Abstimmungen vom 7. März
SRG-Umfrage zeigt deutliche Zustimmung für das Burkaverbot

Laut einer Umfrage der SRG liegt bei allen drei Vorlagen vom 7. März das Ja-Lager vorne. Das Burkaverbot stösst auch bei Wählern der politischen Mitte auf viel Unterstützung.

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Das Burkaverbot stösst in der SRG-Umfrage auf breite Unterstützung. (Symbolbild)

Das Burkaverbot stösst in der SRG-Umfrage auf breite Unterstützung. (Symbolbild)

Keystone

(agl) Wäre im Januar abgestimmt worden, wären sowohl das Verhüllungsverbot, als auch das E-ID-Gesetz und das Freihandelsabkommen mit Indonesien angenommen worden. Das zeigt eine Umfrage, die das Forschungsinstitut GFS Bern im Auftrag der SRG durchgeführt hat. Am grössten ist die Zustimmung beim Verhüllungsverbot, 56 Prozent der Befragten sind «bestimmt» oder «eher» dafür.

Im Detail zeigt sich, dass die Initiative nicht nur unter SVP-Wählern gut ankommt. Auch bei Anhängern von Die Mitte und der FDP liegt die Zustimmung mit 59 und 58 Prozent hoch. GLP-Wähler liegen knapp unter der 50-Prozent-Marke. Deutlich abgelehnt wird das Verhüllungsverbot lediglich von SP- und Grünen-Wählern. Dort findet die Initiative bei 25 respektive 22 Prozent Zustimmung.

Knapper als beim Verhüllungsverbot sieht es bei den anderen beiden Vorlagen aus. So sind 52 Prozent «bestimmt» oder «eher» für das E-ID-Gesetz, 51 Prozent für das Freihandelsabkommen. Bei beiden Vorlagen zeigten sich mehr als 10 Prozent der Befragten noch unentschlossen. Das E-ID-Gesetz stösst insbesondere bei Wählern von Die Mitte, der FDP und der GLP auf grosse Zustimmung. SVP, Grüne und SP sind skeptischer. Das Freihandelsabkommen mit Indonesien wird derweil insbesondere von den Grünen stark abgelehnt, während drei Viertel der FDP-Wähler zustimmen.