Leserbrief
Mit einem Verbot lässt sich nichts gewinnen

«Verhüllungsverbot im Umfragehoch», Ausgabe vom 30. Januar

Merken
Drucken
Teilen

Das Verhüllungsverbot hat Zulauf von zwei Seiten mit unterschiedlicher Begründung, von einem breiten Rechtsspektrum und von der prononciert feministischen Linken. Antwort an beide Richtungen: Burka- mässige Verhüllungen sind so selten, dass sich mit einem Verbot nichts gewinnen lässt.

Statt also Symbolkampf zu betreiben, sollte man Rechtsverstösse und Vorbereitungen zu Rechtsverstössen konsequent ahnden. Islam gehört heute bei uns selbstverständlich toleriert, Islamismus gehört bekämpft und geahndet.

Schade, dass ein Teil der Linken aus Angst vor Rassismus beide Augen zudrückt, wenn Islamisten am Werk sind. Damit arbeiten sie nur den wirklichen Rassisten in die Hände. Darum ein Nein zur Initiative.

Friedrich Schmid, Einsiedeln