MOTORSPORT
«Er muss den Arzt nicht mehr belästigen»: Australischem MotoGP-Fahrer platzt bei Sturz die OP-Naht auf

Der Australier Jack Miller ist am Sonntag beim Grossen Preis von Portugal gestürzt und ausgeschieden. Dabei platzte dem MotoGP-Piloten eine Naht am operierten Unterarm auf. Sein Team war danach auf Twitter zu Scherzen aufgelegt.

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Jack Miller wollte sich bald die Fäden am operierten Unterarm ziehen lassen. Das ist jetzt nicht mehr nötig. (Archivbild)

Jack Miller wollte sich bald die Fäden am operierten Unterarm ziehen lassen. Das ist jetzt nicht mehr nötig. (Archivbild)

Keystone

(sid) Das Aus von MotoGP-Pilot Jack Miller beim Grossen Preis von Portugal in Portimao hat sichtbare Spuren hinterlassen. Beim Australier platzte als Folge seines Sturzes die OP-Naht am rechten Unterarm auf. Der Ducati-Werksfahrer hatte sich zwölf Tage vor dem dritten Saisonlauf einem Eingriff wegen der Rennfahrerkrankheit «arm pump» unterzogen.

«Der Australier wollte sich schon bald die Fäden ziehen lassen, aber er muss den Arzt nicht belästigen, sie sind beim Sturz von selbst rausgegangen», schrieb Ducati bei Twitter: «Das ist nicht lustig. Aber wir alle wissen, dass Du ein echter Kämpfer bist.»

Zum Post gehörte ein Foto, das Millers Arm mit einem blutdurchtränkten Pflaster zeigt. Miller war am Sonntag in der sechsten Runde zu Fall gekommen und ausgeschieden.