wählen. Er soll dort den zurücktretenden Frits van Dijk ersetzen. Die ursprünglich für den Verwaltungsrat nominierte Esther Berrozpe Galindo habe ihre Kandidatur zurückgezogen, so die Mitteilung. Neuer CEO soll Thomas Hasler werden. Damit setze die Sika auf Kontinuität, heisst es in der Mitteilung. Hasler arbeite seit 32 Jahren für das Unternehmen.