Transfergerüchte
Cristiano Ronaldo bricht sein Schweigen: «Das ist respektlos»

Die Transfergerüchte um Cristiano Ronaldo haben zuletzt für viel Rauschen im Blätterwald gesorgt. Das passt dem portugiesischen Superstar so gar nicht. Er spricht Klartext. Oder doch nicht?

Gabriel Vilares
Drucken
Teilen
Die Geste von Cristiano Ronaldo ist unmissverständlich. Er bittet um Ruhe.

Die Geste von Cristiano Ronaldo ist unmissverständlich. Er bittet um Ruhe.

Instagram/cristiano

Sehen wir Cristiano Ronaldo diesen Sommer noch an der Seite von Lionel Messi bei Paris St. Germain? Oder kehrt der 36-Jährige wieder in die Premier League zurück? Sein ehemaliger Verein Manchester United und Stadtrivale Manchester City sollen sich um die Dienste des Portugiesen bemüht haben. Und zu guter Letzt wäre da noch Real Madrid. Vor seinem Wechsel zu Juventus Turin 2018 spielte der fünffache Weltfussballer des Jahres neun Jahre bei den «Königlichen».

Wilde Spekulationen um den portugiesischen Superstar. Auch er hat die Transfergerüchte mitgekriegt und diese schmecken ihm überhaupt nicht. Auf Instagram äussert sich Cristiano Ronaldo dazu und veröffentlicht ein Bild, auf dem er den Finger auf die Lippen legt:

«Weniger reden und mehr handeln, das ist seit Beginn meiner Karriere meine Devise. Mehr als respektlos gegenüber mir als Mensch und Spieler ist einfach die unseriöse Art und Weise der Medien, wie über meine Zukunft berichtet wird. Das ist vor allem respektlos gegenüber all jenen Klubs, die in diese Gerüchte mit reingezogen werden, sowie gegenüber deren Spielern und Mitarbeitern.»

Real-Trainer mit klarer Aussage

Das Gerücht um die Madrilenen ist in dieser Woche neu aufgetaucht. Real-Trainer Carlo Ancelotti habe sich persönlich darum bemüht, Ronaldo wieder in die spanische Hauptstadt zu locken. Doch der 62-Jährige stellt auf Twitter klar:

«Cristiano ist eine Legende von Real Madrid. Er hat all meine Liebe und Respekt. Ich habe nie in Erwägung gezogen, ihn zu verpflichten. Wir schauen vorwärts.»

Zu diesem Thema möchte Ronaldo auch noch einige Worte loswerden: «Meine Geschichte bei Real Madrid ist geschrieben. Sie ist erfasst. In Worten und Zahlen, in Trophäen und Titeln, in Rekorden und Schlagzeilen. Sie findet sich im Museum des Bernabeu-Stadions und ist genauso in den Gedanken jedes Fans dieses Klubs verankert. Und über das hinaus, was ich erreicht habe, erinnere ich mich, dass ich in diesen neun Jahren eine Beziehung von tiefer Zuneigung und Respekt für die Real-Fans hatte, die ich bis heute behalten habe und die ich immer schätzen werde.»

Es habe sich niemand darum gekümmert, die Wahrheit herauszufinden, wie denn die aktuelle Lage tatsächlich aussehe. «Ich breche mein Schweigen, um zu sagen, dass ich nicht zulassen kann, wie mit meinem Namen herumgespielt wird. Ich fokussiere mich weiterhin auf meine Karriere und verpflichte mich den Herausforderungen, die auf mich zukommen. Alles andere? Alles andere ist nur Gerede.»

Ist nun alles geklärt?

Soweit so gut. Was beim Statement vom Europameister von 2016 jedoch fehlt, ist ein klares Bekenntnis zu seinem jetzigen Arbeitgeber Juventus Turin. Beim italienischen Rekordmeister besitzt der Portugiese noch einen Vertrag bis zum nächsten Sommer. Am Sonntag starten die «Bianconeri» mit Neo-Coach Massimiliano Allegri gegen Udinese in die neue Serie-A-Saison. Die Italiener rechnen fest mit dem 36-Jährigen.

Aktuelle Nachrichten