Solarenergie
Saubere Energie säubert auch das Image

Im Bezirk Dietikon steigt die Zahl der Photovoltaik-Anlagen sprunghaft an.

Alex Rudolf
Alex Rudolf
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Installation von Photovoltaikelementen

Installation von Photovoltaikelementen

Limmattaler Zeitung

Der Bezirk Dietikon wird nachhaltiger. Neue Zahlen der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) zeigen, dass nicht nur die Anzahl Photovoltaik-Anlagen sprunghaft zugenommen hat, sondern auch die von ihnen generierte Leistung. Der Trend hin zu mehr Photovoltaikanlagen ist zwar im ganzen Einzugsgebiet der EKZ ersichtlich, der Bezirk Dietikon schwingt jedoch obenauf. Für diese Entwicklung sind die Gründe vielfältig. Von der Gesetzgebung des Bundes über die Bebauungsstruktur des Limmattals bis hin zu den von der Stadt Dietikon gesprochenen Fördergeldern hilft vieles dabei, die Sonnenenergie stärker zu nutzen.

Dass auf diese Weise mehr und mehr saubere Energie generiert wird, ist erfreulich. So wird auch die Unabhängigkeit von grauer Energie grösser. Dies ist jedoch nicht der einzige Nutzen, über den sich der Bezirk freuen darf. Solche Nachrichten polieren auch das Image der Region auf. Denn in den Köpfen vieler wird Dietikon noch immer vor allem mit Sozialhilfebezügern und Schlieren mit Auto-Gebrauchtwarenhandel in Verbindung gebracht. Dabei übernehmen die beiden Limmattaler Städte bereits heute Vorreiterrollen in anderen Bereichen. Beispielsweise in Bezug auf städtebauliche Konzepte, die Bildung von Clustern, die Ansiedlung von Start-up-Unternehmen oder bei der Integration von Ausländern. Gut möglich, dass die Region dereinst auch für die überdurchschnittliche Nutzung der Sonnenenergie bekannt sein wird.

Kontakt: alex.rudolf@azmedien.ch