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Raucher griffen während Lockdown häufiger zur Zigarette

Der tägliche Tabakkonsum hat hierzulande während der ersten Coronawelle zugenommen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie von Sucht Schweiz.

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Der Tabakkonsum ist während dem Lockdown gestiegen. (Symbolbild)

Der Tabakkonsum ist während dem Lockdown gestiegen. (Symbolbild)

Keystone

(rwa) Die Pandemie habe für täglich Rauchende eine besondere Gefährdung mit sich gebracht, schreibt die Stiftung in einer Mitteilung vom Donnerstag. Menschen mit gesundheitlichen und sozialen Schwierigkeiten seien speziell betroffen gewesen. Für ein Teil der Konsumenten sei diese Zeit aber auch die Gelegenheit gewesen, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Die Resultate der Studie zeigen jedoch, dass 15 Prozent der Raucherinnen und Raucher ihren Tabakkonsum erhöht haben. Jeder zwölfte hat jedoch weniger gequalmt. In der Tendenz konnten dabei Gelegenheitsraucher ihren Konsum reduzieren. Knapp fünf Prozent der Befragten haben mit dem Rauchen ganz aufgehört.

Für die Studie wurden letzten Juli 2000 Raucherinnen und Raucher zwischen 18 und 79 Jahren befragt.