Industrie
Mehr Bestellungen: Oerlikon steigert Umsatz um 15 Prozent

Der Industriekonzern Oerlikon liefert ein gutes 1. Halbjahr 2021: Der Umsatz stieg um 15,1 Prozent, das Konzernergebnis erhöhte sich auf 72 Millionen Franken.

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Der Industriekonzern Oerlikon setzt die rasche Erholung aus dem ersten Quartal 2021 fort: Im zweiten Quartal gab es ein Umsatzplus von 23 Prozent auf 628 Millionen Franken, das operative EBITDA verdoppelte sich auf 111 Millionen. Das teilte Oerlikon am Dienstag mit.

Betrachtet man das erste Halbjahr 2021, dann stieg der Bestellungseingang des Konzerns gegenüber dem Vorjahr um 19,3 Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Franken. Der Umsatz erhöhte sich um 15,1 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA betrug 200 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es noch 92 Millionen. Und das Konzernergebnis erhöhte sich aufgrund der Steigerung des EBITDA um 104 Millionen auf 72 Millionen Franken, wie es weiter heisst.

Konzern erhöht Erwartungen

Roland Fischer, Chef des Oerlikon-Konzerns, spricht in der Mitteilung von einem «starken Ergebnis». Es bestätige ihre Strategie und die in den vergangenen zwei Jahren ergriffenen Massnahmen. Der Konzern erhöht deshalb den Ausblick: Für 2021 wird neu ein Umsatz von 2,65 Milliarden und eine operative EBITDA-Marge von rund 16,5 Prozent erwartet. Zuvor waren es 2,35 bis 2,45 Milliarden respektive 15,5 bis 16 Prozent.

Der Industriekonzern mit Sitz in Pfäffikon SZ schloss das vergangene Jahr mit einem Umsatz- und Gewinnrückgang ab: Der Umsatz sank um rund 13 Prozent auf knapp 2,3 Milliarden Franken, der Gewinn auf Stufe EBITDA um knapp 19 Prozent auf 320 Millionen Franken. Vor allem der Bereich Oberflächentechnik litt unter der Corona-Pandemie und der Krise in der Auto- und Flugzeugindustrie. (abi)

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