Armee
Nach Schwierigkeiten: Weitere Duros können umgerüstet werden

Die Umrüstung des Armee-Transportfahrzeugs Duro wird fortgesetzt. Zuvor konnte der ursprüngliche Motorenlieferant die Lieferungen nicht mehr sicherstellen.

Merken
Drucken
Teilen
Erhält einen umweltfreundlicheren Motor: Der Mannaschaftstransporter Duro der Armee.

Erhält einen umweltfreundlicheren Motor: Der Mannaschaftstransporter Duro der Armee.

Keystone

(dpo) Bis Ende 2020 sollen 264 Duros mit einem neuen Motor von FPT (Fiat Powertrain Technologies) ausgeliefert werden. Dieser erfülle die umweltfreundliche Euro-6-Abgasnormen, wie das Bundesamt für Rüstung Armasuisse und die Gruppe Verteidigung des VBS am Donnerstag mitteilen.

419 Fahrzeuge, die mit dem alten Motor bereits geliefert wurden, werden sollen ab Mitte 2021 ebenfalls neue Motoren erhalten. Laut Mitteilung soll die Werterhaltung des Duro bis 2024 abgeschlossen sein.

Neuer Motor führt zu Mehrkosten

Die Umrüstung auf den neuen Motor war nötig, weil es zuvor zu Lieferschwierigkeiten gekommen ist. Ende 2018 hatte der Generalunternehmer GDELS-Mowag dem Bundesamt für Rüstung mitgeteilt, dass es ein gerichtliches Sanierungsverfahren beantragt hat. Die Motorenlieferungen für den Werterhalt des Duro waren nicht mehr sichergestellt.

Daraufhin hat GDELS-Mowag vorgeschlagen, die Mannschaftstransporter mit einem anderen Motor auszurüsten. Dieser Entscheid werde zu Mehrkosten führen, teilt Armasuisse mit, doch ökologische Vorteile überwogen die finanziellen Aspekte. Zudem fingen der vom Parlament bewilligte Verpflichtungskredit die Mehrkosten auf.