Arbeitskonflikt
Smood-Streik: Kanton Genf beginnt zu vermitteln

Die Streiks und Protestaktionen der Kuriere des Lieferdienstes Smood rufen die Genfer Kantonsregierung auf den Plan. Sie hat die Kammer für kollektive Arbeitsbeziehungen zur Vermittlung angerufen.

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Kuriere des Lieferdienstes Smood machen in der Westschweiz für bessere Arbeitsbedingungen mobil.

Kuriere des Lieferdienstes Smood machen in der Westschweiz für bessere Arbeitsbedingungen mobil.

Keystone

Seit Wochen streiken Kurierinnen und Kuriere des Lieferdienstes Smood in mehreren Städten der Westschweiz für mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen. Nun will der Kanton Genf eine Mediation. Die Kantonsregierung hat dazu die Kammer für kollektive Arbeitsbeziehungen (CRCT) angerufen, wie sie am Montag mitteilte.

Diese soll zwischen Arbeitnehmenden und der Geschäftsleitung von Smood vermitteln. Zum Schlichtungsverfahren werde bis auf weiteres Stillschweigen gewahrt, um ein Klima des Vertrauens herzustellen, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Kuriere fordern unter anderem, dass künftig die Arbeitszeit in Arbeitsstunden abgerechnet und die Nutzung ihrer Fahrzeuge fair abgegolten werden soll.

Smood wurde als Konkurrenz zu Uber gegründet und basiert auf einem ähnlichen Geschäftsmodell. Beteiligt an dem Unternehmen ist unter anderem die Migros.(wap)

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