Per Autostopp um die Welt (80)
Von Winterthur nach Mexiko - Bilanz nach 560 Tagen auf Weltreise

Kleine Alltagsbeobachtungen aus der grossen, weiten Welt: Von A wie Andy Hug bis Z wie Zigarettenhasser.

Thomas Schlittler
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B wie Bubble: Die Schere zwischen Arm und Reich ist in den USA tagtäglich sichtbar. In jeder Grossstadt hat es unzählige Obdachlose. Auch in Portland
20 Bilder
B wie Bubble: Was vielleicht überrascht: Auch im kanadischen Vancouver sieht es nicht besser aus
C wie Cüpli-Camper: Luxus pur in der freien Natur
F wie fürchterlich frischer Fisch: Dieser Krabbe ergeht es nur unwesentlich besser. Ein paar Minuten nach diesem Foto schmort sie bereits im Topf
G wie Geschichtsklitterung: Das Friedensdenkmal in Hiroshima, auch Atombombenkuppel genannt, ist wie das Museum ein Ort, der nachdenklich stimmt
H wie Hakenkreuz: Zahlreiche Hakenkreuze auf einem japanischen Stadtplan. Sie geben an, wo sich buddhistische Stätten befinden
H wie Hakenkreuz: Auch in einem Tempel in Myanmar sind zahlreiche Swastikas zu finden
L wie Landebahn: In Alaska ist ein eigenes Flugzeug die normalste Sache der Welt
M wie menschliche Ampel: Baustelle in Alaska: Ein langer Tag mit dem Stoppschild in der Hand
M wie menschliche Ampel: Ein Aufpasser in einer chinesischen Metro achtet darauf, dass niemand aufs Gleis springt - obwohl es eine fast unüberwindbare Absperrung hat
N wie Nationalhymne: Der Patriotismus in den USA ist mir etwas unheimlich
P wie Platzmangel: Parktürme wie hier in Kyoto sind in Japan keine Seltenheit
Per Autostopp um die Welt (80)
R wie Reliquien: Was darf es sein: Ein bisschen Glück: Oder doch ein langes Leben?
V wie Verpackungswahn: Nach dem Motto: Je mehr Plastik, desto besser
W wie Wohlstandsverblödung: Etwas vom dümmsten, das ich je gesehen habe.
W wie Wohlstandsverblödung: Ein gesunder (!) Hund im Kinderwagen.
Y wie Yakuza: In Japan ist nicht nur der Kaiserplatz in Tokyo blitzblank.
Y wie Yakuza: Selbst Lichtreflektoren entlang der Leitplanken werden hier sauber gehalten. Oder besser gesagt: Sie halten sich selbst sauber.
Z wie Zigarettenhasser: In der Innenstadt von Hiroshima darf nur in Raucherräumen gepafft werden - im Freien nicht.

B wie Bubble: Die Schere zwischen Arm und Reich ist in den USA tagtäglich sichtbar. In jeder Grossstadt hat es unzählige Obdachlose. Auch in Portland

Thomas Schlittler

38 Länder, 672 Fahrer, 54'000 Autostopp-Kilometer: Ich stehe seit 18 Monaten an den Strassenrändern dieser Welt und schreibe an dieser Stelle Woche für Woche über spannende Menschen, denen ich auf meiner Reise begegnet bin. Heute möchte ich ein paar Dinge loswerden, die mir im vergangenen halben Jahr in China, Südkorea, Japan, Kanada, den USA und Mexiko aufgefallen sind:

A wie Andy Hug

Portait von Andy Hug (†) an einem Gedenktag in Japan 2001

Portait von Andy Hug (†) an einem Gedenktag in Japan 2001

Keystone

Die Kickbox-Legende aus dem Aargau ist in Japan nach wie vor ein Begriff. Wenn ich jeweils sagte, dass ich aus der Schweiz sei, reagierten mehrere Leute so: „Ah, Andy Hug!“

