Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember erhielt das Stadtzürcher Quartier Witikon eine direkte Verbindung ins Zürcher Stadtzentrum. Dazu wurden die Buslinien 31 und 34 verknüpft. Allerdings währte die Freude nicht lange. Denn in den Wochen vor Weihnachten kam es aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und der schwierigen Witterungsbedingungen immer wieder zu überdurchschnittlichen Verspätungen, wie die Zürcher Verkehrsbetriebe (VBZ) in einer Mitteilung schreiben. Deshalb wurden schon bald die komplexe Ampelsteuerung am Klusplatz optimiert und Ersatzbusse eingesetzt.

Obschon sich die Situation dadurch verbessert hat, ist laut den VBZ absehbar, «dass die Buslinie 31 wegen des stark schwankenden Verkehrsaufkommens sowie verschiedener Baustellen und Engpässe auf der ganzen Strecke weiterhin anfällig für Verspätungen ist», wie es in der Mitteilung weiter heisst. Aus diesem Grund werde der vorgesehene Baustellenfahrplan der Linie 31 vorgezogen.

 «Für den Start der Baustelle Witikonerstrasse im Spätsommer 2018 war der Betrieb der Buslinie 31 mit maximal zwei zusätzlichen Fahrzeugen bereits geplant. Die Beobachtungen auf der Strecke haben dazu geführt, dass diese Massnahme bereits ab dem 19. Februar umgesetzt und wie ursprünglich geplant bis Mitte 2019 beibehalten wird», schreiben die VBZ. Der Fahrplan für die Fahrgäste bleibe dabei unverändert.

Längere Wendezeiten

Der Vorteil der zusätzlichen Fahrzeuge bestehe darin, dass dank längerer Wendezeiten die Rückfahrten ab der Endhaltestelle mehrheitlich pünktlich erfolgen könnten, so die VBZ. Der Einsatz zusätzlicher Busse erlaube es ebenfalls, Pufferzeiten auf der Strecke einzufügen, sodass Verspätungen besser abgefedert werden.

Gelöst ist das Problem damit aber noch nicht. «Die Grundursache wird auch mit dem Einsatz zusätzlicher Fahrzeuge nicht gelöst, da der Bus an diversen Stellen weiterhin im Stau steht», heisst es in der mitteilung weiter. Für eine langfristige Lösung sei die Umsetzung der geplanten Busspuren notwendig. Erst die vier beantragten separaten Busspuren in der Hohlstrasse und am Zeltweg würden langfristig eine markant verbesserte Pünktlichkeit ermöglichen. Zusätzliche Fahrzeuge könnten aber helfen, den Zeitraum bis zur Inbetriebnahme der dringend notwendigen Busspuren und Bus-Bevorzugungsmassnahmen zu überbrücken.