Skitourismus
Nid- und Obwalden lockern Massnahmen für Take-Aways in Skigebieten

In den Nid- und Obwaldner Skigebieten dürfen Take-Away-Gäste ihr Essen ab Samstag sitzend im Freien einnehmen. Auch alkoholische Getränke dürfen sie wieder bestellen.

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Gäste in Nid- und Obwaldner Skigebiete dürfen auf der Terrasse nun auch sitzend ihr Essen konsumieren

Gäste in Nid- und Obwaldner Skigebiete dürfen auf der Terrasse nun auch sitzend ihr Essen konsumieren

(lur/map/dpo)

Konkret sind ab Samstag Sitzgelegenheiten auf den Terrassen im Aussenbereich gestattet, wie die Gesundheitsämter von Nid- und Obwalden am Freitag mitteilen. Es dürfen maximal vier Personen an einem Tisch sitzen und die Tische müssen einen Mindestabstand von zwei Meter aufweisen. Bislang durften die Betriebe keine Sitzgelegenheiten anbieten.

Begründet wird die Lockerung in den Skigebieten mit der aktuellen Entwicklung der Fallzahlen. «Die epidemiologische Lage hat sich zuletzt stabilisiert. Die Fallzahlen und der Reproduktionswert sinken tendenziell», wird die Nidwaldner Gesundheitsdirektorin Michèle Blöchliger in der Mitteilung zitiert. Darüber hinaus habe sich auch gezeigt, dass der Betrieb in den Skigebieten nicht zu einer erhöhten Belastung für das Kantonsspital Nidwalden geführt habe.

Mehr Abstand und weniger Abfall

Mit der Lockerung hoffen die Entscheidungsträger, dass draussen die Abstände zwischen Personengruppen besser eingehalten werden. Zusätzlich soll damit auch weniger Abfall rund um die Take-Aways liegen bleiben.

Gemäss der neuen Anweisung müssen die Gäste weiterhin eine Hygienemaske tragen und dürfen sie erst abziehen, nachdem sie am Tisch Platz genommen haben. Nach der Konsumation werden die Gäste gebeten, den Sitzplatz «zügig wieder zu verlassen», heisst es.

Alkohol ist wieder erhältlich

Auch der Ausschank von Alkohol ist ab Samstag wieder erlaubt. Zudem dürfen Gäste die Innenbereiche von Gastronomiebetrieben zum Aufwärmen oder zur Benutzung der Toilette betreten, nicht aber zur Konsumation von Speisen und Getränken. «Ein Verweilen wie zu normalen Zeiten ist leider weiterhin nicht möglich», lässt sich die Obwaldner Gesundheitsdirektorin Maya Büchi-Kaiser zitieren.

Gleichzeitig teilen die Gesundheitsämter mit, dass die Bewilligung auch widerrufen werden könne, wenn sich die epidemiologische Lage erneut verschlechtere, oder die Schutzkonzepte nicht eingehalten werden.