Coronavirus
Kühne+Nagel schliesst Vereinbarung mit Moderna über Vertrieb von Impfstoff ab

Das Schweizer Logistikunternehmen Kühne+Nagel spannt beim Vertrieb des Impfstoffs von Moderna mit dem US-Biotechunternehmen zusammen.

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In der EU hat Moderna bereits die Zulassung für ihren Impfstoff gegen Covid-19 erhalten.

In der EU hat Moderna bereits die Zulassung für ihren Impfstoff gegen Covid-19 erhalten.

Keystone

(dpo) Kühne+Nagel hat mit dem US-Unternehmen eine internationale Lieferkettenvereinbarung für den Vertrieb und die Lagerung des Covid-19-Impfstoffs getroffen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Die Vereinbarung umfasse die Verteilung des Impfstoffs an Märkte in Europa, Asien, dem Nahen Osten, Afrika sowie in Teilen von Amerika.

In Europa betreibt das Logistikunternehmen gemäss eigenen Angaben über 200 spezielle Pharmatransportfahrzeuge. Dabei könne Kühne+Nagel in allen Phasen des Transports und der Lagerung die für das Vakzin erforderliche Temperatur von -20 °C aufrechterhalten.

Zulassung in Schweiz bald erwartet

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat am Mittwoch die bedingte Zulassung des Moderna-Impfstoffes für Personen ab 18 Jahren erteilt. In der Schweiz muss noch die Zulassungsbehörde Swissmedic grünes Licht für das Vakzin geben. Gemäss «CH Media»-Informationen dürfte ein Entscheid aber in den nächsten Tagen oder in der nächsten Woche anstehen.

Die Schweiz hat mit Moderna einen Vertrag über 7,5 Millionen Dosen abgeschlossen, mit denen rund 3,75 Millionen Menschen geimpft werden können. Die Basler Pharmazulieferin Lonza stellt den Wirkstoff des Impfstoffs in ihren Werken in Visp (VS) her.