Nach Massentest
Weitere Fälle der britischen Coronamutation an Tessiner Schule

Nach Massentests an einer Tessiner Mittelschule wurden 25 weitere Coronafälle entdeckt. Bei elf von ihnen handelt es sich wahrscheinlich um die englische Mutation.

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460 Personen haben sich seit Montag testen lassen. (Symbolbild)

460 Personen haben sich seit Montag testen lassen. (Symbolbild)

Keystone

(agl) Zunächst waren in verschiedenen Klassen 13 positive Coronafälle aufgetreten, zwei Personen hatten sich mit der ansteckenderen Coronamutation infiziert. Am vergangenen Sonntag ordnete das Tessiner Gesundheitsamt deshalb die Quarantäne für die ganze Schule an. Rund 500 Schüler und 70 Lehrpersonen waren davon betroffen. Von ihnen haben sich nun 460 testen lassen, wie es in einer Mitteilung des Gesundheitsdepartements heisst.

Dabei kamen 25 weitere positive Fälle zum Vorschein. Bei elf von ihnen liegt laut Mitteilung ein starker Verdacht vor, dass es sich um die britische Mutation handelt. Der Ausbruch an der Schule hat einen Zusammenhang mit Coronafällen in einem Altersheim, schreibt das Gesundheitsdepartement weiter. Wegen des grossen Ausmasses will man nun mit den Massentests weiter machen. Alle, die sich noch nicht in Quarantäne befinden und Kontakt mit Betroffenen der beiden Institutionen hatten, sollen sich zwischen Donnerstag und Sonntag testen lassen.