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Kindertagesstätten wollen Geld und prioritäre Impfungen für ihr Personal

Der Verband Kinderbetreuung Schweiz verlangt von der Politik eine massgeschneiderte Lösung für Kindertagesstätten. Dazu gehören finanzielle Hilfen und eine prioritäre Impfung des Personals.

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Pochen auf Systemrelevanz: Kindertagesstätten haben in der Krise mit Personalengpässen zu kämpfen. (Symbolbild)

Pochen auf Systemrelevanz: Kindertagesstätten haben in der Krise mit Personalengpässen zu kämpfen. (Symbolbild)

Keystone

(wap) Sobald genügend Impfstoff vorhanden ist, sollen sich Mitarbeitende von Kindertagesstätten, Tagesfamilienorganisationen sowie der schulergänzenden Betreuung prioritär impfen lassen können. Dies fordert der Verband Kinderbetreuung Schweiz Kibesuisse in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung. Damit könne den wegen der Krise gehäuft auftretenden Personalengpässen entgegengewirkt werden, so der Verband.

Ausserdem verlangt Kibesuisse finanzielle Unterstützung. So sollen Eltern, die ihre Kinder vermehrt Zuhause betreuen, um so die Betreuungsbetriebe zu entlasten, Geld vom Staat erhalten. Auch bei zeitweiligen Schliessungen von Betreuungsangeboten, zum Beispiel wegen Quarantänen, sollen die Eltern finanziell entschädigt werden. Begründet werden die Forderungen damit, dass die familienergänzende Betreuung systemrelevant sei.