CO2-Emissionen
VCS verlangt Abschaffung der Steuerrabatte für Plug-in-Hybride

Die CO2-Emissionen von Plug-in-Hybriden seien höher als deklariert. Deshalb fordert der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS), den Kauf dieser Fahrzeuge nicht mehr zu unterstützen.

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Stossen gemäss dem VCS mehr CO2 aus als offiziell deklariert: Plug-in-Hybride. (Symbolbild)

Stossen gemäss dem VCS mehr CO2 aus als offiziell deklariert: Plug-in-Hybride. (Symbolbild)

Keystone

(dpo) Viele Kantone und Gemeinden fördern den Kauf von Plug-in-Hybriden mit einer Prämie oder mit einem Steuerrabatt. Der VCS kritisiert dieses Vorgehen und fordert ein Ende dieser «Subventionen», wie er in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt.

Plug-in-Hybride sind Hybridautos, deren Batterien extern via Steckdose oder an einer öffentlichen Ladesäule aufgeladen werden können. Gemäss dem VCS sind die tatsächlichen CO2-Emissionen dieser Fahrzeuge höher als offiziell deklariert. Dabei stützt er sich auf Studien von Transport & Environment (T&E), der Umweltorganisation ICCT und des Fraunhofer Instituts.

Der Treibstoffverbrauch von Plug-in-Hybriden sei meist nicht tiefer als jener von Autos mit reinen Verbrennungsmotoren. Die Hybridtechnik der Fahrzeuge liefere zwar auf dem Laborprüfstand gute Resultate, doch auf der Strasse laufe dann meistens der Verbrennungsmotor, heisst es weiter.