Leserbrief
Alpstaeg ist ein Glücksfall für den FCL

«FCL: Alpstaeg hat jetzt die Mehrheit», Ausgabe vom 28. Mai

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Eigentlich hatte der Unternehmer Bernhard Alpstaeg nichts am Hut mit dem Fussball. Bis seine Tochter ihn mit dem Support des damaligen FCL-Präsidenten und heutigen Ehrenpräsidenten Walter Stierli für ein finanzielles Engagement für den FCL gewinnen konnte. Alpstaeg ist Besitzer der Firma Swisspor, Namensgeberin des Stadions auf der Allmend.

Bernhard Alpstaeg ist ein Glücksfall für den FCL, hat er doch regelmässig die Millionenlöcher beim FCL gestopft. Jetzt ist Alpstaeg Mehrheitsaktionär des FCL, und er wird wiederum hauptsächlich die Löcher beim FCL stopfen. Bezeichnend auch, dass, abgesehen vom Nidwaldner Unternehmer Reto Zimmermann, der fünf Prozent Aktienanteile des FCL erwerben wollte, während Jahren niemand gefunden werden konnte, um die 25-Prozent-Anteile von Stierli zu übernehmen.

Man beklagt auch den anhaltenden Zuschauerrückgang. Obwohl die Clubleitung mit dem erreichten fünften Rang zufrieden ist, weiss jeder FCL-Anhänger: Der fehlende eine Punkt zum dritten Rang und zum kleineren Honigtopf im europäischen Fussball, der Europa League – rund drei Millionen Franken Startgeld – wurde mehrfach leichtfertig verspielt. Nun, der FCL hat wieder einiges gelernt, siehe die Arroganz eines René Weiler, und die Führungskräfte des FCL sind um einige Erfahrungen reicher.

Jetzt holt man die Dienste des erfolgreichen ehemaligen FC Basel-Präsidenten Bernhard Heusler als Berater von Bernhard Alpstaeg dazu. Damit wäre zumindest eine gewisse Aura von grossem Schweizer Fussball gewährleistet. In diesem Sinne: Hopp Lozärn – auf die neue Saison!

Silvio Panizza, Luzern

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