Aussenpolitische Kommission
Schweiz will Handelsbeziehungen mit dem Vereinigten Königreich stärken

Eine Delegation der aussenpolitischen Kommission des Nationalrats reist ins Vereinigte Königreich (UK). Damit will sie das Interesse der Schweiz bekräftigen, die bilateralen Beziehungen weiter zu vertiefen.

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Nach dem Brexit stellen sich der Schweiz einige Fragen. (Symbolbild)

Nach dem Brexit stellen sich der Schweiz einige Fragen. (Symbolbild)

Keystone

Nach dem vollzogenem EU-Austritt des UK stellen sich für die Schweiz einige Fragen. Eine achtköpfige Delegation der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats (APK-N) will deshalb die Reise nutzen, um ein erstes Fazit zu den britischen Erfahrungen nach dem Brexit zu ziehen, teilten die Parlamentsdienste am Donnerstag mit. Der Arbeitsbesuch findet vom 18. bis zum 22. Oktober statt. Die Parlamentarier besuchen neben London auch Edinburgh und Belfast.

Sie seien daran interessiert, wie diese neu definierte «Drittstaatsbeziehung» der EU in der Praxis funktioniert und was die wirtschaftlichen Auswirkungen des Brexit sind. Nach dem Abbruch der Verhandlungen zum Rahmenabkommen soll die Schweiz bekanntlich ebenfalls als Drittstaat behandelt werden.

Ein zweiter Schwerpunkt der Reise seien die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und dem UK, wie es weiter heisst. Aktuell bestehen zwischen den Ländern neun bilaterale Abkommen. In einer nächsten Phase gehe es nun darum, diese Beziehungen weiter zu festigen und auszubauen. Die Delegation will daher das Interesse der Schweiz an einem weiteren Ausbau der Handelsbeziehungen bekräftigen. Auch die Zusammenarbeit im Finanzsektor soll durch den gegenseitigen Marktzugang für Finanzdienstleistungen erleichtert werden. (abi)

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