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V-Zug kommt gut durchs Krisenjahr

Der Haushaltsgerätehersteller prognostiziert für 2020 ein gutes Jahresergebnis. Negative Auswirkungen der Pandemie seien auch im zweiten Halbjahr ausgeblieben.

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Stabile Nachfrage: Die V-Zug-Gruppe profitierte davon, dass die Baustellen im Heimmarkt Schweiz offen blieben.

Stabile Nachfrage: Die V-Zug-Gruppe profitierte davon, dass die Baustellen im Heimmarkt Schweiz offen blieben.

Keystone

(wap) Die Geschäfte hätten sich sowohl im Heimmarkt Schweiz als auch international erfreulich entwickelt, meldet der Haushaltsgerätehersteller am Mittwoch in einer Medienmitteilung. In der Schweiz habe man davon profitiert, dass die Bautätigkeit während der zweiten Welle weitergeführt worden sei. Deutliche Wachstumsraten zeichneten sich auch in China und Hongkong, Australien sowie Deutschland ab. Dabei hätten die neu eröffneten «Zugorama»-Ausstellungscenter in Peking und München eine wichtige Rolle gespielt.

Der Krise sei die V-Zug-Gruppe mit der frühzeitigen Implementierung von Schutzkonzepten begegnet. Ausserdem hätten sich signifikante Kosteneinsparungen ergeben, ist der Mitteilung zu entnehmen. Die V-Zug-Gruppe sei auf gutem Weg mittelfristig ihr Profitabilitätsziel im Bereich einer zweistelligen EBIT-Marge zu erreichen. Für das Geschäftsjahr 2020 rechnet die V-Zug mit einem im Vergleich zur Vorjahresperiode erhöhten Nettoerlös und einer deutlichen Steigerung des Betriebsergebnisses.

V-Zug führt in der Schweiz im Markt für Haushaltsapparate und bedient ausgewählte Premiummärkte im Ausland. Das Zuger Unternehmen beschäftigt rund 2000 Mitarbeiter. V-Zug war dieses Jahr von der Metall-Zug-Gruppe abgespalten worden und ist seit 25. Juni als eigenständiges Unternehmen an der Schweizer Börse SIX.