Kommentar
Beeindruckende Persönlichkeiten

Ehre, wem Ehre gebührt. Genau dies haben wir uns auch gesagt, als wir vor 10 Jahren zum ersten Mal den Limmattaler, die Limmattalerin des Jahres gesucht haben.

Jürg Krebs
Jürg Krebs
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Oben von links: Martin Christen, Brigitta Johner, Florence Schelling. Unten von links: Hans Peter Trutmann, Selina Giacomini, Josef und Silvia Zihlmann.

Oben von links: Martin Christen, Brigitta Johner, Florence Schelling. Unten von links: Hans Peter Trutmann, Selina Giacomini, Josef und Silvia Zihlmann.

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Mit diesem Titel zeichnen wir bis heute Personen aus, die Aussergewöhnliches geleistet haben. Dafür wurde ihnen öffentliche Bewunderung zuteil, der Dank einer breiten Bevölkerungsschicht oder gleich beides zusammen. Besonders wertvoll ist: Die Wahl wird von unserer Leserschaft gefällt. Wir vergeben also einen Publikumspreis.

Amtierende «Limmattalerin des Jahres» ist Hélène Vuille aus Birmensdorf. Sie setzt sich gegen Lebensmittel-Verschwendung ein und hat erreicht, dass sie Tagesfrischprodukte, die weggeworfen würden, abholen und an Bedürftige verteilen darf. Was einfach klingt, brauchte im Kanton Zürich über zehn Jahre Überzeugungsarbeit bei der Migros. Der Titel der «Limmattalerin 2013» gab ihr Bestätigung und Mut. Heute hat sie Gleiches im Aargau, Thurgau und in Solothurn erreicht. Neue Firmen sind dazugekommen.

Auch die für den Titel 2014 Nominierten haben alle einen Sieg verdient. Florence Schelling (Oberengstringen) ist zum Aushängeschild des Fraueneishockeys geworden. Hans Peter Trutmann (Dietikon) erarbeitet unermüdlich die Stadthistorie. Brigitta Johner (Urdorf) nutzt ihr Präsidialjahr im Kantonsrat, um die Schönheiten und Besonderheiten des oft verschmähten Limmattals bekannt zu machen. Martin Christen (Spreitenbach) kämpft für den Erhalt des Bruno-Weber-Parks. Selina Giacomini (Dietikon) zeigte an den Berufsmeisterschaften, was Jugendliche draufhaben. Und das Tierarztpaar Zihlmann (Weiningen) rettet in Rumänien Hunde vor dem Tode. Ihnen allen wünschen wir den Titel – bereits jetzt gebührt ihnen unsere Bewunderung für ihre Leistung.