Leserbrief
Es braucht früh politische Bildung

«So werden Junge an die Urne gelockt», Ausgabe vom 21. Februar

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Dass sich Jugendliche sehr wohl um ihre Zukunft kümmern, zeigen die momentanen Bemühungen in Sachen Umweltschutz und Klimawandel, die vor allem von der Jugend ausgehen. Trotzdem scheinen andere Themen Jugendliche kalt zu lassen. Dass man die Jugend «ins kalte Wasser werfen muss, damit sie sich überhaupt für Politik interessieren», ist ein Problem.

Denn wer gezwungen wird, sich für etwas zu interessieren, interessiert sich in der Regel nicht wirklich dafür. Schon bevor Jugendliche ins stimm- und wahlberechtigte Alter kommen, sollten sie der Politik nähergebracht werden.

Easyvote und Podiumsdiskussionen sind gute Ideen, um das Interesse an der Politik zu fördern, aber man muss früher damit beginnen, dieses Interesse zu wecken. Eine politische Bildung, in der sich jeder eine eigene Meinung bilden kann und sich mit diversen Themen auseinandersetzt, sollte für jeden schon zugänglich sein, bevor das erste Wahlcouvert ankommt.

Winona Amrein, 18-jährig, Gunzwil

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