B wie Bubble

B wie Bubble: Die Schere zwischen Arm und Reich ist in den USA tagtäglich sichtbar. In jeder Grossstadt hat es unzählige Obdachlose. Auch in Portland

B wie Bubble: Die Schere zwischen Arm und Reich ist in den USA tagtäglich sichtbar. In jeder Grossstadt hat es unzählige Obdachlose. Auch in Portland

Thomas Schlittler

„It's a bubble!“ („Es ist eine Blase!“). Diesen Satz hörte ich oft, wenn ich an der US-Westküste mit jemandem über eine sichere, wohlhabende Nachbarschaft oder Kleinstadt sprach. In keinem anderen Land habe ich die Schere zwischen Arm und Reich so gross, brutal und augenfällig empfunden wie in den USA. Da kann höchstens China mithalten, die sozialistische Volksrepublik...

C wie Cüpli-Camper

C wie Cüpli-Camper: Luxus pur in der freien Natur

C wie Cüpli-Camper: Luxus pur in der freien Natur

Thomas Schlittler

Was gibt es Schöneres, als die pure Wildnis zu erleben – mit Sofa, Fernseher, grosser Küche und luxuriösem Badezimmer. Ich habe kein Problem mit den amerikanischen XXL-Wohnmobilen. Es geht mich auch nichts an, dass einige sogar ihren Geländewagen hinter sich herziehen. Aber es soll bitte niemand von Camping sprechen.

D wie Do it yourself

Brian, Bruno, Engi, Keane, Ron und Ruedi haben etwas gemeinsam: Sie haben ein Haus in Kanada – und sie haben es mit ihren eigenen Händen gebaut, erweitert oder zumindest renoviert. Die Do-it-yourself-Mentalität in der „neuen Welt“ lebt nach wie vor.

E wie Europäer ade

Globalisierung ist oft ein etwas unfassbarer Begriff. Auf dem Frachtschiff von China nach Kanada erlebe ich eine Facette davon aber ganz konkret: Alle Europäer auf dem Schiff wissen, dass sie in den nächsten Monaten ihren Job verlieren werden. Der Grund: Die Reederei fährt in Zukunft nicht mehr unter deutscher Flagge. Stattdessen setzen die Eigner vollständig auf asiatisches Personal. Das ist billiger.

F wie fürchterlich frischer Fisch

Ich habe selten so guten Fisch gegessen wie in Südkorea und Japan. Die unglaubliche Frische hat allerdings ihren Preis: Auf dem Markt im koreanischen Busan werden Aale bei lebendigem Leibe gehäutet und eine Krabbe läuft erst noch munter durch das Restaurant, bevor sie im heissen Topf landet. Definitiv nichts für Tierliebhaber.

G wie Geschichtsklitterung

G wie Geschichtsklitterung: Das Friedensdenkmal in Hiroshima, auch Atombombenkuppel genannt, ist wie das Museum ein Ort, der nachdenklich stimmt

G wie Geschichtsklitterung: Das Friedensdenkmal in Hiroshima, auch Atombombenkuppel genannt, ist wie das Museum ein Ort, der nachdenklich stimmt

Thomas Schlittler

Das Friedensmuseum in Hiroshima, das an den US-Atombombenabwurf im 2. Weltkrieg erinnert, macht nachdenklich. Nicht nur, weil man sich fragt, wie wir Menschen zu so etwas fähig sind, sondern auch, weil die Japaner über ihre Verbrechen im 2. Weltkrieg kein Wort verlieren. Es wird folgender Eindruck vermittelt: „Und dann war da plötzlich diese Atombombe - aus dem Nichts!“ In Südkorea sind einige Museen ebenfalls mehr Propaganda als objektive Information. Und selbst in Kanada frage ich mich in einem Museum über die glorreichen Pioniere: War da nicht noch was mit den Ureinwohnern? Die Aufarbeitung der unschönen Seiten der eigenen Geschichte fällt sehr vielen Ländern schwer.

