Neues Forschungszentrum an der Universität Bern

Nach der ETH Zürich eröffnet auch die Universität Bern 2021 ein Zentrum für künstliche Intelligenz. Davon sollen nicht nur Ärzte, sondern auch Patienten profitieren.

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Künftig soll auch an der Universität Bern mithilfe von künstlicher Intelligenz geforscht werden.

Künftig soll auch an der Universität Bern mithilfe von künstlicher Intelligenz geforscht werden.

Bild: Keystone

(sis) Um den Medizinalstandort Bern für die digitalisierte Medizin der Zukunft zu rüsten, gründen die Universität Bern und das Inselspital das Center for Artificial Intelligence in Medicine (CAIM). Dieses vereine «medizinische Spitzenforschung, Ingenieurswesen und Digitalisierung», wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Am CAIM sollen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) neue Technologien entwickelt werden, «um eine massgeschneiderte und effiziente Patientenversorgung zu ermöglichen». Im Oktober hatte bereits die ETH Zürich ein solches Zentrum eröffnet.

Gemeinsam mit den Partnern Swiss Institute for Translational and Entrepreneurial Medicine (sitem-insel) und Universitären Psychiatrischen Diensten Bern (UPD) soll das CAIM im Januar 2021 den Betrieb aufnehmen. Das neue Zentrum soll die KI für den Patientennutzen einsetzen und die Arbeit von Ärztinnen und Ärzten und Pflegenden erleichtern. Christian Leumann, Rektor der Universität Bern, sagt laut Mitteilung, die Universität investiere in einen Forschungs- und Lehrbereich, «der das Gesundheitswesen entscheidend prägen wird». Mit der Vernetzung der Forschung im Bereich KI in der Medizin werde «die Wirkung dieser Forschung potenziert», so Leumann.