Abstimmungen
Jungfreisinnige und Junge GLP sagen Ja zum Freihandelsabkommen mit Indonesien

Das Freihandelsabkommen mit Indonesien kommt bei den Jungparteien gut an: Zumindest die Jungen Grünliberalen und die Jungfreisinnigen haben die Vorlagen deutlich gutgeheissen.

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Trotz der umstrittenen Palmölproduktion stellen sich die Jungfreisinnigen und die Junge GLP hinter das Freihandelsabkommen mit Indonesien.

Trotz der umstrittenen Palmölproduktion stellen sich die Jungfreisinnigen und die Junge GLP hinter das Freihandelsabkommen mit Indonesien.

Keystone

(gb.) Bei der Jungen GLP (JGLP) fiel der Entscheid der Delegierten mit 91% Ja. Bei den Jungfreisinnigen, die ebenfalls am Samstag ihre Delegiertenversammlung abhielten, fiel der Entscheid gar einstimmig, wie die Partei in einem Communiqué schreibt. Nicht nur der Handel werde mit dem Abkommen gefördert, sondern auch die Nachhaltigkeit und Fairness.

Ähnlich argumentiert die JGLP. In einer Mitteilung vom Samstag heisst es, das Abkommen die sozialen und ökologischen Herausforderungen im «höchst umstrittenen Bereich der Palmölproduktion» berücksichtige. Uneinig waren sich die Jungen Grünliberalen beim elektronischen Identitätsnachweis, kurz E-ID. Die Delegierten beschlossen Stimmfreigabe. Grund für die Uneinigkeit waren Bedenken der Mitglieder bezüglich der Handhabung sensibler Daten durch Private. Vorteile sieht die Partei hingegen in einer Chance für die Digitalisierung.

Die Jungfreisinnigen hatten bereits zu einem früheren Zeitpunkt die Ja-Parole zur E-ID beschlossen. Zur dritten Vorlage, dem Verhüllungsverbot des SVP-nahen Egerkinger Komitees sagen beide Jungparteien Nein.