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Apotheken und Hausarztpraxen in Zürich erhalten höhere Impfpauschale

Bislang beschwerten sich Apotheker und Hausärztinnen über die tiefe Impfpauschale. Im Kanton Zürich wird diese nun aus der Kantonskasse grosszügig aufgestockt.

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Auch in vielen Apotheken wird mittlerweile geimpft. (Symbolbild)

Auch in vielen Apotheken wird mittlerweile geimpft. (Symbolbild)

Keystone

50 Millionen Franken zusätzlich hat der Zürcher Regierungsrat für die Impfkampagne bewilligt. Konkret will die Regierung dabei die Pauschalen für Impfungen in Apotheken und Hausarztpraxen aufstocken. Bei einem Pieks bei der Hausärztin oder dem Apotheker sollen jeweils 50 Franken bezahlt werden. Der Bund und Krankenversicherer bezahlen eigentlich nur 16.50 Franken bei einer Impfung in einer Praxis und bei einer Spritze in der Apotheke beträgt der Bundesanteil 24.50 Franken.

«Ich bin überzeugt, dass dank der Klarheit bezüglich Entschädigung und den kleineren Mindestbestellmengen wieder mehr Hausarztpraxen impfen und so zur Steigerung der Impfquote beitragen werden», lässt sich Josef Widler, Präsident der Ärztegesellschaft des Kantons Zürich, in der Mitteilung zitieren. Mit dieser und weiteren Massnahmen strebe der Regierungsrat an, dass die Impfquote weiter verbessert werden könne. Bislang sind gemäss Mitteilung 71 Prozent aller Personen ab 12 Jahren im Kanton Zürich zwei Mal geimpft.

Auch in anderen Kantonen stockten Regierungen die Pauschalen auf. So unter anderem in den beiden Basel. In Zürich gilt die neue Pauschale rückwirkend per 1. Oktober. (mg)