Coronamassnahmen
Nationalräte wollen Grossveranstaltungen mit 1000 Personen ab Ende Mai

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats will die Härtefallregelung bis Ende Jahr verlängern und schon ab Ende Mai grosse Schritte in Richtung Normalität.

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Sollen bald der Vergangenheit angehören: Schutzmassnahmen an Grossveranstaltungen. (Archiv)

Sollen bald der Vergangenheit angehören: Schutzmassnahmen an Grossveranstaltungen. (Archiv)

Keystone

Die Härtefallregelung soll bis Ende Jahr verlängert und die Höchstgrenze für Beiträge aufgeweicht werden. Dies fordert die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N). Sie habe zwei entsprechende Motionen verabschiedet, meldeten die Parlamentsdienste am Dienstag. Weiter hat die WAK-N Empfehlungen für das weitere Vorgehen ausgesprochen. So sollen auch die befristeten Massnahmen bei der Arbeitslosenversicherung gleich lange verlängert werden wie die Möglichkeit zum Bezug von Kurzarbeitsentschädigung.

Die Homeofficepflicht soll fallen, und zwar ohne die Einführung einer Testpflicht für Betriebe. Im Freien sollen Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen ab Ende Mai möglich werden. Ausserdem will die WAK-N Grossveranstaltungen ohne jegliche Schutzkonzepte zulassen, wenn der Zugang auf geimpfte, getestete und genesene Personen beschränkt wird.

Weiter mahnt die WAK-N an, die Anzahl von Detailbestimmungen zu begrenzen, damit der Überblick nicht verloren gehe. Auch solle der Bundesrat nicht nur die epidemiologische Lage, sondern «vor allem auch die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekte berücksichtigen», heisst es in der Mitteilung. (chm)