Coronavirus

ZVV gestattet ab Oktober wieder Verkauf von Billetten in Bussen

In den Bussen des ZVV werden erstmals seit März wieder Billette verkauft. Um das Fahrpersonal zu schützen, werden aber Plexiglasscheiben installiert. (Symbolbild)

In den Bussen des ZVV werden erstmals seit März wieder Billette verkauft. Um das Fahrpersonal zu schützen, werden aber Plexiglasscheiben installiert. (Symbolbild)

Die vordere Bustür bleibt weiterhin geschlossen, ausser wenn ein Passagier eine Fahrkarte kaufen möchte.

Ab Donnerstag können Passagiere auf dem Gebiet des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) wieder Billette im Bus kaufen. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie im März war das nicht mehr möglich. Grund für die Lockerung ist die Maskenpflicht im ÖV.

Die Verkehrsunternehmen im ZVV hätten gemeinsam beschlossen, auf den 1. Oktober die Corona-Massnahmen etwas zu lockern, teilte der ZVV am Dienstag mit. Der Billettverkauf beim Fahrpersonal werde ab Donnerstag wieder aufgenommen.

Grund dafür ist, dass die Passagiere ohnehin eine Maske tragen. In einem grossen Teil der ZVV-Busse, die auf Linien mit Ticketverkauf verkehren, wurden zudem Plexiglaswände eingebaut, um das Personal zusätzlich zu schützen.

Tür wird nur für Verkauf geöffnet

Die vorderste Bustür bleibt aber nach wie vor grundsätzlich geschlossen. Sie werde nur geöffnet, wenn ein Passagier ein Billett kaufen wolle. Nach dem Kauf müsse der Passagier zudem nach hinten ins Wageninnere aufschliessen.

Wer kein Billett braucht, muss nach wie vor die hinteren Türen benutzen. In den Bussen, in denen ohnehin keine Tickets verkauft werden, bleibt die vorderste Tür weiterhin geschlossen. Trotz der Lockerung bittet der ZVV die Passagiere, ihre Billette über andere Kanäle zu kaufen, also am Automaten oder am Handy.

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