Vakzin
Coronaimpfung: Swissmedic untersuchte 1174 Meldungen zu Nebenwirkungen

Swissmedic hat bislang 1174 Verdachtsmeldungen wegen unerwünschten Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe untersucht. Das Nutzen-Risiko Verhältnis der Vakzine sei weiterhin positiv, konstatiert das Institut.

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Die bisherigen Meldungen würden das bekannte Nebenwirkungsprofil der Vakzine bestätigen. (Symbolbild)

Die bisherigen Meldungen würden das bekannte Nebenwirkungsprofil der Vakzine bestätigen. (Symbolbild)

Keystone

(dpo) Bis zum 6. April hat die Arzneimittelbehörde Swissmedic 1174 Meldungen über unerwünschte Nebenwirkungen durch die Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna untersucht. Die Meldungen bestätigen das bereits bekannte Nebenwirkungsprofil und das positive Nutzen-Risiko Verhältnis der Impfstoffe, teilt Swissmedic am Freitag mit.

Der überwiegende Teil der Meldungen (66,3 Prozent) wurde als nicht schwerwiegend eingestuft, während 33,7 Prozent oder 396 Meldungen als schwerwiegend eingestuft wurden. Bei letzteren seien Fieber, Luftnot sowie Kopfschmerzen/Migräne als häufigste Reaktionen gemeldet worden. In den meisten Fällen waren die Betroffenen jedoch nicht gefährdet, so Swissmedic.

Todesfälle nicht durch Impfung verursacht

55 der schwerwiegenden Fälle seien in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung gestorben. Die Verstorbenen waren gemäss Mitteilung im Durchschnitt 84 Jahre alt und hatten mehrheitlich schwere Vorerkrankungen.

Nach bisherigen Kenntnissen waren in diesen Fällen unabhängig von den Impfungen auftretende Erkrankungen wie Infektionen oder Lungenerkrankungen für den Tod verantwortlich, schreibt Swissmedic weiter. Es gäbe in keinem der Fälle konkrete Hinweise, dass die Impfung die Ursache für den Todesfall gewesen sei.