EM
«Geili Sieche! Habe gewusst, dass ihr zurückkommt» – die Reaktionen nach Nati-Sieg

Die Schweizer Nati gewinnt das letzte EM-Gruppenspiel gegen die Türkei mit 3:1. Zahlreiche Schweizer Promis haben sich die Partie nicht entgehen lassen und mitgefiebert.

Gabriel Vilares
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Linda Fäh (links), Baschi (Mitte) und Francine Jordi (rechts) haben mit der Schweizer Nati mitgefiebert.

Linda Fäh (links), Baschi (Mitte) und Francine Jordi (rechts) haben mit der Schweizer Nati mitgefiebert.

Alexander Wagner/Instagram

«Geili Sieche! Habe gewusst, dass ihr zurückkommt», so resümiert Ex-Miss-Schweiz und Sängerin Linda Fäh das Nati-Spiel auf ihrer Instagram-Story.

Die Nati musste nach den beiden ernüchternden Auftritten gegen Wales und Italien heftige Kritik einstecken. Mit der Reaktion zeigt sich der Bündner Mitte-Nationalrat Martin Candinas äusserst zufrieden: «Nach viel Tadel verdient unsere Nati für das Spiel auch einmal Lob!»

Die Kabarettistin und Satirikerin Patti Basler möchte die Leistung des Schweizer Schlussmannes loben. Vor allem in der Anfangsphase muss sich Yann Sommer gleich mehrmals strecken, um die Türkei zu stoppen: «Die Türken scheitern in Baku am langen Schweizer Sommer.»

Komiker Viktor Giacobbo möchte mit etwas Lärm dafür sorgen, dass auch alle vom Nati-Sieg Kenntnis erhalten: «Habe soeben einen Uber zum Hupen losgeschickt.»

Bei Berufskollege Mike Müller scheint der hupende Uber-Fahrer offenbar noch nicht vorbeigefahren zu sein: «Der bescheidene Autocorso in Zürich lässt schliessen: Es hat wohl eine Aussenseiternation gewonnen. Weiss jemand näher Bescheid?»

Bereits vor dem Spiel mit Nati-Trikot in Schale wirft sich Sängerin Francine Jordi: «Heute geht es um alles. Ich beginne schon mal mit Daumen drücken.» Auf dem Bild werden zwar die Finger gekreuzt, aber die Nachricht scheint angekommen zu sein.

«Bring-En-Hei-Komponist» Baschi stimmt sich vor der Partie zusammen mit Kult-Fan Sigi Michel alias «Trompeten-Sigi» aufs Spiel ein: «Alles oder nichts.» Das Spiel hat der Popsänger im Anschluss unter anderem mit der Schwester von Manuel Akanji verfolgt.

Die Schweiz steht nach dem 3:1-Erfolg noch nicht fix im Achtelfinal. Mit den vier Punkten scheint eine Qualifikation aber sehr wahrscheinlich. Satiriker und Komiker Renato Kaiser fragt sich: «Welche Nationen müssen wir jetzt mit helvetischen Flüchen belegen, um zu den besten Drittplatzierten zu gehören?»

Falls die Flüche nicht ausreichen sollten, hat sich Kabarettist Gabriel Vetter schon einmal Gedanken dazu gemacht, wie man das Ganze noch vor einem Losentscheid lösen könnte: «Bei gleich vielen Punkten, gleichem Torverhältnis und einem Unentschieden in der Direktbegegnung entscheidet die niedrigere 7-Tage-Inzidenz.»