H wie Hakenkreuz

H wie Hakenkreuz: Auch in einem Tempel in Myanmar sind zahlreiche Swastikas zu finden

H wie Hakenkreuz: Auch in einem Tempel in Myanmar sind zahlreiche Swastikas zu finden

Thomas Schlittler

Wer in Asien unterwegs ist, begegnet früher oder später Hakenkreuzen. Mit Nationalsozialismus hat das aber nichts zu tun. Das Hakenkreuz – die richtige, ursprüngliche Bezeichnung lautet Swastika – ist im Buddhismus ein wichtiges, jahrhundertealtes Symbol, das je nach Region eine andere Bedeutung hat.

I wie I have a dream

«I have a dream»: Martin Luther King bei seiner berühmten Rede am 28. August 1963.

«I have a dream»: Martin Luther King bei seiner berühmten Rede am 28. August 1963.

Ich bin in den USA vielen kreativen Köpfen begegnet, die einem eintönigen Teilzeitjob nachgehen, um über die Runden zu kommen. Sie könnten mehr Geld machen, investieren den Rest ihrer Zeit aber lieber in ihre Leidenschaft, ihren Traum. Sie glauben daran, mit ihrer Startup-Idee, ihrer Musik oder ihren selbstgemachten Kunstgegenständen eines Tages den Durchbruch zu schaffen. Es wundert mich deshalb nicht mehr, dass die bahnbrechenden Innovationen der letzten Jahrzehnte aus den USA stammen.

J wie Joggen

In der Schweiz ist Joggen die normalste Sache der Welt. Hier im Norden Mexikos werden meine Freundin Lea und ich dagegen beäugt wie Ausserirdische, wenn wir durch die Stadt rennen. In einigen Regionen Chinas und Südostasiens wäre es noch schlimmer. Sport als Hobby ist längst nicht überall so verbreitet wie bei uns.

K wie kleine Welt

Auf der turkmenischen Botschaft im Iran treffe ich auf einen Westschweizer, im Hinterland von Laos laufe ich per Zufall zwei Freunden aus dem Thurgau über den Weg und im kanadischen Watson Lake stellt sich heraus, dass der deutsche Weltumrunder, der mir einen Übernachtungstipp gibt, auf dem genau gleichen Frachtschiff war wie ich – einfach ein paar Wochen zuvor. Die grosse, weite Welt ist manchmal eben doch ein Dorf.

L wie Landebahn

L wie Landebahn: In Alaska ist ein eigenes Flugzeug die normalste Sache der Welt

L wie Landebahn: In Alaska ist ein eigenes Flugzeug die normalste Sache der Welt

Thomas Schlittler

In Alaska gehört ein eigenes kleines Flugzeug zum guten Ton. Ob zum Jagen, Fischen oder Freunde besuchen – wer nicht stundenlang im Auto oder Squad sitzen will, fliegt ganz einfach. Als Start- und Landebahn dient der See hinter dem Haus.

M wie menschliche Ampel

M wie menschliche Ampel: Baustelle in Alaska: Ein langer Tag mit dem Stoppschild in der Hand

M wie menschliche Ampel: Baustelle in Alaska: Ein langer Tag mit dem Stoppschild in der Hand

Thomas Schlittler

An der U-Bahn-Station in China passt einer auf, dass niemand aufs Gleis springt. Der Besuch einer japanischen Tankstelle gleicht einem Boxenstopp in der Formel 1, aussteigen muss hier niemand. Beim Skytree in Tokyo, dem zweithöchsten Gebäude der Welt, arbeiten Liftknopf-Drücker und mehrere Platzanweiser. Auf den unzähligen Baustellen in Alaska und dem Norden Kanadas gibt es immer menschliche Ampeln sowie Safety-Cars, die sich um die Autokolonne kümmern. Und in vielen Supermärkten weltweit werden die Einkäufe von professionellen Einpackern in die Tüte verstaut. In der Schweiz wären all diese Jobs undenkbar, da viel zu teuer. Die Rationalisierung scheint bei uns weiter fortgeschritten als in anderen Industrieländern wie Japan, Kanada und den USA.

