Polemik
Liebe Steffi Buchli, das ging zu weit!

Steffi Buchli wird nach ihrem Auftritt als Kulturplatz-Moderatorin auf Facebook stark angegriffen. Die 36-Jährige setzt darauf zum Konter an und kann das Duell für sich entscheiden. Die Polemik zum Thema.

Andreas Schaffner
Andreas Schaffner
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Steffi Buchli (Archiv)

Steffi Buchli (Archiv)

Du bist die absolute Facebook-Queen des SRF. Deine Fans lieben Dich. Sie freuen sich mit Dir, wenn Du Dein «Büchli» frech in die Linse streckst.

Doch diesmal bist Du, liebe Steffi Buchli (wir waren früher Arbeitskollegen, deshalb das Du), wirklich zu weit gegangen. Du hast einen kritischen Kommentator, einen gewissen Marcel D., an den Pranger gestellt. Seine Telefonnummer publiziert, Deinen Fans zum Frass vorgeworfen.

Ich komme mit der Moralkeule, Du verzeihst: Wir Journalisten haben eine Macht, die wir nicht missbrauchen dürfen. Wir haben eine Verantwortung, als Moderatorin bist Du auch ein Vorbild für eine Generation. Du bist stilprägend, das gilt nicht nur für dein freches Outfit. Wenn einer kommt, und schreibt: «Steffi Buchli ist eine mega extrem unschöne Frau, schweizerisch extrem negativ emanzipiert, von Weiblichkeit ist gar nichts vorhanden», dann tut das sicher weh. Und ist vielleicht auch strafbar.

Doch einfach zurückgeben mit der gleichen Währung bringt nichts. «Der Stärkere gibt nach», sagt man den Kindern. In Zeiten des schnellen Klicks gilt das umso mehr. Ich weiss, dass Du das selber auch einsiehst, und inzwischen auch bereust.

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