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CO2-Ausstoss: Parlament pocht auf gleiche Regeln für Ferrari und Co.

Luxusmarken wie Ferrari, Lamborghini und Aston Martin werden bei der C02-Abgabe deutlich höhere Grenzwerte zugestanden. Damit ist nun Schluss. Das Parlament schiebt der Ungleichbehandlung einen Riegel.

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Bei den CO2-Emissionen sollen alle Fahrzeuge gleich behandelt werden, findet das Parlament. (Symbolbild)

Bei den CO2-Emissionen sollen alle Fahrzeuge gleich behandelt werden, findet das Parlament. (Symbolbild)

Keystone

(rwa) Für Neuwagen gelten seit 2012 Vorschriften bei den CO2-Emissionen. Die Flotte jedes Importeurs muss eine individuelle Zielvorgabe einhalten. Überschreitet er diese, wird eine Sanktion fällig. 2018 betrugen die Strafzahlungen rund 31 Millionen Franken. Nur: Während für Importe von grossen Fahrzeugmarken einheitliche Regeln gelten, sind die CO2-Abgaben für Klein- und Nischenmarken separat definiert. Dazu zählen etwa Nischenhersteller wie Subaru, Jaguar, Land Rover und Kleinhersteller wie Aston Martin, Ferrari, Maserati, Lamborghini, Chevrolet und Buick.

Dem Parlament ist das ein Dorn im Auge. Nach dem Ständerat hat am Dienstag auch der Nationalrat zugestimmt, dass für alle Fahrzeuge dieselben Zielvorgaben gelten sollen. Er hat eine Motion des Luzerner FDP-Ständerates Damian Müller gutgeheissen. Nun muss der Bundesrat die Verordnung des CO2-Gesetzes anpassen.

Der Zweck der Emissionsvorschriften für Autoimporteure bestehe darin, den CO2-Ausstoss des Personenverkehrs zu reduzieren, indem mehr emissionsarme und emissionsfreie Fahrzeuge unterwegs seien, gab die Kommission zu bedenken. Dafür müssten jedoch alle Marken einen Beitrag leisten.