Universität Zürich
Forschende zeigen auf, wie die Hirnleistung im Alter verbessert werden kann

Im fortgeschrittenen Alter wird die Gedächtnisleistung beeinträchtigt. Nun haben Forschende der Universität Zürich einen Weg entdeckt, wie die Nervenzellen im Hirn wieder aktiviert werden können.

Merken
Drucken
Teilen
Im Alter wird die Gedächtnisleistung schlechter. Verantwortlich dafür ist laut Uni Zürich ein Protein, dessen Menge stetig abnimmt. (Symbolbild)

Im Alter wird die Gedächtnisleistung schlechter. Verantwortlich dafür ist laut Uni Zürich ein Protein, dessen Menge stetig abnimmt. (Symbolbild)

Keystone

(frh) Mit zunehmendem Alter verlieren Hirnstammzellen die Fähigkeit, sich zu teilen und neue Nervenzellen zu bilden. Dadurch nimmt die Gedächtnisleistung ab. Nun haben Forschende der Universität Zürich einen Mechanismus entdeckt, der für die Alterung der Stammzellen mitverantwortlich ist. Mithilfe des Mechanismus können die Forschenden aufzeigen, wie die Bildung von Nervenzellen im Alter wieder aktiviert werden kann. Das schreibt das Institut für Hirnforschung der Zürcher Hochschule in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Zentral im Alterungsprozess sei das Kernprotein Lamin B1, das mit fortschreitendem Alter abnehme, heisst es in der Mitteilung. In einem Experiment an Mäusen wurde die Menge an Lamin B1 experimentell erhöht, wodurch sich die Stammzellteilung verbessert hatte und die Neubildung von Nervenzellen erhöhte.

Die Forschungsarbeit des Instituts für Hirnforschung der Universität Zürich ist Teil mehrerer laufender Projekte. Sie haben allesamt zum Ziel, alternde Stammzellen in Zukunft wieder aktivieren zu können.