Wohnungsmarkt
Keine Mietzinsreduktion: Referenzzinssatz wird nicht gesenkt

Die Zinssätze von Hypotheken sind im Schnitt leicht gesunken. Doch die Änderung ist zu klein, als dass sie sich auf den Referenzzinssatz auswirken würde. Dieser bleibt damit seit einem Jahr bei 1,25 Prozent.

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Die Hypothekarzinsen sind in den letzten drei Monaten zwar leicht gesunken. Für eine Mietzinsreduktion reicht es aber nicht. (Symbolbild)

Die Hypothekarzinsen sind in den letzten drei Monaten zwar leicht gesunken. Für eine Mietzinsreduktion reicht es aber nicht. (Symbolbild)

Stefan Kaiser

(sat) Der hypothekarische Referenzzinssatz bleibt unverändert bei 1,25 Prozent. Dies gab das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) am Montag bekannt. Der Referenzzinssatz hat Einfluss auf die Mietzinsen und wird vierteljährlich anhand des Durchschnitts der Hypothekarzinsen berechnet. Dieser ist in der vergangenen Dreimonatsperiode per Ende letzten Jahres laut BWO leicht weiter gesunken, von 1,3 auf 1,28 Prozent.

Eine Senkung des Referenzzinssatzes sei damit nicht gerechtfertigt, so das Bundesamt für Wohnungswesen. Gemäss Berechnungsgrundlage werde der Referenzzinssatz erst um ein weiteres Viertelprozent gesenkt, wenn die durchschnittlichen Hypothekarzinssätze unter die Marke von 1,13 Prozent fallen sollten.

Der hypothekarische Referenzzinssatz beträgt damit seit nunmehr einem Jahr 1,25 Prozent. Im März 2020 fand die letzte Senkung um einen Viertel Prozentpunkt statt. Davor hatte der Referenzzins bei 1,5 Prozent gelegen. Der Referenzzinssatz gilt für die ganze Schweiz. Die Mieten sind in der Regel an den Referenzzins gekoppelt.