N wie Nationalhymne

N wie Nationalhymne: Der Patriotismus in den USA ist mir etwas unheimlich

N wie Nationalhymne: Der Patriotismus in den USA ist mir etwas unheimlich

Thomas Schlittler

Ob bei einem Hobby-Autorennen in einem kleinen Kaff in Alaska oder bei einem NBA-Basketballspiel im kalifornischen Oakland: Bevor das Spektakel beginnt, erheben sich alle, um der live vorgesungenen Nationalhymne zu lauschen. Patriotismus wird in den USA gross geschrieben – bei den Demokraten in der Grossstadt genauso wie bei den Republikanern auf dem Lande.

O wie ohne Gluten

Es ist wohl nicht repräsentativ für die ganzen USA, aber an der Westküste sind Restaurants mit glutenfreiem Essen hoch im Kurs. Den Slogan „gluten-free“ lese ich Dutzende Male. Wetten, dass in Zukunft auch in Schweizer Städten vermehrt Menus „ohne Gluten“ angeboten werden? Übrigens: Gluten ist ein Stoffgemisch aus Proteinen, das im Samen einiger Getreidearten vorkommt. Einige wenige dürfen Gluten nicht essen, weil sie allergisch sind dagegen. Die meisten verzichten aber freiwillig darauf, weil sie sich davon eine bessere Gesundheit versprechen.

P wie Platzmangel

Per Autostopp um die Welt (80)

Per Autostopp um die Welt (80)

Thomas Schlittler

Raum ist im dicht besiedelten Japan ein knappes Gut – vor allem in den Grossstädten. Die Japaner wären aber keine Japaner, wenn sie für das Problem nicht innovative Lösungen finden würden: Vollautomatisierte Parktürme, in denen die Autos auf engstem Raum aufeinandergestapelt werden, sind im Land der aufgehenden Sonne genauso verbreitet wie Kapselhotels mit Setzkasten-Betten.

Q wie Quo vadis?

Für jene, die jetzt nach Japan reisen wollen, um einen Parkturm oder ein Kapselhotel zu testen, habe ich einen wichtigen Hinweis: Japanische Stadtkarten sind nicht wie bei uns nach Norden, sondern immer in die Blickrichtung ausgerichtet. Hätte mir das jemand vor meinem Japan-Besuch gesagt, hätte ich mir einige Umwege ersparen können.

R wie Reliquien

R wie Reliquien: Was darf es sein: Ein bisschen Glück: Oder doch ein langes Leben?

R wie Reliquien: Was darf es sein: Ein bisschen Glück: Oder doch ein langes Leben?

Thomas Schlittler

Wer sich ein glücklicheres, längeres Leben erhofft und ein bisschen Geld übrig hat, ist im japanischen Kyoto am richtigen Ort: Hier gibt es im berühmten buddhistischen Tempelkomplex Kiyomizu-dera kleine Anhänger zu kaufen, die grosses Seelenwohl versprechen. Schon praktisch, diese Religionen.

S wie Strassenkünstler

Während in US-Grossstädten an jeder Ecke getanzt oder musiziert wird, gelten in vielen Schweizer Städten strenge Vorschriften für Strassenkünstler. In Winterthur müssen Strassenmusiker gar bei der Stadt zum Casting antraben, bevor sie für Unterhaltung sorgen dürfen. Ich werde die unerwartete, oft erstaunlich gute Unterhaltung vermissen, wenn ich wieder zu Hause bin.

T wie Trottoir-Trottel

Amerikanische Kleinstädte sind für Autos gebaut. Wer zu Fuss irgendwohin will, ist auch in kleinen Ortschaften oft lange unterwegs. Autofreie Fussgängerzonen mit gemütlichen Cafés sucht man zudem meist vergeblich.

