Coronamassnahmen
Kantone Luzern und Schwyz lockern Auflagen für die Skigebiete

Die Skigebiete im Kanton Luzern dürfen ab nächster Woche wieder täglich öffnen. Weiter geht Schwyz, wo wieder auf Terrassen konsumiert werden darf – allerdings nur alkoholfrei.

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Die Luzerner Skigebiete dürfen ab nächster Woche wieder täglich öffnen. (Symbolbild)

Die Luzerner Skigebiete dürfen ab nächster Woche wieder täglich öffnen. (Symbolbild)

Keystone

(pw/agl) Der Kanton Luzern hatte den Skigebieten Anfang Januar erlaubt, den Betrieb wieder aufzunehmen. Allerdings nur zwischen Donnerstagmorgen und Sonntagabend. Ab Montag dürfen die Gebiete nun wieder täglich öffnen. Das hat das Gesundheits- und Sozialdepartement in Absprache mit der Luzerner Regierung beschlossen. Die epidemiologische Lage sei momentan «relativ stabil», schreiben die Behörden in einer Mitteilung. Zudem hätten die Betreiber der Wintersportgebiete die Schutzkonzepte bisher gut eingehalten.

Alle Pisten inklusive Freeride-Pisten dürfen geöffnet werden, einzig Schlittelwege bleiben wegen des Verletzungsrisikos geschlossen. Es gilt jedoch weiterhin eine grundsätzliche Kapazitätsbeschränkung der Gäste, die bei 66 Prozent liegt. Der Wert bemisst sich nach der Anzahl der Gäste an Spitzentagen.

Für Take-Away-Konsumation dürfen weiterhin keine Sitzplätze auf Terrassen zur Verfügung gestellt werden, zudem gilt weiterhin ein Alkoholverbot. Die Fenster in Gondeln und Windschutzklappen auf Sesselliften müssen nach Möglichkeit immer offen sein. Die neuen Massnahmen gelten vorerst bis Ende Februar.

Schwyz: Maximal vier Personen am Tisch

Weiter geht Schwyz. In Skigebieten auf seinem Kantonsgebiet dürfen ab Freitag die Angebote von Take-Away-Betrieben wieder auf den Terrassen konsumiert werden. Pro Tisch sind maximal vier Personen zugelassen. Die Ausnahme sind Eltern mit ihren Kindern. Bis zum Absitzen am Tisch gilt zudem eine Maskenpflicht, wie die Schwyzer Behörden in einer Mitteilung schreiben. Weiterhin darf kein Alkohol konsumiert werden.

Der Schwyzer Regierungsrat begründet die Lockerungen mit der «leichten Entspannung der epidemiologischen Lage» und damit, die Regeln an jene in anderen Kantonen anzugleichen. Sollte sich die Lage jedoch wieder verschlechtern, könnten die Schritte wieder rückgängig gemacht werden.