Tiefere Produzenten- und Importpreise
Teuerung lag im vergangenen Jahr bei -3 Prozent

Die Teuerung im vergangenen Krisenjahr lag bei durchschnittlich -3 Prozent. Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilt, sanken die Produzenten- und Importpreise im Jahresschnitt um 2,3 Prozent.

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Da Mineralöl- und pharmazeutische Produkte im vergangenen besonders günstiger wurden, sank die Teuerung um 3 Prozent. (Symbolbild)

Da Mineralöl- und pharmazeutische Produkte im vergangenen besonders günstiger wurden, sank die Teuerung um 3 Prozent. (Symbolbild)

(sat) Im Vergleich zum Vormonat haben sich die Produzenten- und Importpreise im Dezember laut BFS allerdings leicht erholt. Konkret stiegen sie um 0,5 Prozent auf 98,4 Punkte (Dezember 2015 = 100). Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies allerdings noch immer einem Minus von 2,3 Prozent.

Der Teuerungsrückgang ist laut BFS insbesondere auf tiefere Preise für Mineralöl- und pharmazeutische Produkte zurückzuführen. Konkret sanken die Preise der inländischen Produzenten um 1,6 Prozent während die Importpreise um 5,6 Prozent zurückgingen. In den Vorjahren betrug die durchschnittliche Jahresteuerung -1,4 (2019) und 2,4 Prozent (2018).

Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes im Dezember waren laut BFS vor allem höhere Preise für Mineralölprodukte und Schrott verantwortlich. Preisrückgänge zeigten dagegen Schlachtschweine und Schweinefleisch. Im Importpreisindex registrierte das BFS steigende Preise insbesondere für Mineralölprodukte, Erdöl und Erdgas sowie Metalle und Metallhalbzeug. Höhere Preise beobachtete man auch für Automobile und Automobilteile. Billiger wurden hingegen pharmazeutische Spezialitäten.