U wie US-Einreisetipp

Wer in die USA fliegt, wird am Flughafen in der Regel von einem misstrauischen Grenzbeamten ins Verhör genommen. Wer das verhindern will, sollte wie ich in Kanada einschiffen, dann per Autostopp nach Alaska reisen und später mit der Fähre von Vancouver nach Seattle fahren. Ich musste bei meiner Einreise in die USA kaum eine Frage beantworten.

V wie Verpackungswahn

V wie Verpackungswahn: Nach dem Motto: Je mehr Plastik, desto besser

V wie Verpackungswahn: Nach dem Motto: Je mehr Plastik, desto besser

Thomas Schlittler

Eine Kartonbox reicht nicht, zusätzlich muss jeder einzelne Schokoladenkeks luftdicht in ein Plastiktütchen verpackt sein. Und wer sich im Supermarkt nicht aktiv dagegen wehrt, erhält für sein Kaugummi-Päckcken einen riesigen Plastiksack. Ich bin kein Grüner, aber in einigen Ländern scheinen sie das mit der Ressourcenverschwendung wirklich absichtlich zu machen.

W wie Wohlstandsverblödung

W wie Wohlstandsverblödung: Ein gesunder (!) Hund im Kinderwagen.

W wie Wohlstandsverblödung: Ein gesunder (!) Hund im Kinderwagen.

Thomas Schlittler

Ein Park in Japan: Eine junge Frau im schicken Sonntagskleidchen führt ihren gesunden, ausgewachsenen Hund im Kinderwagen Gassi. Ja, im Kinderwagen. Und nein, ein Kind hatte sie nicht dabei. Da fällt mir nur das Zitat von Albert Einstein ein: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

X wie X-Factor

Wenn mich jemand fragt, was ich am 11. August 2016 gemacht habe, muss ich zurückfragen: „Beim ersten oder beim zweiten Mal?“ Ich bin an diesem Tag nämlich mit dem Frachtschiff über die Datumsgrenze im Pazifik gefahren und habe ihn deshalb zweimal erlebt: zwei Sonnenaufgänge, zweimal Frühstück, zweimal Mittagessen, zweimal Abendessen, zwei Sonnenuntergänge. Theoretisch weiss ich zwar, wie das Ganze funktioniert, aber irgendwie finde ich es trotzddem ein bisschen komisch.

Y wie Yakuza

Y wie Yakuza: In Japan ist nicht nur der Kaiserplatz in Tokyo blitzblank.

Y wie Yakuza: In Japan ist nicht nur der Kaiserplatz in Tokyo blitzblank.

Thomas Schlittler

Japan ist das erste Land, das ich als besser organisiert wahrnahm als die Schweiz: Strassen, Plätze und Parks sehen aus wie geleckt, die Züge in Tokyo fahren auf die Minute genau und die Passagiere warten in einer Einerreihe, damit sie geordnet einsteigen können. Ich weiss, das hat alles nichts mit der Yakuza, der japanischen Mafia, zu tun. Aber Japan schreibt sich nun einmal nicht mit einem Y. Ordnung muss sein.

Z wie Zigarettenhasser

Z wie Zigarettenhasser: In der Innenstadt von Hiroshima darf nur in Raucherräumen gepafft werden - im Freien nicht.

Z wie Zigarettenhasser: In der Innenstadt von Hiroshima darf nur in Raucherräumen gepafft werden - im Freien nicht.

Thomas Schlittler

Gegen das Rauchen wird in allen Industrieländern mit harten Bandagen gekämpft. Manchmal sieht die Anti-Tabak-Lobby vor lauter Zigaretten aber das Ziel nicht mehr: Hiroshima zum Beispiel hat die ganze Innenstadt zur rauchfreien Zone erklärt. Um die Raucher aber doch noch zum Zug kommen zu lassen, wurde ein Raum errichtet, in dem gepafft werden darf. Rauchen okay, aber bitte nur drinnen. Da qualmt mein Kopf.

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