National League
Davos verliert Jubiläumsspiel gegen die Lions – Lugano überfährt Langnau

Der HC Davos feiert sein 100-Jahre-Jubiläum. Doch zu feiern haben die Bündner am Donnerstag wenig. Gegen die ZSC Lions resultiert eine 2:3-Heimniederlage. Und: Lugano schockt Langnau im letzten Drittel mit sechs Toren.

Simon Wespi
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Die Davoser verlieren zum 100-Jahr-Jubiläum gegen die ZSC Lions 2:3.

Die Davoser verlieren zum 100-Jahr-Jubiläum gegen die ZSC Lions 2:3.

Claudio Thoma / Freshfocus

Der HC Davos feiert in diesen Tagen sein 100-jähriges Bestehen. Nur allzu gerne würden die Bündner dies mit der direkten Qualifikation für die Playoffs tun. Doch daraus wurde nichts. Die Bündner müssen mit den Pre-Playoffs vorliebnehmen.

Gegen die ZSC Lions liefen die Davoser am Donnerstagabend mit Retro-Shirts auf. Der Trikotwechsel im Jubiläums-Spiel beflügelte die Bündner in der Startphase. Enzo Corvi traf bereits früh (5.) zur Davoser Führung. Zuvor scheiterte Denis Hollenstein auf Seiten der Gäste per Penalty an Goalie Sandro Aeschlimann. Die Partie blieb in der Folge spannend und ausgeglichen. Wenige Sekunden vor der ersten Sirene traf Raphael Prassl zum 1:1-Ausgleich.

Selbes Bild präsentierte sich im Mitteldrittel: Teemu Turunen (23.) brachte die Bündner zunächst in Front, doch drei Minuten vor Drittels-Ende schafften die Zürcher wiederum den Ausgleich, Patrick Geering konnte einnetzen – 2:2.

Im letzten Spielabschnitt war es der Gast aus dem Unterland, der in Führung gehen konnte. Zehn Minuten vor Spielende traf Teemu Rautiainen für die Lions und sicherte damit den Zürchern drei wichtige Punkte. Denn der HCD konnte nicht mehr reagieren, zu stark spielte der «Z» im Schlussdrittel auf.

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Startdrittel ebnet Servette drei Punkte

Im Leman-Derby ging es für Servette darum, sich das direkte Playoff-Ticket zu sichern, während Lausanne bereits für die Playoffs qualifiziert ist. Die Genfer, zuletzt vermehrt Punkte-Lieferant anstatt -Sammler, legten los wie die Feuerwehr. Nach 20 Minuten führte Servette bereits 3:0 und legte damit den Grundstein für den Sieg im Westschweizer Derby. Lausanne hatte auch in der Folge nichts entgegenzusetzen. Am Ende siegten die Genfer verdient mit 5:1. Auffällig dabei: Für Servette trafen fünf verschieden Schützen.

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Lugano dreht Partie mit 6 Toren in einem Drittel

Die Partie in Zug begann mit einer Verspätung von 15 Minuten, denn der Gast aus Fribourg stand im Stau. Die Partie in der Bossard-Arena kam, wie der Gottéron-Bus, nur schleppend in die Gänge. Das erste Tor fiel erst nach 43 Minuten. Yannick Zehnder brachte die Zuger auf die Siegesstrasse. Am Ende bezwangen die Zentralschweizer Gottéron 4:0.

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Das Tabellenschlusslicht aus Langnau durfte lange auf einen «Dreier» hoffen. Denn nach 41 Minuten gingen die Tigers in Lugano 3:1 in Führung. Doch die Luganesi starteten ein Schluss-Furioso und schossen nicht weniger als sechs Tore in 15 Minuten. Am Ende setzten sich die Tessiner 7:3 durch.

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