Leserbrief
Die Grenze hat auch eine symbolische Bedeutung

«Mauer-Streit geht weiter», Ausgabe vom 28. Januar

Drucken
Teilen

Die Debatte um die Grenzmauer zu Mexiko entzweit gegenwärtig die USA. Dies obschon gerade jener Grenzabschnitt, der die Bundesstaaten Arizona und Texas von Mexiko trennt, als eine der Hauptdrehscheiben von Menschenhandel und Drogenschmuggel gilt. Der wirtschaftliche Handelsaustausch zwischen den USA und Mexiko über dieses Südportal ist zwar beträchtlich, ebenso beträchtlich ist aber auch der illegale Grenzübertritt Tausender Wirtschaftsmigranten, welche diesen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Mexiko liegenden US-Bundesstaaten eine exorbitant hohe Kriminalitätsrate beschert. Die Grenze zu Mexiko hat für den US-amerikanischen Südwesten jedoch noch einen ganz anderen, symbolischen Charakter. Der Texanische Unabhängigkeitskrieg gegen Mexiko ebnete bei Alamo 1836 den Weg von Texas in die Union im Jahre 1845.

Otto Rölli jun, Menzingen

Aktuelle Nachrichten